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Aktuelles von der IG Metall Ruhrgebiet Mitte


Tarifliches Zusatzgeld

Jetzt freie Tage für 2022 beantragen

Beschäftigte mit Kindern, Pflegeaufgaben oder in Schichtarbeit in der Metall- und Elektroindustrie können bis zum 31. Oktober statt Tariflichem Zusatzgeld (T-ZUG) bis zu acht zusätzliche freie Tage für das Jahr 2022 beantragen.

Mit dem Tarifabschluss der Metall- und Elektroindustrie 2018 ist uns erstmalig ein Abschluss gelungen, der einen guten Einstieg in das gesellschaftliche Thema Vereinbarkeit und Zeitsouveränität bietet.

Durch das tarifliche Zusatzgeld ist tarifvertraglich geregelt, dass es eine Wahloption für Beschäftigte gibt, dieses Geld auch in Zeit zu nehmen. Diese Wahloption ist derzeit noch in den meisten Betrieben auf bestimmte Beschäftigtengruppen begrenzt:

Für Beschäftigte mit besonders belastenden Arbeitszeiten oder in besonderen Lebenssituationen – in Schichtarbeit, mit kleinen Kindern oder mit pflegebedürftigen Angehörigen – kann das tarifliche Zusatzgeld (T-ZUG) in Zeit statt in Geld genommen werden. Hierdurch können sie acht zusätzliche freie Tage erhalten. Sechs Tage entsprechen dem Geldwert des tariflichen Zusatzgeldes, zwei Tage gibt es zusätzlich, um die Vereinbarkeit und die Gesundheit von belasteten Beschäftigten besonders zu fördern.

Trifft einer der drei Punkt auf Dich zu? Dann stelle noch heute Deinen Antrag bei Deinem Arbeitgeber. (Antragsfrist 31.10.2021)

Nach der Antragstellung ist es natürlich wichtig, Deinen Betriebsrat bei der betrieblichen Durch- und Umsetzung zu unterstützen. Denn unser Wunsch ist, dass jede/r Beschäftigte, der/die anspruchsberechtigt wäre, auch die tariflich vereinbarten freien Tage genehmigt bekommt. Dieses hängt natürlich immer von Eurer betrieblichen Durchsetzungsfähigkeit ab. Deshalb jetzt gemeinsam für uns und für die kommenden Generationen eine gute Zukunft gestalten.


Bundestagswahl 2021

Gewerkschaftsfrauen in Dortmund:

FRAUEN WÄHLEN GLEICHSTELLUNG

Wir sind überparteilich, aber nicht unpolitisch. Und wir sind laut:

Wir rufen unsere Kolleginnen und Kollegen auf, wählen zu gehen!

Wir motivieren sie, sich mit den Politikangeboten der Parteien auseinanderzusetzen!

Wir zeigen, was die Parteiprogramme zur Gleichstellung von Frauen und Männern sagen!

Wir konfrontieren Kandidatinnen und Kandidaten mit unseren Positionen!

 

Dafür haben wir uns am Samstag, 18. September auf den Weg durch unsere Stadt zu den Parteibüros der demokratischen Parteien gemacht...

 

 


Aktuelles

IG Metall warnt vor Ärger am Arbeitsplatz

Mit der Ankündigung, dass auch in Nordrhein-Westfalen zukünftig ungeimpfte Beschäftigte keine Entschädigungsleistung mehr erhalten sollen, wenn sie in Quarantäne müssen, verärgert Armin Laschet die Gewerkschafter/innen. Immer mehr Corona-Themen werden in die Betriebe verlagert. Dabei sollte die Politik konstruktive Lösungsvorschläge machen.

 „Es hilft überhaupt nicht weiter, den Menschen, die sich bisher nicht haben impfen lassen, nun die finanzielle Grundlage entziehen zu wollen. Wir reden hier nicht mehr darüber, dass jemand nicht in ein Restaurant oder Stadion gehen darf, sondern darüber, dass die Existenzgrundlage, nämlich das monatliche Einkommen, in Frage gestellt wird. Da kann keine/r mehr davon reden, dass es keine Impfpflicht gibt“, sagte Ulrike Hölter, Geschäftsführerin der IG Metall Ruhrgebiet Mitte.

