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Sozialer Dialog
Unser Internetportal wurde im Rahmen eines Projektes vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert.


New collective agreement reached in the early morning of the 08th of July 2014 in the North-West German Steel Industry


2013 - Collective Agreement for the workers of the German Metal and Electrical Industries

The new agreement was reached in the fourth encounter with the employers’ association VBM in Bavaria in the night of the 14th of May.

In the weeks before the members of IG Metall had underlined their demands with powerful warning strikes in all collective bargaining regions. Around 760,000 workers were involved.

The new agreement for some 750,000 workers of the metal and electrical industries in Bavaria includes the following elements:

Wages

Wage increase of 3.4 per cent from 1st of July 2013 till 30th of April 2014 (10 Months) for all blue and white collar workers and apprentices.

Wage increase of another 2.2 per cent from 1st of May 2014 till 31st of December 2014 (8 months) for all blue and white collar workers and apprentices.

May and June 2013 are so called “Zero-Months” without wage increase. The former agreement expired 30th of April 2013.

The wage agreement is valid till 31st of December 2014 (20 months).

The duty not to engage in industrial action will end 28th of January 2015.

IG Metall was able to prevent differentiations, deviations or opening clauses which the employers’ association demanded to integrate in the wage increase of this agreement.

The bargaining partners agreed also that the funding for partial retirement (collective agreement FlexÜ) is guaranteed. So this collective agreement can be used till 31st of December 2014.

The executive board of IG Metall recommends the other collective bargaining regions to adopt this agreement signed in the pilot region of Bavaria.

15th of May 2013 Uwe Fink
IG Metall
Collective Bargaining Department


Aktuelles

Januar 2012: Bericht zum Projekt "WIRKSAMKEIT DER ARBEITNEHMERINFORMATION- UND KONSULTATIONSMECHANISMEN IN DER KRISENZEIT 2008-2010" liegt vor

Die Europäische Kommission hatte 2010 das vom Metallworkers Secretariat von NSZZ "Solidarnosc" initiierte Projekt bewilligt.
Ziel des Projektes war, die Informations- und Beschäftigtenstrukturen für Beschäftigte in multinationalen Firmen des Stahlsektors zu verstärken und zu entwickeln, um Auswirkungen der Wirtschaftskrise für die Unternehmen besser bewältigen zu können.
Der IG Metall Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen und die SMH Kroatien unterstützen dieses Projekt ebenfalls. Peter Welzel, Betriebsrat bei der BGH Edelstahl Freital GmbH vertrat dabei die IG Metall im Projektbeirat.
Jetzt liegt der Projektbericht vor.
120120_Raport Huty_ostateczny_DE.pdf

17. September 2011: Euro-Demonstration in Breslau unter dem Motto "JA zu europäischer Solidarität - JA zu guter Arbeit und Tarifautonomie - NEIN zum unsozialen Spardiktat"

Turbulenzen und Spekulation auf den Finanzmärkten bedrohen die wirtschaftliche und soziale Stabilität der Europäischen Union. Die europäischen Gewerkschaften erwarten von den gewählten Politikerinnen und Politikern jetzt entschlossenes und solidarisches Handeln: Macht Schluss damit, dass Finanzmärkte und Ratingagenturen die Politik bestimmen!

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Informationsforum am 07. Juli 2011:
Sparen wir uns ein soziales Europa? Kürzungspolitik und ihre Auswirkungen in Tschechien, Polen und Deutschland!

Der DGB Bezirk Sachsen führte mit seinen tschechischen und polnischen Partnergewerkschaften ČMKOS und NSZZ „Solidarność“ ein Informationsforum zur Kürzungspolitik und ihren Auswirkungen in Tschechien, Polen und Deutschland durch. Die TeilnehmerInnen verabschiedeten eine

Gemeinsame Erklärung "Europa muss sozialer werden!"

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Entsendung nach Deutschland - Informationen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

„Eine wichtige Voraussetzung für die Einhaltung der am Arbeitsort geltenden Arbeits- und Sozialstandards ist die Information und Beratung der mobilen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer selbst. Sie müssen wissen, welche Rechte sie haben, wenn sie in einem fremden Land arbeiten“, sagten die Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg, Doro Zinke, und der stellvertretende Vorsitzende des DGB Sachsen, Markus Schlimbach.


