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IG Metall Amberg 1 - 2019-01-31WarnstreikHiltl

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Warnstreik auch bei Hosen Hiltl

Die Tarifrunde in der Textil- und Bekleitungsindustrie geht in die heiße Phase.

Die Beschäftigten der bayerischen Textil- und Bekleidungsbetriebe erhöhen mit weiteren Warnstreiks den Druck auf die Arbeitgeber.

Johann Horn, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, sagt: „Nach zwei Verhandlungen ohne ein akzeptables Arbeitgeber-Angebot kommen jetzt bis zur dritten Verhandlung die Beschäftigten zu Wort. Die Arbeitgeber werden sich bewegen müssen, um die Erwartungen der Beschäftigten zu erfüllen.“

Die dritte Tarifverhandlung für die westdeutsche Textil- und Bekleidungsindustrie findet am 12. Februar in Bielefeld statt. Die IG Metall fordert für die rund 100.000 Beschäftigten – davon rund 20.000 in Bayern – 5,5 Prozent mehr Entgelt, bessere Konditionen bei der Altersteilzeit und mehr Arbeitszeitsouveränität für die Beschäftigten. Die Arbeitgeber haben bisher nur geringe Lohnerhöhungen angeboten, die nicht einmal die Inflation ausgleichen würden.

Auch die Beschäftigten von Hosen Hiltl in Sulzbach Rosenberg unterstreichen ihre Forderungen und legen die Arbeit am Freitag vorübergehend nieder. Udo Fechtner, der 2. Bevollmächtigte der IG Metall Ambergund in Amberg zuständig für die Textil- und Bekleidungsindustrie, sagt: "Rein mit Argumenten wird es wohl keinen Tarifabschluss geben, man brauche auch den Druck der Beschäftigten."

Berichterstattung im Internet:
Videobeitrag bei otv.de
Bericht bei onetz.de

Titelbild: IG Metall Vorstand, Bilder der Veranstaltung: Werner Sperber, Text: Pressemitteilung IG Metall Bayern/HE