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IG Metall Bochum - Diskussionsveranstaltung mit Garrelt Duin

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Industriepolitik in NRW - Wie soll Arbeit im Ruhrgebiet erhalten, neu geschaffen und gestaltet werden?

Mittwoch, 3. Mai 2017. Am Mittag protestieren die Kolleginnen und Kollegen von thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg-Hüttenheim für den Erhalt Ihrer Arbeitsplätze. Mit auf der Bühne Garrelt Duin, der die Forderungen der IG Metall und der Beschäftigten uneingeschränkt unterstützt. Dann am Abend im Jahrhunderthaus in Bochum eine schon länger geplante Diskussionsrunde mit Betriebsräten aus Bochumer und Herner Metallbetrieben zur Industriepolitik in NRW und im Ruhrgebiet.

Was ist notwendig, um die industrielle Basis im Ruhrgebiet zu stärken, Arbeitsplätze zu erhalten und neu anzusiedeln? Wie müssen industriepolitische Initiativen gestaltet sein, um die Arbeits- und Lebensqualität zu steigern? Was sind die Anforderungen aus Sicht der Arbeitnehmer? Worauf setzen die Landesregierung und der Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk?

Natürlich ging es zunächst noch einmal um die Zukunft der Stahlindustrie in NRW. Die Betriebsräte aus den Bochumer thyssenkrupp Betrieben nutzen die Gelegenheit, um Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten der Bochumer Standorte darzustellen. Der Minister wiederholte noch einmal, dass aus seiner Sicht ein Technologiekonzern wie thyssenkrupp ohne Stahl gar nicht denkbar sei und Stahl zu NRW gehöre. In der mehr als zweistündigen spannenden Diskussion ging es dann unter anderem um Innovation in der Industrie und in den Betrieben, zukünftige Entwicklungen in der Energiewirtschaft, Anforderungen der Betriebe an eine leistungsfähige Infrastruktur, Einfluss und Absichten ausländischer Investoren bis hin zu der Frage von Steuergerechtigkeit und Steueroasen.
Am Ende dann noch die Unterschrift des Ministers unter die Forderungen der IG Metall-Vertrauensleute von thyssenkrupp, die sie auf ein Transparent geschrieben hatten. Und die Verabredung, es nicht bei dieser einen Diskussionsrunde zu belassen. Der Minister erklärte seine Bereitschaft sich zu weiteren Gesprächen wieder mit den Betriebsräten und der IG Metall in Bochum-Herne zu treffen.