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IG Metall Amberg 1 - Verhandlungsergebnis Stahl

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Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie

Das steckt drin in dem "Corona-Tarifvertrag"


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Tarifabschluss für die Nordwestdeutsche Stahlindustrie

Ab 1. April 2017 steigen Löhne und Gehälter der 72.000 Beschäftigten in der Nordwestdeutschen Stahlindustrie um 2,3 Prozent für 13 Monate. Ab Mai 2018 kommt ein weiteres Plus von 1,7 Prozent dazu. Die Auszubildenden im vierten Ausbildungsjahr erhalten ebenfalls in zwei Stufen vier Prozent mehr Geld. Da die prozentualen Erhöhungsbeträge für die Beschäftigten auch den Azubis in den Ausbildungsjahren eins bis drei zugutekommen, steigt ihre Vergütung überproportional.
Außerdem werden die Tarifverträge zu Altersteilzeit und Werkverträgen bis Ende 2018 verlängert.
Möglich gemacht haben dieses Ergebnis die 14.000 Kolleginnen und Kollegen, die ihrer Forderung durch Warnstreiks Nachdruck verliehen hatten.

Rohrwerksbeschäftigte profitieren vom Tarifabschluss

Auch die Beschäftigten der Rohrwerk Maxhütte GmbH in Sulzbach-Rosenberg können sich über mehr Geld freuen, denn für sie gilt der Tarifvertrag der Nordwestdeutschen Stahlindustrie. Aufgrund eines Sanierungstarifvertrags sind die Lohnerhöhungen derzeit jedoch um 16 Monate verschoben.
Im April 2017 bekommen die Rohrwerker deshalb erst einmal die 200 € Einmalzahlung, die im Abschluss vom Januar 2015 erzielt wurden. Außerdem werden ihre Entgelte ab Mai 2017 um 2,3 Prozent erhöht.