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Aktuelles von der IG Metall Dortmund


In eigener Sache

Aus den Betrieben

Mit Trillerpfeifen gegen den Dornröschenschlaf!

Mit Trillerpfeifen wurde die Geschäftsführung der Bilfinger Engineering & Technologies GmbH am 15. Oktober am Standort Dortmund begrüßt. Grund sind die Pläne zur Personalreduzierung, die der Arbeitgeber mal wieder in der Tasche hat.

 

Seit 2014 reduziert der Bilfinger Konzern die Arbeitsplätze im Werk Dortmund. Waren es in 2014 noch über 200 Beschäftigte am Standort, so sind es durch die vergangenen Restrukturierungsmaßnahmen zurzeit noch 73 Beschäftigte. Durch die nun geplante Transformation im Bilfinger-Konzern soll der Standort Dortmund nun in einen Dornröschenschlaf mit 15 Mitarbeitern gehen.

Das bedeutet wieder den Abbau von Arbeitsplätzen und das, obwohl Aufträge vorhanden sind und ein Großauftrag für den Bau eines Kraftwerks in Großbritannien für Ende 2019 ansteht.


Aus den Betrieben

Betriebsrat gewählt und durchgestartet!

Die Kollegen des Betriebsrats der Reinhold Mendritzki Kaltwalzwerk GmbH & Co. KG haben es vorgemacht!

Erst letztes Jahr schlossen sich bei der Mendritzki GmbH Kollegen zusammen und organisierten mit Unterstützung der IG Metall die Wahl eines Betriebsrates. Inzwischen hat sich das neu gewählte Gremium hervorragend etabliert. Durch die gute Mitgliederarbeit der Kollegen wurden auch so viele neue IG Metaller/innen dazugewonnen, dass nun Verhandlungen mit dem Arbeitgeber über einen Haustarifvertrag aufgenommen werden können. Nur mit einer starken Mannschaft ist so ein Vorhaben zu schaffen.

Dabei profitieren Beschäftigte und Arbeitgeber von einem starken Betriebsrat. Mit konstruktiven Vorschlägen für zukunftsgewandte Themen, einheitlichen Entgeltregelungen und guten Regelungen für Arbeitszeit und Altersteilzeit sichert der Betriebsrat nicht nur die Zukunft des Unternehmens, sondern auch die Zukunft und Zufriedenheit der Beschäftigten.


Betriebsrätekonferenz Dortmund und Bochum-Herne:

Arbeit von Morgen: Gemeinsam Gestalten!

Am 8. und 9. Oktober fand die diesjährige Betriebsrätekonferenz der Geschäftsstellen Dortmund und Bochum-Herne in Moers statt. Eine große Anzahl an Betriebsräten der beiden Geschäftsstellen nutzte die Gelegenheit zum Austausch und zur Qualifizierung zu den Themen Arbeits- und Gesundheitsschutz, Entgelttransparenzgesetz, Rhetorik, Beschäftigungssicherung, Betriebsvereinbarung und zur Zusammenarbeit von Betriebsrat und Jugend- und Auszubildendenvertretung.


Aus den Betrieben

Tarifliche Freistellungszeit bestens geregelt

Wer will - der kann! Der Betriebsrat der Continental Automotive GmbH schließt gute Regelung ab.

In der Metall- und Elektroindustrie wurde erstmalig vereinbart, dass Beschäftigte, die in Schichten arbeiten oder Kinder oder Angehörige betreuen, ab dem Jahr 2019 entscheiden können, ob die das tarifliche Zusatzgeld in Höhe von 27,5 Prozent eines Monatsentgelts behalten oder acht freie Tage in Anspruch nehmen wollen.


Gut geregelt. Die tarifliche Regelung kommt bei den Betroffenen sehr gut an. Viele Beschäftigte haben bereits jetzt ihre Freistellungszeit beantragt und müssen dies spätestens bis zum 31. Oktober für das Folgejahr eingereicht haben. Beschäftigte, die nicht anspruchsberechtigt sind oder die keine Freistellung beantragt haben, erhalten automatisch im Juli eine Einmalzahlung in Höhe von 27,5 % des monatlichen, regelmäßigen Entgelts.