 Darüber hinaus würde ein weiteres Tabu gebrochen, wenn Beschäftigte nun Auskunft über ihren Gesundheitszustand gegenüber dem Arbeitgeber geben müssen. Bisher sind die Beschäftigten durch den Datenschutz dazu nicht verpflichtet. Deshalb widerspricht die IG Metall ausdrücklich der aktuellen Forderung der Arbeitgeberverbände auf eine entsprechende Auskunftsverpflichtung.

 „Ich bezweifle, dass die ständige Erhöhung des Drucks auf Ungeimpfte deren Impfbereitschaft erhöht. Wir sollten vielmehr weiter daran arbeiten, die Unentschlossenen und Zögernden von der Notwenigkeit einer Impfung zu überzeugen und ihnen dann niedrigschwellige Angebote machen. Denn nicht alle Ungeimpften sind Querdenker oder Verschwörungsgläubige, die für Argumente nicht empfänglich sind“, so Ulrike Hölter weiter.


Bundestagswahl 2021

Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl am 26. September 2021

v.l.: Ann-Christin Huber (Die Linke), Markus Kurth (Bündnis90/Grüne), Ulrike Hölter (IG Metall), Sabine Poschmann (SPD), Roman Senga (FDP)

In einer angeregten Diskussion wurden am 30. August in der DASA auf Einladung des IG Metall AGA-Ausschusses der IG Metall Ruhrgebiet Mitte mit den Dortmunder Wahlkreiskandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien die Zukunft der Rente, die Anforderungen an die Politik zur Digitalisierung und Transformation sowie die verschiedenen Positionen der anwesenden Parteien zur Erreichung der Klimaziele dargestellt.

Für die Kandidat*innen war es eine gute Gelegenheit, den Metaller*innen ihre Argumente zu den aufgeworfenen Themen vorzustellen. Am Ende waren sich alle einig, dass es wichtig ist, am 26. September 2021 wählen zu gehen, denn nur so kann eine Politik des fairen Wandels durchgesetzt werden.


Ausbildungsstart 2021

Begrüßungsrunden trotz Pandemie - Ein neuer Abschnitt beginnt!

Leider mussten wir feststellen, dass sich unsere Befürchtungen vom Frühjahr 2020 bewahrheitet haben. Auch wir in Dortmund, Bochum und Herne haben während der Corona-Krise gut bezahlte Ausbildungsplätze verloren. Sei es durch komplette Betriebs- und Werksschließungen oder durch die Streichung von Ausbildungsplätzen. Leider folgen viele Betriebe dem Trend Ausbildungsplätze zu reduzieren. 

Umso wichtiger ist es jetzt, als IG Metall Ruhrgebiet Mitte in den Betrieben präsent zu sein und Auszubildende und Dual-Studierende von der IG Metall zu überzeugen. Von Gewerkschaften haben die jungen Menschen wahrscheinlich bisher wenig gehört, da Themen wie JAV und Betriebsrat in den Lehrplänen der allgemeinbildenden Schulen/Universitäten kaum erwähnt werden. Durch unsere Begrüßungsrunden erfahren die jungen Beschäftigten, wer ihre Ansprechpartner im Betrieb sind und wie man mitbestimmen kann.

Yunus Emre Yildirim steht allen Betrieben als Ansprechpartner zur Verfügung und organisiert mit Euch gemeinsam die Begrüßungsrunden unter Einhaltung der Corona-Schutzbestimmungen.

Kontakt:                        

yunus.emre.yildirim@igmetall.de 

Gewerkschaftssekretär

0170 3333 15

IG Metall Ruhrgebiet Mitte

Begrüßung der neuen Azubis in den Betrieben... eine Fortsetzungsgeschichte...

 

Maurice Jordan (JAV) KHS GmbH:

,,Unsere Ansprache findet in der Ausbildungswerkstatt statt. Der Betriebsrat und der Aus- und Weiterbildungsbeauftragte sind auch dabei. Die Veranstaltung ist in mehrere Parts aufgeteilt. JAV – Betriebsrat und IG Metall. Um das Ganze etwas aufzulockern, bauen wir kleine Spielchen ein. Unser Konzept kommt immer sehr gut an.‘‘

Moritz Engels (BR) thyssenkrupp Steel Europe Dortmund:

,,Die Corona Pandemie nervt viele Menschen. Wir können jetzt aber den Kopf nicht in den Sand stecken. Ich höre von den Arbeitgebern immer: Herr Engels, Business as usual!

