Seite druckenFenster schließen

IG Metall Amberg 1 - 2020-11-09 Reichspogromnacht

WillkommenNeuigkeitenÜber unsMitglied werdenService


Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie

Das steckt drin in dem "Corona-Tarifvertrag"


Info zu Corona

Wer seine Geschichte vergisst, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen

Es ist nun, auf den Tag genau, 82 Jahre her, dass in Deutschland Synagogen brannten, Geschäfte von Menschen mit jüdischem Glauben geplündert wurden und Juden auf offener Straße beleidigt, diffamiert, verletzt, ja sogar ermordet wurden.
"Warum und wie konnte das passieren?", fragt man sich vielleicht heute.

Nun, die Antworten sind nicht einfach. Ein Grund war, dass sich die damaligen Machthaber einer erschreckend einfachen Logik bedienten: Sie machten die Juden mit ihren „anderen“ Traditionen zu sichtbaren Feinden. Sie unterstellten, sie logen und sie behaupteten, dass dieser Teil der deutschen Schuld ist. Damit konnten die Nationalsozialisten ihre eigentlichen Ziele gut verstecken und ließen eben diese Menschen den Preis für ihre Zukunftspläne zahlen.
Alles, was anders war, musste weg. Auch anders deckende Kommunisten, Sozialisten, Gewerkschafter, einige Pfarrer. Aber auch „normale“ Bürger, die diese Art von Politik nicht mittrugen, ereilte das gleiche Schicksal.

Warum sollten wir uns heute noch dafür interessieren, was 1938 am 9. November geschah?
Ganz einfach: Wer seine Geschichte vergisst, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen. (George Santayana). Wenn man sich die eine oder andere Aussage von AfD Politikern in unserem heutigen Parlament anhört, wenn man den Rednern so mancher Querdenker Demo zuhört oder die Plakate und Transparente liest, kommt man sich vor, als hätten die Verfasser den 9. November 1938 nicht mehr in Erinnerung. Wozu die Ideologie der Nazis geführt hat, ist klar: Krieg, Zerstörung und Tod in Deutschland, Europa bzw. in der ganzen Welt.
Die heutige Generation trägt keine Schuld an dem, was damals geschah. Aber eine Verantwortung dafür, dass dies nie mehr geschehen darf, hat jeder von uns. Darum ist es wichtig, sich zu erinnern und darauf zu achten, die gleichen Fehler nicht wieder zu begehen.