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IG Metall Bochum - Arbeitszeitkonferenz

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Arbeitszeitkonferenz in Bochum 13. Juni 2017

Diskussion der Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung

Auf der Arbeitszeitkonferenz in Bochum wurden die Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung der IG Metall präsentiert, an der sich aus den beiden Geschäftsstellen insgesamt 4.490 Beschäftigte aus 69 Betrieben beteiligt haben. Ausführlich wurden die Ergebnisse und die sich daraus ergebenden Handlungsfelder und Forderungen diskutiert.

Im Resümee konnte Volker Strehl, Zweiter Bevollmächtigter der Geschäftsstelle Bochum-Herne, festhalten, dass »Beschäftigte mit Tarifvertrag und starken Betriebsräten deutlich verlässlichere Regelungen zur Arbeitszeit haben, die zu höherer Zufriedenheit mit der Arbeitszeit führen «

Die 35 Stunden Woche ist die Grundlage dafür, deshalb sprechen sich die Teilnehmer gegen eine weitere Differenzierung der tariflichen Arbeitszeit aus. Ein weiterer Zufriedenheitsfaktor ist die Planbarkeit von Arbeitszeiten. In drei Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmer/innen die Ergebnisse der Befragung und leiteten Forderungen zur Verbesserung von Schichtarbeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Regelungen zur mobilen Arbeit ab.

«Diese Konferenz ist ein Auftakt, um in den Betrieben und in der Tarifpolitik die Wünsche der Beschäftigten bei der Neugestaltung von Arbeitszeitthemen besser zu berücksichtigen«, sagte Ulrike Kletezka, Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Dortmund. Darüber hinaus wurden auch Anforderungen an die Politik formuliert, wie zum Beispiel das Rückkehrrecht von Teilzeitbeschäftigten in ein Vollzeit-Arbeitsverhältnis.