Wenn sehr viele Beschäftigte den Antrag auf Gewährung der acht zusätzlichen freien Tage stellen, muss mit dem Betriebsrat beraten werden, wie das entfallene Arbeitsvolumen ausgeglichen werden kann.


Bei der Beratung war für Kirsten Vörkel, Betriebsratsvorsitzende der Continental Automotive GmbH, völlig klar, dass IG Metall-Mitglieder, die den Rechtsanspruch auf den Tarifvertrag haben, vorrangig berücksichtigt werden müssen. Nachdem diese Forderung aufgestellt war, sagte der Arbeitgeber schnell zu, dass alle Beschäftigten, die die Freistellungszeit für das kommende Jahr beantragen, diese auch erhalten werden.


Dies ist ein gutes Beispiel, wie die tarifliche Freistellungszeit für IG Metall-Mitglieder durchgesetzt werden kann.


Kooperation Dortmund und Bochum-Herne

Neuwahl der Bevollmächtigten in Dortmund

Ulrike Hölter wurde auf der Delegiertenversammlung vom 05.07. zur neuen 1. Bevollmächtigten und Kassiererin der Geschäftsstelle Dortmund gewählt. Volker Strehl aus Bochum wurde im Zuge des Kooperationsprozesses als neuer 2. Bevollmächtigter in Dortmund gewählt.

Der Kollege Hans Jürgen Meier, seit 2001 schon 1. Bevollmächtigter der Geschäftsstelle Dortmund, geht zum 01.09.2018 in die Ruhephase der Altersteilzeit und stellte somit sein Amt zur Verfügung.

Im Zuge der geplanten Überkreuzgeschäftsführung wurde dann mit Wahl der Delegiertenversammlung der Geschäftsstelle Bochum vom 09.07. Ulrike Hölter zur 2. Bevollmächtigten in der Geschäftsstelle Bochum gewählt und Volker Strehl dort zum Kassierer. Als Erste Bevollmächtigte in Bochum wiedergewählt wurde Eva-Maria Kerkemeier.

Alt und neu in Dortmund:

von links: Volker Strehl, Ulrike Hölter, Hans-Jürgen Meier

Foto: Alexander Völkel


Die Sommerwerbeaktion der IG Metall 2018


Bezirksweite VL-Klausur

Gemeinsam mehr bewegen!

Die Vertrauensleute-Arbeit im Bezirk NRW soll eine höhere Priorität bekommen.

Um das gemeinsam auf den Weg zu bringen, versammelten sich vom 27. bis 28. April sowohl ehrenamtliche als auch hauptamtliche Funktionäre aus 29 Geschäftsstellen im IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel.


Veranstaltungshinweis am 7. Mai

Der Ausschuss für die Außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit der IG Metall in Dortmund (AGA) lädt in Kooperation mit dem DGB-Stadtverband Dortmund zu einer Veranstaltung mit dem Thema "Altersarmut - Ursachen, Folgen, Bekämpfung" ein. Als Referent konnte Prof. Christoph Butterwegge, Politikwissenschaftler und ehemaliger Armutsforscher an der Universität Köln gewonnen werden. Die Veranstaltung findet am 7. Mai 2018 im Wichernhaus, Stollenstraße 43 in 44145 Dortmund statt und beginnt um 16:00 Uhr.


Betriebsratswahlen 2018


Tag der Arbeit

1. Mai

Die IG Metall hält auch bei Sturm am 1. Mai die Stellung im Lüner Seepark...

1. Mai 2018: Solidarität, Vielfalt, Gerechtigkeit

Der 1. Mai 2018, der "Tag der Arbeit", steht in diesem Jahr unter dem Motto "Solidarität, Vielfalt, Gerechtigkeit". 

Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Tag der Arbeit 2018

Wir stehen für Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit. Dafür kämpfen Gewerkschaften!


Jubilarfeier 2018

Am 7. März fand im Freischütz die Ehrung der Jubilare statt, die im Jahr 2017 auf eine 50-, 60- oder 70-jährige Mitgliedschaft in der IG Metall zurückblicken konnten.


thyssenkrupp - Mitgliedervotum Tarifvertrag Zukunft Stahl

tk SE in Dortmund stimmt mit 93 % für den Tarifvertrag Zukunft Stahl. Wahlbeteiligung von 73,4 %.

Das Mitgliedervotum ist beendet! Weiteres zum Abstimmungsergebnis in den einzelnen tks-Betrieben im Aktions-Info Nr. 5...


Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie

Einigung im Tarifstreit!

Verhandlungsergebnis auch in NRW am 14.02. ohne Abstriche übernommen!

Die Verhandlungsführer in NRW Arndt Kirchhoff (Arbeitgeber) und Knut Giesler (IG Metall) / Foto: Thomas Range

 

Es gibt mehr Geld und die Möglichkeit, die Wochenarbeitszeit auf 28 Stunden zu reduzieren. Das sind die Eckpunkt des Metalltarifabschlusses.

Der am Dienstag, 06.02., in Stuttgart erzielte und in NRW nach Verhandlung am 14.02. übernommene Tarifabschluss sieht vor, dass die Entgelte und Ausbildungsvergütungen im April um 4,3 Prozent steigen. Für Januar bis März 2018 gibt es 100 Euro Einmalzahlung, Azubis erhalten 70 Euro. Der Festbetrag von 400 Euro wird spätestens im Juli 2019 fällig, Auszubildende erhalten 200 Euro. Ab 2020 wird der Festbetrag gemeinsam mit dem tariflichen Zusatzgeld zu einer tarifdynamischen Sonderzahlung. Davon profitieren insbesondere untere Entgeltgruppen.

Der Anspruch auf kurze Vollzeit gilt ab 2019 für alle Vollzeit-Beschäftigten (Voraussetzung: mindestens zwei Jahre Betriebszugehörigkeit). Sie können ihre Arbeitszeit für sechs bis 24 Monate auf bis zu 28 Wochenstunden absenken. Eine Wiederholung ist möglich.
Für den Ausgleich der wegfallenden Arbeitszeit wurden entsprechende Flexibilisierungsinstrumente vereinbart. Erst wenn 18 Prozent der Beschäftigten in Teilzeit oder verkürzter Vollzeit sind, muss der Arbeitgeber keine weiteren Anträge genehmigen. 

Erstmals gibt es ein sogenanntes tarifliche Zusatzgeld von 27,5 Prozent eines Monatsentgelts. Das bekommen alle Beschäftigten, es wird zusätzlich mit dem Festbetrag von 400 Euro erstmals im Juli 2019 ausbezahlt. Beschäftigte mit Kindern bis acht Jahren, pflegebedürftigen Angehörigen oder belastenden Arbeitszeiten wie Schichtarbeit können sich erstmals für 2019 alternativ für acht tarifliche Freistellungstage statt des Zusatzgelds entscheiden. Zwei dieser acht freien Tage finanziert der Arbeitgeber zusätzlich.

Für Beschäftigte, die in drei oder mehr Schichten oder in Nachtschicht arbeiten, gilt eine Betriebszugehörigkeit von mindestens fünf Jahren, wovon drei in Schicht gearbeitet sein müssen. Für Wechselschicht-Beschäftigte gelten im ersten Jahr eine Betriebszugehörigkeit von mindestens 15 Jahren und 10 Jahren Schichttätigkeit, ab 2020 sinken die Voraussetzungen auf sieben Jahre Betriebszugehörigkeit und acht Jahre Schicht