Daher nicht zögern, schnell Termine mit der IG Metall vereinbaren und Azubis begrüßen.‘‘

Katharina Neumann (JAV) Hugo Miebach GmbH:

,,Die Begrüßungsmappen bekommen die neuen Azubis direkt am ersten Tag. Bei einer Jugendversammlung in der Cafeteria des Betriebes informieren wir dann noch einmal. Spätestens dort haben wir alle überzeugt. Ich freue mich auf die Neuen.‘‘

Emre Körükmez (JAV) Eickhoff GmbH:

,,Wir begrüßen die neuen Auszubildenden in Präsenz nach den Corona Regeln. Unsere Ausbildungswerkstatt ist mit Lüftern ausgestattet. Dort stellen wir uns vor. In der ersten Woche machen wir mit den Ausbildern einen Werksrundgang. Teambildende Maßnahmen wie Rad- oder Kanutouren fallen leider aus. Doch wir sind sehr gut organisiert. Das soll auch so bleiben.‘‘

 

Franka Amelung (JAV) BMW Niederlassung Dortmund:

,,Wir werden die Begrüßung im September in zwei Runden abhalten. Dort informieren wir traditionell über die JAV, Betriebsrat und IG Metall. Im Oktober folgt dann eine Jugendversammlung. Wahrscheinlich in der Kantine des Betriebes. Das ist für uns als JAV auch eine gute und erstmalige Möglichkeit, uns als Team unter Beweis zu stellen.“

Raja Cheaib  (VKL) Opel Group Warehousing GmbH:

„Die Begrüßungsrunden sind für unseren Betrieb schon zu einer traditionellen, jährlichen Veranstaltung geworden. Wir sind als IG Metall ein fester Bestandteil, wenn die Azubis und Werksstudenten begrüßt und unterwiesen werden. Die JAV und die VKL sind kompetente Ansprechpartner für die neuen Kolleginnen und Kollegen."


Spendenaufruf

Unwetter in NRW und Rheinland-Pfalz

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach den heftigen Unwettern in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sind unsere Gedanken bei den Betroffenen und den Helferinnen und Helfern.

Für viele Einwohnerinnen und Einwohner in unseren IG Metall Nachbargeschäftsstellen Aachen, Hagen, Ennepe Ruhr Wupper und dem Märkischen Kreis sind Wohnungen und Häuser teilweise unbewohnbar. Selbiges gilt für einige Regionen in Rheinland-Pfalz.

Das Deutsche Rote Kreuz, das THW, die DLRG und viele weitere gemeinnützige Organisationen unterstützen die Menschen in den benannten Regionen. Spendenkonten sind bereits eingerichtet.

Weitere Informationen findet Ihr auf den jeweiligen Webseiten der betroffenen Städte.

Der DGB-Bundesvorstand hat eine Spendenaktion zugunsten der Geschädigten der Hochwasserkatastrophe im Südwesten und Westen Deutschlands ins Leben gerufen. Daran beteiligen sich der DGB mit 100.000 Euro und die Mitgliedsgewerkschaften mit mind. 150.000 Euro. Zudem werden die Mitglieder der DGB-Gewerkschaften zu Spenden aufgerufen.

Damit die Spenden ohne bürokratische Verzögerungen möglichst schnell und zuverlässig zu den Flutopfern gelangen, erfolgt die Abwicklung über den Verein "Gewerkschaften helfen e.V."
Dieser beim DGB-Bildungswerk angesiedelte Verein wurde im Jahre 2002 für die Geschädigten der damaligen Elbflut gegründet und hat auch in den Jahren danach bei nationalen und internationalen Flutkatastrophen schnelle und anerkannte Hilfe geleistet.

Spendenkonto
Gewerkschaften helfen e.V.
Bank: Nord LB
IBAN: DE55 2505 0000 0152 0114 90
BIC: NOLADE2HXXX 
Stichwort „Fluthilfe 2021“

Für den Erhalt einer Spendenquittung bitte den Namen und die Anschrift beim Verwendungszweck angeben. 

