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IG Metall Amberg 1 - Frauentag 2018

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Internationaler Frauentag 2018 - keine Angst, es geht „nur“ um Gleichstellung!!!

In den Betrieben… in Amberg läuft natürlich auch etwas rund um den internationalen Frauentag und das Thema Gleichstellung. Wir hatten diverse betriebliche Aktionen in Betrieben, wie z. B. bei ZF und Cherry in Auerbach, bei Siemens in Amberg und auch in Kemnath, bei Hamm oder in der A.T.U-Zentrale in Weiden. Auch bei Grammer waren die KollegInnen bereits unterwegs und bei Constantia trafen sich die Kolleginnen zum zweiten Mal zum „learn and lunch“.

Ein paar Eindrücke von den Aktivitäten finden sich hier.

Erfahrungsaustausch mal anders

Unser gemütliches Frühstück anlässlich des internationalen Frauentags begehen wir am Samstag vormittags wieder in der Geschäftsstelle. Bei anregenden Gesprächen findet sich ein gemeinsamer Nenner und neue Kraft für die alltägliche Umsetzung kann mitgenommen werden.

Und ansonsten ist Gleichstellung natürlich eine Ganzjahresaufgabe und darf nicht auf den 8. März beschränkt sein.

Es wurde schon viel erreicht – und es gibt gleichzeitig noch viel zu tun!

Deshalb rufen wir mit Blick auf die vom 1. März bis 31. Mai stattfindenden Betriebsratswahlen 2018 Frauen nicht nur dazu auf von ihrem aktiven Wahlrecht Gebrauch zu machen. „Wir werden in den Betrieben weiter auf Entgeltgerechtigkeit, gleiche Entwicklungschancen und die Vereinbarkeit von Beruf und Leben drängen“, sagte Sabrina Feige. „Hierfür brauchen wir engagierte Interessensvertretungen, Frauen UND Männer, die sich dafür stark machen.“

Kolleginnen, geht nicht nur zum Wählen, kandidiert auch und lasst euch wählen!

100 Jahre Frauenwahlrecht

Ein wichtiger Meilenstein im Kampf für Gleichstellung war und ist das Wahlrecht für Frauen. Dieses Jahr jährt es sich zum 100. Mal.
Frauen erhielten erstmalig vor 100 Jahren in Deutschland das Recht, zu wählen und sich selbst wählen zu lassen.
Die Erwerbstätigkeit der Frau ohne Erlaubnis des Ehemannes war zu diesem Zeitpunkt noch weit entfernt.
Mehr über die Entwicklung in den zurückliegenden Jahren:

Tarifvertrag voraus! Forderungen an Politik und Wirtschaft

Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu mehr Entgeltgerechtigkeit, gleichen Entwicklungschancen und Vereinbarkeit von Beruf und Leben ist der aktuelle Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie.
Ab 2019 haben Beschäftigte das Recht, nach einer Phase der Absenkung auf bis zu 28 Stunden wieder in die ursprüngliche Vollzeitarbeit zurückzukehren. Damit können viele Frauen der bisher drohenden Teilzeitfalle entgehen. Zudem können Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie, die sich um Kinder kümmern oder Angehörige pflegen wollen, einen Teil ihres Entgelts in mehr Urlaubstage ummünzen.
Das Tarifergebnis bietet mehr Selbstbestimmung bei der Arbeitszeit. Auch viele junge Väter wollen mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Das kam in unserer Beschäftigtenbefragung klar zum Ausdruck. Die klassische Rollenverteilung zwischen Mann und Frau hat sich verändert.

Gesetzlich ist das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit noch immer nicht verankert. Viele Frauen hängen in der Teilzeitfalle und ihre Karrierechancen leiden viel zu oft darunter. Das muss sich dringend ändern, um ungerechte Auswirkungen wie schlechtere Aufstiegswege, niedrigere Einkommen und weniger Rente zu bekämpfen und einzudämmen. Die IG Metall setze sich deshalb weiter für ein verbindliches gesetzliches Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit ein.

Weiterführender Link zum Thema:

https://www.igmetall.de/verhandlungen-ueber-neues-teilzeitgesetz-gescheitert-25411.htm

Link zum Thema Entgelttransparenzgesetz

Was im Bezirk Bayern sonst noch so los ist, erfahrt ihr u. a. auf der Homepage der IG Metall Bayern.

Mehr zum Thema Gleichstellung findet sich auch auf: www.gleichstellung-ist-ganze-arbeit.de

… und ja, es gibt auch einen Weltmännertag am 19. November ;)