Der Anspruch, wegen Pflegetätigkeit die Arbeitszeit zu verkürzen, besteht erstmalig nach mindestens zweijähriger Betriebszugehörigkeit. Pro pflegebedürftigem Angehörigen (mindestens Pflegestufe 1) und/oder pro Kind bis Vollendung des 8. Lebensjahres) kann die Freistellung höchstens für zwei Jahre in Anspruch genommen werden.
Der Anspruch, statt tariflichem Zusatzgeld freie Tage zu gewähren, kann durch freiwillige Betriebsvereinbarung auf den ganzen Betrieb, bestimmte Beschäftigtengruppen oder Abteilungen erweitert werden.
Auszubildende erhalten zusätzliche freie Tage vor Prüfungen

IG Metall-Bezirksleiter Knut Giesler sagte: "Für Kindererziehung, Pflege von Angehörigen oder bei Schichtarbeit können Beschäftigte über bis zu acht freie bezahlte Tage verfügen. Davon sind zwei Tage ein Zuschlag des Arbeitgebers. Das ist ein toller Erfolg, denn der Widerstand der Arbeitgeber war in diesem Punkt massiv. Eine kräftige Entgelterhöhung und eine neue jährliche Sonderzahlung runden das sehr gute Ergebnis ab.“

Die Übernahmeverhandlung in NRW findet am Aschermittwoch, 14. Februar, statt. 


24-Stunden-Warnstreiks in Dortmund!

Am Mittwoch, dem 31. Januar, legten die Kollegen/innen in zwei Dortmunder Betrieben, der Novoferm GmbH und bei thyssenkrupp Rothe Erde für 24 Stunden die Arbeit nieder! Bei Sturm und Regen versperrten die Kollegen/innen für 24 Stunden die Werkstore! Mit diesen 24-Stunden-Warnstreiks wurden die aktuellen Forderungen der IG Metall in der Tarifrunde eindrucksvoll unterstrichen.

Nachdem die letzte Verhandlung in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie für das Tarifgebiet Baden-Württemberg am Samstag, dem 27.01.2018, ergebnislos abgebrochen wurde, hat die IG Metall sich das Votum ihrer Mitglieder für 24-stündige Warnstreiks eingeholt. Bundesweit werden rund 250 Betriebe davon betroffen sein.

In Dortmund wird die IG Metall die Mitglieder und Beschäftigten in zwei Betrieben zur Beteiligung aufrufen.

Bei der Novoferm GmbH, Feineisenstr. 5, 44339 Dortmund 

startet der 24-Std-Warnstreik am 31. Januar 2018 mit der Frühschicht um 6.00 Uhr.

Vor dem Werkstor wird um 7.00 Uhr eine Kundgebung stattfinden.

Die IG Metall-Mitglieder und Beschäftigten der

thyssenkrupp Rothe Erde GmbH, Tremoniastr. 5 - 11, 44137 Dortmund

werden um 4.00 Uhr die Arbeit niederlegen.

Eine Kundgebung ist dort um 13.30 Uhr geplant. Ralf Kutzner, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall wird dort zu den Teilnehmer/innen sprechen.

Wir rufen alle Kolleginnen und Kollegen zur Unterstützung und zur Teilnahme an der Kundgebung auf!

 

 


Mehr als 1.000 Teilnehmer/innen an Warnstreikkundgebung in Dortmund!

Warnstreik 24. Januar Dortmund

Mehr als 1.000 Kolleginnen und Kollegen der Dortmunder und Lüner Betriebe der Metall- und Elektroindustrie traten in den Warnstreik und beteiligten sich an der Demonstration mit anschließender Kundgebung vor der Geschäftsstelle der IG Metall in Dortmund!

Eindrucksvoll verliehen sie ihren Forderungen Nachdruck: 6 % mehr Entgelt und Ausbildungsvergütung sowie Arbeitszeiten, die zum Leben passen. 