Zur Homepage der Initiative Gewerkschaften Helfen e. V. geht es hier:  

Für vom Hochwasser betroffene IG Metall-Mitglieder gibt es auch die Möglichkeit der Notfallunterstützung durch die IG Metall. Weitere Informationen findet Ihr hier:


Digitalisierung in Handwerksbetrieben

Projekt ratzfatz digital

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten Euch hiermit auf das Projekt „ratzfatz digital“ aufmerksam machen, dass dazu dient, die Digitalisierung in Handwerksbetrieben sowie auf Baustellen zu unterstützen.

Auch wenn sich das Projekt an die Arbeitgeber richtet, unterstützt die IG Metall Geschäftsstelle Ruhrgebiet Mitte dieses Vorhaben und ist dementsprechend auch mit daran beteiligt.

Wir erachten es für wichtig, dass sich auch die Arbeitnehmervertretungen mit dem Thema befassen, um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen sowie mögliche Nachteile für die Belegschaften abzuwehren.

Auf der extra hierzu eingerichteten Homepage des Projektteams besteht die Möglichkeit, sich mit Hilfe von Video-Tutorials und Onlinekursen digitales Know-how anzueignen.

Ein Blick auf diese Seite lohnt sich also.

Denn die Digitalisierung wird in Handwerksbetrieben als auch auf Baustellen weiter Einzug nehmen.

Unter folgenden Link kommt ihr auf dementsprechende Seite


In ganz eigener Sache

Dringend Stammzellspender gesucht!

Aus persönlicher Betroffenheit eines unserer Kollegen bitten wir alle Besucher/innen dieser Homepage, sich mit der Stammzellspende zu befassen. Folgen Sie dem untenstehenden Link zu unserer pdf-Datei.


1. Mai 2021
Zum 1. Mai haben die Vertrauensleute von thyssenkrupp Steel in Bochum ein kleines Video gedreht. Sie möchten insbesondere an die Errungenschaften der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erinnern.
Wir wünschen allen einen schönen 1.Mai. Bleibt gesund.

Eure IG Metall Ruhrgebiet Mitte


1. Mai 2021 - Bochum

Küchentalk „Rezepte zur Mitbestimmung“ am 1. Mai als Stream im Internet - Kundgebung findet nicht statt

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit den steigenden Corona-Zahlen müssen die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bochum mit Einschränkungen leben, die mit der Verabschiedung der Bundesnotbremse in der letzten Woche noch einmal verschärft wurden. Die erneute Umstellung des Schulunterrichts auf Homeschooling sowie die Umstellung des Kindergartenbetriebs auf Notbetreuung stellt Eltern und Kinder wieder einmal vor große Probleme. Die Schließung des Einzelhandels außerhalb von Läden des täglichen Bedarfs bedeutet für zahlreiche Beschäftigte erneute Kurzarbeit. Vor diesem Hintergrund erklären sich die Bochumer Gewerkschaften solidarisch mit der Stadtgesellschaft und sagen die geplante DGB-Kundgebung am 1. Mai auf dem Rathausplatz ab.

Stattdessen werden wir unsere politischen Botschaften am 1. Mai ab 11:00 Uhr streamen und laden herzlich dazu ein, Euch den Küchentalk "Rezepte zur Mitbestimmung" anzusehen.

Alle Infos dazu auf der


1. Mai 2021

Kundgebungen in Dortmund, Bochum und Herne

Weitere Informationen zum 1. Mai in Dortmund:

Weitere Informationen zum 1. Mai in Bochum und Herne:


Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie 2021

Verhandlungsergebnis auch in der Metall- und Elektroindustrie - Mehr Geld, mehr Sicherheit, mehr Perspektive

Die IG Metall NRW konnte in der Nacht vom 29. auf den 30. März nach 10 Stunden Verhandlung ein Ergebnis mit dem Arbeitgeberverband Metall NRW erzielen. Kurzum als Beschäftigte*r erhaltet ihr bis zum 30.06.2021 eine Corona-Prämie in Höhe von 500 Euro (brutto für netto), als Auszubildende*r erhälst du 300 Euro .