Die Gewerkschaften in der Auseinandersetzung mit der Krise in der Metallbranche

Im Rahmen eines europäischen Projekts, das durch die polnische Föderation der Metallergewerkschaften „Metalowcy“ in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen aus Ungarn, Polen und Deutschland sowie mit der Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung und des Europäischen Metallgewerkschaftsbundes realisiert wird, fand vom 14.-16. April 2010 in Berlin die Konferenz „Die Gewerkschaften in der Auseinandersetzung mit der Krise in der Metallbranche“ statt. Diese Veranstaltung im Charakter einer Schulungskonferenz war die Fortführung der in Poznań zum Thema der Krise in der Metallbranche abgehaltenen Konferenz und richtete sich an denselben Mitgliederkreis der Partnerorganisationen.

Themen der Konferenz waren die Rolle der Gewerkschaften und die Herausforderungen, denen die Gewerkschaften sich im Zuge der sich vertiefenden Krise in der Metallbranche gegenüber gestellt sehen, sowie die Erarbeitung von Methoden zur Abmilderung ihrer Auswirkungen bezüglich der sich verschärfenden Situation am Arbeitsmarkt. Dabei wurde die Notwendigkeit hervorgehoben, entschiedene Maßnahmen zur Gewinnung neuer Gewerkschaftsmitglieder zu ergreifen und im Rahmen der Gewerkschaftsaktivitäten eine Modernisierung der Methoden anzustreben. Die Gewerkschafter verliehen ihrer wachsenden Beunruhigung Ausdruck, dass den Gewerkschaften immer häufiger die Verantwortung für die andauernde Krise zugeschoben wird und sie als Hemmschuh notwendiger Reformen dargestellt werden.

Die Konferenzteilnehmer stellten von Seiten der Gewerkschaften entwickelte und in den Teilnehmerländern umgesetzte Initiativen zur Auseinandersetzung mit der Krise vor und präsentierten „Best practice“-Fälle zur Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen auf der Basis des europäischen Flexicurity-Beschäftigungsmo-dells. Die vorgestellten Lösungen und Konzepte der Gewerkschaften betrafen in erster Linie die Notwendigkeit der Durchführung von Systemver-änderungen im Bereich der Erhöhung sozialer Leistungen, der Einführung von Mindestlöhnen, der Änderung der Abrechnungszeiträume und der Verringerung der Arbeitszeit, der Erhöhung des Qualifikationsniveaus der Beschäftigten und der Finanzierung von Investitionsvorhaben. Auf dieser Grundlage wurden Modelllösungen für eine aus der Sicht der Beschäftigten zustimmungsfähige Flexibilisierung der Beschäftigungsverhältnisse und die Anpassung der Regulierungsinstrumente des Arbeitsmarktes an die gegenwärtige Situation erarbeitet.

Im Rahmen der Konferenz schufen die Teilnehmer ebenso eine Synthese der sozialen Standards, Formen des sozialen Dialogs und der Mitbestimmung der Beschäftigten in Europa, sowie analysierten Möglichkeiten, verschiedene nationale Lösungen in die Gewerkschaftsaktivitäten der anderen Mitgliedsländer zu implizieren. Die am Projekt beteiligten Gewerkschaftsorganisationen unterstrichen die Notwendigkeit zur Realisierung solidarischer gewerkschaftlicher Maßnahmen und Aktionen auf internationaler Ebene. Die Partnerorganisationen verabschiedeten im Rahmen der Konferenz eine entsprechende Resolution, in der die bislang durch die Regierungen ergriffenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise kritisiert werden, und die Forderungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und zur Stärkung der Rolle der Gewerkschaften im laufenden sozialen Dialog postuliert.



Die Gewerkschaften in der Auseinandersetzung mit der Krise in der Metallbranche - Resolution