Auch wurde ein Zeichen der Solidarität zu den Kolleginnen und Kollegen nach Baden-Württemberg gesendet, die heute in ihrem Tarifgebiet in die 4. Verhandlungsrunde starten. Sollten die bisher gezeigten Aktionen noch nicht genügend Druck aufgebaut haben, ist man zu mehr bereit.  

Der Leiter der Abteilung Tarifpolitik des IG Metall Bezirkes NRW, Richard Rohnert, erläuterte, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit ihren Organisationen schon immer die Vorkämpfer für gute tarifliche Leistungen gewesen seien, die teilweise sogar in gesetzliche Regelungen mündeten und damit die Sozialpartnerschaft ausgestalten. In diesem Zusammenhang erinnerte er unter anderem an die großen Anstrengungen, um die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder das zusätzliche Urlaubsgeld durchzusetzen. So werde auch die humane Regelung der Arbeitszeit eine große Aufgabe der Zukunft sein.

Mit Spannung werden die nächsten Verhandlungen erwartet...


thyssenkrupp

"Tarifvertrag Zukunft Stahl" und Mitgliedervotum

Alle Informationen zum Tarifvertrag Zukunft Stahl und zum Mitgliedervotum der IG Metall-Mitglieder bei thyssenkrupp auf der Seite www.es-geht-um-uns.de

Das Abstimmungsverfahren ist beendet worden.


Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie

Warnstreikwelle rollt!

Erste eindrucksvolle Warnstreiks in der Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie 2018 auch in Dortmund.

Warnstreik bei thyssenkrupp Rothe Erde am 9. Januar

Die Kollegen/innen der thyssenkrupp Rothe Erde eröffneten am 9. Januar die Warnstreikwelle in Dortmund!

Auch am Donnerstag, dem 10. Januar beteiligten sich mehr als 2100 Kolleginnen und Kollegen aus zehn verschiedenen Dortmunder und Lüner Betrieben an den einstündigen Warnstreiks.

 

Tarifkommission beschließt Warnstreiks

Nach der 2. Verhandlung in der Tarifrunde für die Beschäftigten in der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie hat die Tarifkommission der IG Metall NRW am 15.12. über das weitere Vorgehen beraten. In der Diskussion wurde deutlich, dass es nur eine Antwort auf das  schlechte Angebot der Arbeitgeber geben kann: Warnstreiks!  Diesen Beschluss hat die Tarifkommission einstimmig gefasst.

 

Die Warnstreiks in der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie beginnen am 8. Januar 2018. Die dritte Verhandlung findet am 18. Januar 2018 in Neuss statt.

 

2. Verhandlungsrunde in Wuppertal blieb ergebnislos

 

Mit einer Kundgebung starteten einige hundert Metallerinnen und Metaller die zweite Runde in Nordrhein-Westfalen am 14.12. in Wuppertal.

"Das Angebot von zwei Prozent mehr Entgelt ab April 2018 für 12 Monate und eine Einmalzahlung von 200 Euro ignoriert die hervorragende gesamtwirtschaftliche Lage und vor allem die noch bessere Situation in der Metall- und Elektroindustrie", sagte Knut Giesler, Verhandlungsführer und Bezirksleiter der IG Metall NRW nach den Gesprächen mit den Arbeitgebern in Wuppertal. Das Angebotspaket sei geizig und von schlechtester Qualität. Giesler bezeichnete es zudem als inakzeptabel, dieses Angebot auch noch mit einer Gegenforderung zu verbinden, die praktisch die 35-Stunden-Woche aufhebe und die Abschaffung der Schichtzuschlägen bedeuten würde. 

Der Gewerkschafter forderte die Arbeitgeber auf, ihre Zumutungen in der nächsten Verhandlung zurückzunehmen und endlich mit der IG Metall über zukunftsgerichtete Arbeitszeitregelungen zu sprechen.

 

 

Miteinander für Morgen!