Ab Juli 2021 erhöhen sich die Entgelte und Auszubildendenvergütungen um 2,3 Prozent. Diese Erhöhung wird zunächst für 8 Monate angespart und dann im Februar 2022 in Form von 18,4 Prozent als Summe an die Beschäftigten ausgezahlt. Hierbei handelt es sich um den Einstieg in eine jährlich wiederkehrende Zahlung, die ab Februar 2023 27,6 Prozent eines monatlichen Bruttoeinkommens entspricht. In Verbindung mit anderen Tarifelementen, wie zum Beispiel dem T-Zug A und T-Zug B, kann dieses „Transformationsgeld“ dazu verwendet werden, die Arbeitszeit auf eine 4-Tage-Woche zu verkürzen, ohne dass dies wesentliche Auswirkungen auf das monatliche Bruttoentgelt hat.

Weitere Infos folgen in Kürze...


Tarifrunde Stahl 2021

Verhandlungsergebnis erzielt

In der Tarifrunde der nordwestdeutschen Stahlindustrie hat sich die IG Metall mit den Arbeitgebern auf ein Verhandlungsergebnis geeinigt. Die Beschäftigten erhalten eine Coronaprämie von 500 Euro im Juni 2021 und ein neues tarifliches Zusatzentgelt.

Dieses erhalten die Beschäftigten im Dezember 2021 sowie im Februar 2022 jeweils in Höhe von 250 Euro. Ab 2023 beträgt es jährlich und dauerhaft 600 Euro. Das zusätzliche tarifliche Entgelt kann auch für Beschäftigungssicherung genutzt werden und kommt zu dem bislang gezahlten Zusatzentgelt von 1000 Euro hinzu.

Weiterhin konnten die Tarifverträge Altersteilzeit, Werkverträge und Beschäftigungssicherung erneut verhandelt werden. Die nächste Lohn- und Gehalt-Tarifrunde steht bereits im Frühjahr 2022 an.

„Unterm Strich ist es ein gutes Ergebnis. Ich bin damit zufrieden. Wir sind von der langen Laufzeit heruntergekommen, die sich die Arbeitgeber vorgestellt haben. Und künftig erhalten die Beschäftigten jährlich 600 Euro und das auch dauerhaft. Das kann sich sehen lassen“, so Kirstin Zeidler, Betriebsratsvorsitzende der thyssenkrupp Steel Europe AG, Werk Dortmund.

„Wir konnten die Azubis sowohl an der Coronaprämie, als auch an der neuen zusätzlichen Vergütung beteiligen, dadurch haben wir eine überproportionale Erhöhung durchgesetzt. Die Gesprächsverpflichtung zum Tarifvertrag Dualstudierende steht ebenfalls. Unser Bezirksleiter Knut Giesler hat mich noch in der Nacht damit beauftragt, die Rahmenbedingungen für das Tarifwerk aufzustellen. Dies werde ich in den kommenden Wochen mit den Kolleginnen und Kollegen in der Bezirksleitung tun“, sagte Moritz Engels, Verhandlungskommissionsmitglied für Auszubildende und Dualstudierende.

Die Auszubildenden bekommen eine Coronaprämie in Höhe von 300 Euro sowie das neue tarifliche Zusatzentgelt im Dezember 2021 und Februar 2022 jeweils in Höhe von 150 Euro. Ab 2023 beträgt es für die Auszubildenden jährlich und dauerhaft 360 Euro.

„Wir haben ganz unterschiedliche wirtschaftliche Situationen in unseren Betrieben der Eisen- und Stahlindustrie. Deshalb war es umso wichtiger, Instrumente zu finden, die sowohl das Entgelt der Kolleginnen und Kollegen erhöht und gleichzeitig auch dort eingesetzt werden kann, wo die Beschäftigung problematisch ist. In der kommenden Woche werden wir den Abschluss mit unseren Vertrauensleuten besprechen.“ Ulrike Hölter, 1. Bevollmächtigte der IG Metall Ruhrgebiet Mitte.

„Einen ordentlichen Tarifabschluss nach dem katastrophalen Corona-Jahr 2020 zu verhandeln, war eine enorme Herausforderung. Ohne die Unterstützung unserer Mitglieder in den Warmstreiks wäre das so nicht möglich gewesen. Insbesondere unsere Vertrauenskörperleitungen in den Betrieben haben einen super Job gemacht. In weniger als 15 Monaten werden wir bereits wieder mit den Vertrauensleuten in den Betrieben die nächsten Forderungen diskutieren.“ Tim Wißen, IG Metall Ruhrgebiet Mitte.


