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IG Metall Amberg 1 - 2021_09_20_Delegiertenversammlung

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Egal, was kommt, wir halten zam!

Es ist viel passiert seit der letzten Delegiertenversammlung im April: Der Abzug aus Afghanistan, die Flutkatastrophe, die Transformation der Wirtschaft und der Klimawandel, Corona und Wahlkampf. Wie gehen wir als IG Metall damit um? So wie immer. "Egal, ob es einen von uns betrifft oder alle. Wir halten zusammen, denn nur so können wir etwas bewegen", so eröffnet Horst Ott, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Amberg, die erste Versammlung in Präsenz in diesem Jahr.

Die Notfallunterstützung für von der Flutkatastrophe betroffene Metaller*innen konnte unmittelbar ausgezahlt werden und über den Verein Gewerkschaften helfen e.V. wurden darüber hinaus Spenden gesammelt.
Auch der Abzug aus Afghanistan betrifft Gewerkschaftskolleg*innen. Jene, die im Land begonnen hatten, freie Gewerkschaften aufzubauen, müssen jetzt die Verfolgung durch die Taliban fürchten. Deshalb setzt sich die IG Metall dafür ein, dass die afghanischen Gewerkschafter*innen ausreisen können.

Unter dem Motto Fairwandel fordert die IG Metall, dass die Transformation die Wirtschaft nicht nur digitaler macht, sondern auch sozialer und ökologischer. Dass Gewerkschafter*innen ihre Interessen auch in Pandemie-Zeiten selbstbewusst und erfolgreich vertreten können, haben sie in der vergangenen Tarifrunde bereits unter Beweis gestellt. Und auch die steigenden Mitgliederzahlen sind ein Zeichen für den Rückhalt in den Betrieben der Region.
Um die gewerkschaftlichen Forderungen in die Politik einzubringen, wird während der Koalitionsverhandlungen ein bundesweiter dezentraler Aktionstag stattfinden. Am 29. Oktober werden Metaller*innen in ganz Deutschland betriebliche Aktionen organisieren, um zu zeigen, wie viele Menschen hinter den Forderungen stehen. Wenn wir zusammenhalten ist alles möglich.

Einen ausführlichen Bericht findet ihr auch auf onetz.

Text: A. Enßner