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IG Metall Bielefeld - Patientenberatung

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Aus für die "Unabhängige Patientenberatung"?

In einem „Offenen Brief“ hat sich der Seniorenarbeitskreis der IG Metall Bielefeld an den Staatssekretär Karl-Josef Laumann gewandt und Bedenken darüber geäußert, dass zukünftig ein Callcenter die Arbeit der unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) übernehmen soll.

Im Brief heisst es:

Sehr geehrter Herr Laumann,

mit Entsetzen und mit Unverständnis haben wir am 18. Juni 2015 in der „Neuen West­fälischen" gelesen, dass die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) wohl vor dem „Aus" steht.

Die „Neue Westfälische" berichtete, dass als Ersatz für die unabhängigen Patienten­beratungsstellen zukünftig ein Callcenter die Beratung übernehmen soll. Die Ent­scheidung soll bereits am Montag, dem 29. Juni 2015 fallen. Das hierzu eingeleitete Ausschreibungsverfahren ist völlig intransparent und der Öffentlichkeit auch überhaupt nicht bekannt.

Die Patientinnen und Patienten sollen offenbar vor vollendete Tatsachen gestellt wer­den.

So schafft man Politikverdrossenheit!

Die unabhängige Patientenberatungsstelle ist eine kritische Einrichtung, die im Sinne der Patientinnen und Patienten und durchaus auch einmal gegen Entscheidungen der Krankenkassen berät und Hilfe anbietet.

Der Gesetzesauftrag sagt auch klar aus, dass die Krankenkassen auf Inhalt und Um­fang der Beratung keinen Einfluss nehmen dürfen. Ist das vielleicht der Grund, warum jetzt so verfahren wird?

Wir, die Seniorinnen und Senioren der IG Metall Bielefeld, sind mit der Arbeit der UPD sehr zufrieden. Ein Callcenter kann nach unserer Überzeugung diese qualifizierte Beratung nicht leisten.

Mit unserem „offenen Brief' bitten wir Sie: Berücksichtigen Sie bitte bei Ihrer Entschei­dung unsere Bedenken.