Tarifrunde Stahl 2021

Warnstreik in der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie - Bochum und Dortmund

Warnstreik Stahl 22. März

Am 22.03. beteiligten sich an den Warnstreiks- und Aktionen für die nordwestdeutsche Eisen- und Stahlindustrie 1.970 Beschäftigte vorwiegend aus dem Ruhrgebiet. Allein zu zwei Kundgebungen im Autokinoformat kamen insgesamt 400 Beschäftigte aus 6 Betrieben auf den Parkplatz am Stadionring 26 in Bochum.

Knut Giesler, IG Metall-Bezirksleiter NRW und Verhandlungsführer bewertete dort den Stand der Verhandlungen: „Das, was die Stahl-Arbeitgeber in der letzten Woche angeboten haben, war zu wenig und die Laufzeit zu lange. Am Freitag wird wieder verhandelt. Dann muss eine Entgelterhöhung angeboten werden, die dauerhaft in die Entgeltstruktur eingeht. Das brauchen wir auch, um dort, wo es nötig ist, Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung finanzieren zu können. Gerade die Stahlindustrie steht vor großen Herausforderungen, die nicht bis zum kommenden Jahr gelöst sind.“

Ulrike Hölter, 1. Bevollmächtigte der IG Metall Ruhrgebiet Mitte: "Zwei Einmalzahlungen in Höhe von je 350 € sind keine Wertschätzung gegenüber den Belegschaften der Eisen-und Stahlindustrie. Die Beschäftigten haben es verdient, am Aufschwung beteiligt zu werden."

An weiteren betrieblichen Warnstreiks in Form von Frühschluss-Aktionen oder späterem Arbeitsbeginn beteiligten sich 1.570 Beschäftigten der Betriebe: thyssenkrupp Steel BNO; thyssenkrupp Steel Bochum; thyssenkrupp Steel Dortmund; Doncasters; Bochumer Verein Verkehrstechnik; Stahlwerke Bochum.


Tarifrunde Stahl 2021

Warnstreiks starten

Tarifrunde Stahl: 2. Verhandlung ohne Ergebnis

Am 22. März Warnstreiks an den Standorten der Stahlindustrie in Dortmund und Bochum


110. Frauentag am 8. März

Virtuelle Power zum Internationalen Frauentag

Den diesjährigen 110. Frauentag haben wir mit einem wahren Kulturevent gefeiert, das unsere Geschäftsstelle u.a. mit organisiert hat. Via Livestream wurde die Band Suchtpotenzial präsentiert. Die zwei preisgekrönten Musikerinnen haben mit ihrem rabenschwarzen Humor für gute Stimmung gesorgt und virtuell eingeheizt.

 


Metall- und Elektroindustrie

Tarifrunde 2021

IG Metall Ruhrgebiet Mitte eröffnet Warnstreikwelle

Rund 200 Metallerinnen und Metaller versammelten sich am 2. März zum Sonnenaufgang an den Westfalenhallen Dortmund, gegenüber dem Signal-Iduna-Park, um die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie NRW einzuläuten.

 „Keine Auflage dieser Welt kann uns von unseren Forderungen abhalten“. Mit diesem Satz startete Ulrike Hölter, 1. Bevollmächtigte der IG Metall Ruhrgebiet Mitte, den Warnstreik im Autokino-Format, unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregelungen. Mehrere Hundert Kolleginnen und Kollegen verfolgten die Auftaktkundgebung via livestream.

 Neben dem Bezirksleiter der IG Metall NRW, Knut Giesler, sprachen Stefan Schneider (Betriebsratsvorsitzender der thyssen krupp rothe erde), Konrad Ackermann (Betriebsratsvorsitzender der KHS GmbH), Maurice Jordan (Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung der KHS GmbH) und Raja Cheaib (Vertrauenskörperleiter der Opel Group Warehousing) zum aktuellen Stand der Verhandlungen und unseren Forderungen. Auch die DGB-Regionsvorsitzende Jutta Reiter sprach ein Grußwort und ihre solidarische Unterstützung aus.

