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IG Metall Bielefeld - unbefristete Übernahme

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Ortsjugendausschuss der IG Metall Bielefeld fordert die unbefristete Übernahme nach der Ausbildung

Die IG-Metall-Jugend-Bielefeld hat auf die häufig fehlenden Perspektiven von Auszubildenden nach der Berufsausbildung aufmerksam gemacht. Mit einem Transparent mit der Aufschrift „Wir sind der befristete Normalfall“ reagiert die IG-Metall-Jugend in Bielefeld auf die vom Arbeitgeberverband Metall aufgestellte These, dass die unbefristete Übernahme der Auszubildenden in der Metall- und Elektroindustrie der Normalfall sei.

Aktion auf dem Jahnplatz

„Wie der Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Dieter Kühnel zu dieser Einschätzung kommt, ist für uns unbegreiflich“ sagt Sabrina Bange vom Ortsjugendausschuss der IG Metall Bielefeld. Eine eigene Abfrage der IG Metall Bielefeld in den tarifgebundenen Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie habe gezeigt, dass die befristete Übernahme von 12 Monaten der Regelfall sei.

„Es ist zwar richtig, dass es einen Tarifvertrag in der Metall- und Elektroindustrie gibt, der formell die unbefristete Übernahme der Auszubildenden vorsieht. Allerdings bedarf es dafür spezieller Regelungen für den einzelnen Betrieb, die es im Regelfall eben nicht gibt. Das führt dazu, dass in 66 % der tarifgebundenen Betriebe die Übernahme von 12 Monaten die Realität darstellt“, erklärt Robin Kunkel, der für die Jugendarbeit zuständige politische Sekretär der Verwaltungsstelle Bielefeld.

Die IG-Metall-Jugend-Bielefeld werde sich daher weiter aktiv in den Betrieben für die unbefristete Übernahme von Auszubildenden einsetzen und appelliere dabei auch an das Verantwortungsbewusstsein der Unternehmen. Denn viel zu oft landeten nach Ansicht der IG Metall junge, gut qualifizierte Menschen nach ihrer Ausbildung in befristeten und/oder prekären Beschäftigungsverhältnissen oder gar in der Arbeitslosigkeit.

„Eine solche Entwicklung ist mehr als bedenkenswert und hat gesamtgesellschaftlich fatale Folgen. Zudem machen sich die Unternehmen unglaubwürdig, wenn sie einerseits den angeblichen Fachkräftemangel beklagen, aber andererseits gerade die junge Generation mit befristeten Arbeitsverhältnisse abspeisen“ fasst Lucas Conrad vom Ortsjugendausschuss der IG Metall-Jugend Bielefeld zusammen.