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IG Metall Amberg 1 - 2021-01-22Delegiertenversammlung_digital

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Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie

Das steckt drin in dem "Corona-Tarifvertrag"


Info zu Corona

Schwerpunkt der ersten Delegiertenversammlung in diesem Jahr waren die Tarifrunden. Nicht nur in der Metall- und Elektroindustrie, auch in der Textil- und Holz- und Kuststoffindustrie laufen derzeit Verhandlungen.
Online zugeschaltet war diesmal auch Bezirksleiter Johann Horn. Er berichtete vom aktuellen Verhandlungsstand in der Metall- und Elektroindustie. Die zweite Verhandlungsrunde bezeichnete er als ernüchternd. Bisher schulden uns die Arbeitgeber ein Angebot. Stattdessen fordern sie eine Nullrunde. Die Arbeitgeber missbrauchen die Pandemie, um einen weiteren Versuch zu starten, alte Forderungen durchzusetzen. Beispielsweise wollen sie die Höhe des Weihnachtsgeldes an das Betriebsergebnis koppeln. Nicht für eine Veränderung nach oben, versteht sich.

Wir fordern:

  • Eine Entgelterhöhung von 4% im Volumen
  • Einen Teilentgeltausgleich bei Beschäftigungssicherung mit verringerter Arbeitszeit
  • Die Möglichkeit mit Zukunfts-Tarifverträgen die Transformation mitzugestalten
  • Die Unbefristete Übernahme für alle Azubis und dual Studierenden

Anstatt uns ein Angebot vorzulegen, fordern die Arbeitgeber:

  • Eine Nullrunde (mindestens bis Ende 2022)
  • Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld sollen bei einem schlechten Betriebsergebnis automatisch reduziert werden.
Dabei setzen die Arbeitgeber darauf, dass wir in der Pandemie nicht in der Lage sind, für unsere Forderungen einzustehen. Doch da haben sie ihre Rechnung ohne die Kreativität der Metallerinnen und Metaller gemacht!

Text und Bilder: A. Enßner