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IG Metall Bochum - 2017

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Stahl:Vorläufiges Verhandlungsergebnis liegt vor

2017-03-20 13:58:27

Die IG Metall und der Stahlarbeitgeberverband haben in der Nacht zum Freitag, 17. März, ein Verhandlungsergebnis erzielt.

Es kam nach zehnstündigem Tauziehen in Düsseldorf zustande, in der dritten Tarifverhandlung. Danach erhöhen sich die Einkommen der 72.000 Stahlbeschäftigten in der nordwestdeutschland Stahlindustrie in zwei Schritten: Am 1. April steigen sie um 2,3 Prozent und am 1. Mai 2018 um weitere 1,7 Prozent. Im März dieses Jahres bleiben die Löhne und Gehälter unverändert, der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 22 Monaten und endet am 31. Dezember 2018.

Die Ausbildungsvergütung des vierten Ausbildungsjahres steigt ebenfalls in zwei Schritten um vier Prozent. Diese Erhöhungsbeträge kommen auch den Ausbildungsjahren eins bis drei zugute, das heißt ihr Einkommen erhöht sich überdurchschnittlich.

Die Tarifverträge zu Altersteilzeit und Werkverträgen werden bis Ende 2018 unverändert verlängert.

Am 29.03.2017 kann dann die Tarifkommission Stahl das Ergebnis endgültig beschließen. mehr...

2.900 Beschäftigte der Eisen- und Stahlindustrie im Warnstreik

2017-03-16 11:04:18
Einen Tag vor Beginn der 3. Verhandlungsrunde in der Eisen- und Stahlindustrie sind heute in Bochum, Dortmund, Mülheim, Krefeld und Georgsmarienhütte rund 2.900 Beschäftigte dem Warnstreikaufruf der IG Metall gefolgt. Damit haben sich seit Beginn der Warnstreiks über 11.000 Menschen an Arbeitsniederlegungen beteiligt.

Die größte Kundgebung fand heute in Bochum statt. Vor den 1.000 Teilnehmern sagte Knut Giesler, Bezirksleiter IG Metall Nordrhein-Westfalen und Verhandlungsführer: „In den letzten Wochen hat sich bestätigt, dass die Auftragslage in der Stahlbranche in diesem Jahr auf einem stabilen guten Niveau liegen wird. Darum erwarten wir für die dritte Verhandlung am Donnerstag ein deutlich verbessertes Angebot. Wenn das nicht kommt, können wir mit den Streiks nochmal deutlich nachlegen. Auch das haben die letzten beiden Wochen gezeigt.“ mehr...

Stahltarifrund 2017:

Nur 1,3 % mehr Lohn angeboten

2017-03-07 15:20:07
Die Metaller verlassen nach zehn Minuten die zweite Stahltarifverhandlung am 6. März in Essen. Das Arbeitgeberangebot sei "indiskutabel".

Das sagte IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Knut Giesler nach der Verhandlung. Das Angebot des Arbeitgeberverbands Stahl, die Einkommen der 72.000 Beschäftigten ab März für 15 Monate um nur 1,3 Prozent zu erhöhen, liege unter der Inflationsrate und bedeute deshalb Reallohnverlust.

Das sei den Belegschaften der nordwestdeutschen Stahlindustrie nicht zumutbar. Die IG Metall fordert eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 4,5 Prozent. Außerdem eine Verlängerung der Altersteilzeit und des Tarifvertrags zu den Werkverträgen. Über beides wollen die Arbeitgeber jedoch nur reden, wenn die Arbeitnehmerseite die angebotene Tariferhöhung um 1,3 Prozent akzeptiere. mehr...

Stahl: Warnstreiks ab 7. März?

2017-03-06 10:52:43
Falls die Stahlarbeitgeber in der zweiten Tarifverhandlung am 6. März „kein verhandlungsfähiges Angebot“ machen, beginnen am 7. März Warnstreiks.

Das hat die IG Metall-Tarifkommission für die nordwestdeutsche Stahlindustrie heute in Sprockhövel einstimmig beschlossen. In der ersten Tarifverhandlung am 22. Februar hatte der Arbeitgeberverband Stahl kein Angebot gemacht. Die IG Metall fordert für die 72 000 Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen, Bremen, Niedersachsen und Dillenburg (Hessen) 4,5 Prozent mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütung sowie eine Verlängerung der Tarifverträge zu Altersteilzeit und Werkverträgen. mehr...

IG Metall Nordrhein-Westfalen geht gestärkt in die dritte Verhandlungsrunde

2017-02-16 16:19:32
Die IG Metall Nordrhein-Westfalen geht gestärkt in die dritte Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der Textil- und Bekleidungsindustrie. Allein in Nordrhein-Westfalen beteiligten sich rund 6.000 Warnstreikende an den von der IG Metall ausgerufenen Arbeitsniederlegungen. Im gesamten westdeutschen Bundesgebiet verzeichnete die IG Metall über 10.000 Warnstreikteilnehmende.

Heide Schnare, Tarifsekretärin der IG Metall Nordrhein-Westfalen für die Textil- und Bekleidungsindustrie: „Wir gehen mit gestärktem Rücken in die morgige Tarifverhandlung in Saarlouis. Über 10.000 Warnstreikende in den westdeutschen Bundesgebieten - das ist ein Signal, was bei den Arbeitgeber ankommen sollte. Wir erwarten, dass die Arbeitgeber nun ein angemessenes Angebot auf den Tisch legen und wir einen ein Tarifabschluss erzielen können.“ mehr...