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IG Metall Bielefeld - Warnstreiks 9.1.

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Weitere Warnstreiks in der Bielefelder Metallindustrie:

Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie wird die IG Metall am zweiten Warnstreiktag den Druck aus den Betrieben erhöhen. Die IG Metall ruft auch am Dienstag, den 9. Januar 2018 zum Warnstreik in Bielefeld auf, um der Forderung nach sechs Prozent mehr Entgelt für zwölf Monate, einem Anspruch auf zeitweise Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden und einem Entgeltzuschuss für diejenigen, die ihre Arbeitszeit wegen Schicht oder anderen belastenden Tätigkeiten, Kinderbetreuung oder Pflege verkürzen wollen, Nachdruck zu verleihen.

Ute Herkströter, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Bielefeld und gewähltes Mitglied der nordrhein-westfälischen IG Metall-Verhandlungskommission, wird über den aktuellen Stand der Tarifverhandlungen berichten.

Termin: Warnstreikversammlungen am 9. Januar 2018 um 9.15 Uhr am Eingang der Firma Mannesmann Prec. Tubes, Südring 90, 33647 Bielefeld

und um 10.00 Uhr am Eingang der Firma Eisengiesserei Baumgarte, Duisburger Str. 35, 33647 Bielefeld

Warnstreik durch vorgezogenes Arbeitsende am 9. Januar: Die Beschäftigten der Firma Schaeffler, Steinhagen, werden am 9. Januar zwei Stunden früher als üblich die Arbeit beenden. Die Nachtschicht vom 9. auf den 10. Januar macht am 10. Januar zwei Stunden früher Feierabend.

„Die Arbeitgeber haben die Warnstreiks mit ihrem Verhalten am Verhandlungstisch provoziert. Das Angebot von 2 Prozent und eine Einmalzahlung von nur 200 Euro trägt der sehr guten wirtschaftlichen Situation der Branche in keiner Weise Rechnung“, sagte Ute Herkströter, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Bielefeld. „Dass die Arbeitgeber die Entgelterhöhung auch nur dann geben wollen, wenn wir ihren Gegenforderungen zustimmen, ist geradezu unverschämt. Denn das würde bedeuten, dass die Beschäftigten noch länger und noch flexibler arbeiten müssen und das ohne Zuschläge für Überstunden. Was die Beschäftigten von diesen Ideen der Arbeitgeber halten, werden sie in den nächsten Tagen bei den Warnstreiks zeigen“, so Herkströter weiter. Herkströter: „Am 18. Januar erwarten wir endlich eine konstruktive und sachorientierte Verhandlung über unsere Forderungen. Sollte es immer noch keine Bewegung geben, werden wir bei den Warnstreiks nochmal kurzfristig nachlegen und dann aber auch schnell über 24-Stunden-Warnstreiks entscheiden. Wir wollen moderne, faire und Chancengleichheit schaffende Regelungen für die Beschäftigten.“

Hintergrund:

Neben sechs Prozent mehr Geld für zwölf Monate fordert die IG Metall einen Anspruch auf zeitweise Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden – mit einem Rückkehrrecht zurück in die Vollzeit. Wer in Schicht oder anderen belastenden Tätigkeiten arbeitet, Kinder betreut oder Angehörige pflegt, soll zudem einen Zuschuss bekommen, um sich die kürzeren Arbeitszeiten leisten zu können.

Bis zur dritten Verhandlung für die 700 000 Beschäftigten der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie am 18.01.2018 in Neuss ruft die IG Metall NRW tausende Metaller und Metallerinnen aus über 500 Betrieben zu mehrstündigen Warnstreiks auf.