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IG Metall Bielefeld - Jubilarehrung

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Über 30.000 Jahre IG Metall

(24.10.) Am Mittwoch, den 23. Oktober ehrte die IG Metall Bielefeld in der Stadthalle ihre Jubilare mit 25-, 40-, 50-, und 60-jähriger Mitgliedschaft.

Die Veranstaltung in der Bielefelder Stadthalle wurde musikalisch umrahmt durch "Heiko Fänger & Band". Eine Gruppe, deren musikalisches Repertoire alte Arbeiterlieder genauso beinhaltet wie moderne gefällige Tanzmusik.

Hans-Jürgen Wentzlaff, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall begrüßte alle Kolleginnen und Kollegen in der Stadthalle: "wir ehren heute 878 Mitglieder für ihre langjährige Treue zur Gewerkschfat und sagen Danke für jede Menge Unterstützung." Weiterhin dankte er auch der Gebärdendolmetscherin, dem Arbeitersamariterbund und den Senioren in der IG Metall für die Unterstützung zur Durchführung dieser Veranstaltung.

Pit Clausen, Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld und bekennender Gewerkschafter, rechnete in seinem Grußwort vor, dass die zu ehrenden Mitglieder zusammen über 30.000 Gewerkschaftsjahre mitbringen. "Wir würden heute noch in der Steinzeit leben", so Pit Clausen, "wenn Ihr nicht durch Euer Engagement zu einer besseren, gerechteren, solidarischen Gesellschaft beigetragen hättet."

Große Bildergalerie zur Jubilarehrung (auf Bild klicken)

Auch die IG Metall Jugend bedankte sich in einem Redebeitrag für all die Errungenschaften und tariflichen Bestimmungen, die wir heute genießen dürfen und die nicht einfach vom Himmel gefallen sind.

Ute Herkströter, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Bielefeld" ging in ihrer Festrede auf die aktuellen Themen der Gewerkschaftsarbeit ein. Erstmalig habe in Bielefeld eine Tarifverhandlung für NRW stattgefunden. 500 Kolleginnen und Kollegen demonstrierten im Februar bei eisigen Temperaturen lautstark und phantasievoll für unsere gerechten Forderungen. Besonders positiv sei außerdem, dass es in der Tarifrunde mit guter Warnstreikbeteiligung den Kolleginnen und Kollegen der Firma Koyo (früher mal FAG Kugelfischer) wieder zurück in die Tarifbindung zu bringen. "Das haben wir gemeinsam geschafft! Wir sind eine starke Solidargemeinschaft, bei der es lohnt, Mitglied zu sein und zu bleiben," so Ute Herkströter.

Weiterhin ging sie ausführlich auf die Beschäftigtenbefragung der IG Metall im Frühjahr ein, auf die "Rente mit 67" und die aktuelle Diskussion zum Mindestlohn. Ute Herkströter: "wir wollen, dass die Wüde der Beschäftigtenrespektiert und ihre Leistung anerkannt wird. Wir wollen, dass es in der Arbeitswelt gerecht zugeht, und dass es nicht Beschäftigte erster, zweiter oder gar dritter Klasse gibt. Wir wollen eine solidarische Neuordnung des Arbeitsmarktes. Hierzu gehören die Einführung eines gesetzlichen flächendeckenden Mindestlohns, die Umsetzung des Grundsatzes "Gleiche Arbeit, gleiches Geld, gleiche Rechte" in der Leiharbeit und die Verhinderung des Missbrauchs von Werkverträgen."