 Parallel zu der Auftaktveranstaltung wurden 2.000 Beschäftigte aus 16 Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in der Region dazu aufgerufen, ihre Arbeit erst später aufzunehmen.

 „Wir haben heute gezeigt, dass wir auch zu Arbeitskampf in Corona-Zeiten fähig sind. Die Arbeitgeber verfolgen ganz sicher unsere Aktivitäten. Jetzt müssen sie sich auch am Verhandlungstisch entsprechend bewegen, damit eine weitere Eskalation nicht notwendig wird.“, so Ulrike Hölter.


8. März ist Frauentag

 

Zum diesjährigen 110. Frauentag bietet die IG Metall Bezirksleitung NRW gemeinsam mit den Geschäftsstellen Ennepe Ruhr Wupper, Köln Leverkusen, dem IG Metall Bildungszentrum Sprockhövel und unserer Geschäftsstelle Ruhrgebiet Mitte eine digitale Kulturveranstaltung mit der Band Suchtpotenzial an. Wir freuen uns, wenn wir gemeinsam online feiern können. Den Anmeldelink findet ihr in der Einladung.

 

Das Ressort Frauen- und Gleichstellung beim IG Metall Vorstand bietet zum Internationalen Frauentag zwei spannende Webtalks an. Dort werden mit Expertinnen live frauen- und gleichstellungspolitische Themen diskutiert. Die Zuschauer*innen können über Facebook oder Zoom teilnehmen und sich über die Kommentarfunktion in die Diskussion einbringen.

Zugang zu den Webtalks erfolgt über www.igmetall.de/frauentag


Beschäftigung sichern, Zukunft gestalten, Einkommen stärken! Die Tarifrunde startet durch!

Wir für 4!


Neue Öffnungszeiten ab Januar 2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ab Januar vereinheitlichen und verändern sich die Öffnungszeiten in den IG Metall Büros Bochum und Dortmund.

Wir sind dann zu folgenden Zeiten für Euch vor Ort da:

Mo: 8:00 - 12:00 und 12:30 - 16:00 Uhr

Di:  8:00 - 12:00 und 12:30 - 16:00 Uhr

Mi:  8:00 - 12:00 Uhr

Do: 8:00 - 12:00 und 12:30 - 17:00 Uhr

Fr:  8:00 - 13:00


Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie in Dortmund: Vorzeichen stehen auf Sturm

Im Zuge der Tarifforderungsempfehlung durch den Vorstand der IG Metall sowie der Forderung der Tarifkommission, die durch den Vorstand am 26. November genehmigt wurde, werden zentrale Aspekte der kommenden Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie die Option zur Einführung einer 4-Tage-Woche mit Teillohnausgleich und die Möglichkeit des Abschlusses von unternehmensbezogenen Zukunftstarifverträgen sein. Zur Stärkung der Einkommen wird eine Erhöhung der Entgelte um 4 % gefordert.

Der Unternehmensverband der Metallindustrie für Dortmund und Umgebung e.V. wirft der IG Metall im Rahmen einer Presseerklärung vom 10.11. vor, mit ihrer Forderung die tatsächliche Lage der Betriebe zu ignorieren...


Betriebsräteforum für Betriebsräte der IGM Dortmund

Anlässlich der Betriebsrätekonferenz der IG Metall Dortmund am 17. und 18. Oktober, schalten wir wieder ein neues altes Angebot frei:

Das Betriebsräteforum für Betriebsräte der IG Metall Dortmund:

Dieses Forum soll einen Diskussions- und Austauschraum für Betriebsräte der IG Metall Dortmund bieten. Damit die Beiträge, Probleme und Ideen nicht für jeden zugänglich sind, ist die Seite geschützt. Somit ist für jeden Teilnehmer eine einmalige Anmeldung bei uns notwendig.

Wer teilnehmen möchte, sendet bitte folgende Angaben:  

Name, Vorname, E-Mail betrieblich, E-Mail privat, Firma, Ort und Funktion

an die E-Mail-Adresse: dortmund@igmetall.de

Es kommt dann eine E-Mail mit Login und Passwort zurück - und schon kann es losgehen....