6 % mehr Entgelt und Ausbildungsvergütung sowie Wahloptionen für kürzere Arbeitszeiten

Am Donnerstag, dem 16.11. haben ca. 700  Metallerinnen und Metaller vor dem Verhandlungsort der 1. Verhandlung in der Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie im Signal-Iduna-Park in Dortmund ihren Forderungen lautstark Nachdruck verliehen...

Die nächste Verhandlung wird am 14. Dezember in Wuppertal stattfinden.


Zur Info

Der 12. Deutsche Seniorentag findet 2018 in Dortmund statt.


Kooperationsprozess

Erste gemeinsame Delegiertenversammlung

Im Rahmen der Kooperation der Geschäftsstellen Dortmund und Bochum-Herne fand am 27. September 2017 die erste gemeinsame Delegiertenversammlung in Witten statt.

Die Delegierten wurden unter anderem über die weitere Planung der anstehenden Kooperation und das künftige Personalkonzept informiert. Sie konnten sich in die Diskussion einbringen und Namensvorschläge für die Fusionsgeschäftsstelle äußern. Knut Giesler, Bezirksleiter Nordrhein-Westfalen, war ebenfalls zu Gast.

Kooperationsinfo der Geschäftsstellen Dortmund und Bochum-Herne

Gemeinsam stärker werden - Kooperationsinfo für alle Interessierten in der Geschäftsstelle erhältlich!


Großdemonstration

Aktionstag thyssenkruppp Steel in Bochum

Am 22. September 2017 fand in Bochum ein Aktionstag mit Großdemonstration gegen die Fusion von thyssenkrupp Steel und Tata mit rund 7.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Hier einige Eindrücke des Tages...



Beschäftigtenbefragung zur Zufriedenheit mit der Arbeitszeit

Arbeitszeitkonferenz in Bochum

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Arbeitszeitkonferenz der Geschäftsstellen Dortmund und Bochum-Herne in Bochum



thyssenkrupp Steel Europe AG

Mehr als 4.000 Arbeitsplätze in Gefahr!

Protestkundgebung am 03.05. um 12.00 Uhr in Duisburg-Hüttenheim

Mit der Ankündigung der weiteren Restrukturierung des Steel-Bereiches in Höhe von 500 Mio. € und der beabsichtigten sofortigen Schließungen der Warmband-Querteilanlagen in Bochum und Duisburg-Hüttenheim hat der Vorstand der thyssenkrupp SE AG am Freitag , 07.04.2017, nur einen Teil der Wahrheit auf den Tisch gelegt. Es geht um mehr.

Es geht um eine Reduzierung des Personals in Höhe von 15 % der Belegschaft (27.000). Das sind 4050 Arbeitsplätze, die aktuell an allen Standorten bedroht sind!

Weitere Infos bitte den unten angefügten Schnellinfos entnehmen.



Tarifrunde Stahl 2017

Geschafft! Nach acht Tagen Warnstreik ist der Durchbruch gelungen: Die Einkommen in der nordwestdeutschen Stahlindustrie steigen zunächst um 2,3 Prozent, dann um weitere 1,7 Prozent.


In eigener Sache

Betriebsräteforum für Betriebsräte der IGM Dortmund

Anlässlich der Betriebsrätekonferenz der IG Metall Dortmund am 17. und 18. Oktober, schalten wir wieder ein neues altes Angebot frei:

Das Betriebsräteforum für Betriebsräte der IG Metall Dortmund:

Dieses Forum soll einen Diskussions- und Austauschraum für Betriebsräte der IG Metall Dortmund bieten. Damit die Beiträge, Probleme und Ideen nicht für jeden zugänglich sind, ist die Seite geschützt. Somit ist für jeden Teilnehmer eine einmalige Anmeldung bei uns notwendig.

Wer teilnehmen möchte, sendet bitte folgende Angaben:  

Name, Vorname, E-Mail betrieblich, E-Mail privat, Firma, Ort und Funktion

an die E-Mail-Adresse: dortmund@igmetall.de

Es kommt dann eine E-Mail mit Login und Passwort zurück - und schon kann es losgehen....