Organisationen der Metallergewerkschaften aus Deutschland, Polen und Ungarn haben auf ihrer in Berlin vom 14. bis 16. April abgehaltenen Konferenz im Rahmen des durch die Europäische Kommission geförderten Projekts „Der Einfluss der globalen Wirtschaftskrise auf die Metallbranche in Mittel-/Osteuropa sowie die Erarbeitung von Methoden zur Bekämpfung ihrer negativen Auswirkungen durch die Arbeitnehmerorganisationen“ die folgende Erklärung verfasst:
Die Wirtschaftskrise, die in ihren Auswirkungen die Welt und Europa umfasst, ist auch gegenwärtig in den Betrieben der Metallbranche unserer Länder spürbar. Die zu ihrer Lösung ergriffenen Maßnahmen haben diese Auswirkungen nur geringfügig und punktuell gemindert. Ein erheblicher Produktionsrückgang ist weiterhin zu verzeichnen, was zahlreiche Konsequenzen nach sich zieht, darunter den Verlust von Arbeitsplätzen und das wachsende Interesse der Arbeitgeber an alternativen Beschäftigungsformen. Gleichzeitig tragen vor allem die Beschäftigten die Hauptlast bei der Bewältigung der Krise, unter anderem durch häufig von den Arbeitgebern verhängte Verkürzungen der Wochenarbeitszeit und die hierdurch bewirkte Verringerung der Realeinkommen.
Die anhaltende Krise legt insbesondere zwei Probleme offen, die wirksame Lösungen, nicht nur innerhalb der einzelnen Staaten, sondern auf der Ebene der gesamten Europäischen Union, erfordern.
Arbeitslosigkeit und mangelnde Dauerhaftigkeit der Beschäftigungsverhältnisse Wir sind der Ansicht, dass die Auseinandersetzung mit den negativen Erscheinungen der Krise eine Intensivierung der Maßnahmen erfordert, die auf die Einführung eines Sozialmodells in Europa abzielen. Zur Erreichung dieses Ziels beitragen wird eine europäische Sozialvereinbarung, die die Regeln für die Beschäftigung in der gesamten Europäischen Union festlegt und in ihren Prämissen Flexicurity-Elemente berücksichtigt, die die Beschäftigungssicherheit festigen.
Die bislang durch die Regierungen der Herkunftsstaaten der Delegierten der Konferenz verabschiedeten Anti-Krisen-Pakete sind nach unserem Dafürhalten zur effektiven Bekämpfung der Auswirkungen der Krise ungeeignet. Gleichzeitig verweisen wir auf die sinkende Bedeutung des sozialen Dialogs, der die Grundlage der Verständigung zwischen der Regierung, den Arbeitgebern und den Gewerkschaften zur Bewältigung der Krise bilden sollte.
In einem solidarischen Europa, einem sozialen Europa, einem vereinten Europa dürfen die Gesetze des Marktes nicht das einzige Kriterium sein, das über den Erfolg der Mitgliedsstaaten und der gesamten Europäischen Union entscheidet. Die Bewahrung des Gleichgewichts zwischen den Regeln der freien Marktwirtschaft und den Rechten und Bedürfnissen der Beschäftigten und Bürger ist unbedingt notwendig.
Wir fordern die ständige Verbesserung der Arbeitsbedingungen und die Gewährleistung der Sicherheit der Arbeitsplätze.
Wir fordern die Einführung von Modellen, die es erlauben, Arbeits- und Familienleben realistisch miteinander in Einklang zu bringen.
Wir erkennen die Gleichberechtigung von Männern und Frauen als grundlegendes Element der Chancengleichheit in Beruf und Gesellschaft an.
Wir wollen uns aktiv an den Maßnahmen beteiligen, deren Ziel die Eindämmung der negativen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen der Krise ist.
Wir heben die Notwendigkeit der internationalen Solidarität zwischen den Gewerkschaften in dem Wissen hervor, dass nur gemeinsame Maßnahmen ein effektives Gegengewicht zur neoliberalen Wirtschaftspolitik darstellen und gleichzeitig eine feste Basis des sozialen Dialogs in Europa schaffen können.


Federacja Związków Zawodowych „Metalowcy” - Polen
Federacja Związków Zawodowych Przemysłu Specjalnego - Polen
Federacja Hutniczych Związków Zawodowych - Polen
IG Metall Bezirk Berlin Brandenburg Sachsen - Deutschland
VASAS - Ungarn

Diese Projekte wurde mit Unterstützung der Europäischen Union im Rahmen der Haushaltslinie 04.03.03.02 finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Mitteilung trägt allein der Verfasser; die Union haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Europäische Metallbranche in der Krisenzeit

Vom 13. bis 15.01.2010 fand in Poznan die Konferenz „Europäische Metallbranche in der Krisenzeit“ statt. Sie ist Teil eines von der polnischen Gewerkschaft „FZZ Metalowcy“ in Zusammenarbeit mit anderen Partnerorganisationen aus Ungarn, Polen und Deutschland, sowie der FES und EMF realisierten europäischen Projekts. Im Rahmen dieses Projekts sollen gerechte und sozial verträgliche Lösungen sowie innovative und beschäftigungssichernde Maßnahmen auf Basis von „Best practice“-Beispielen, des Erfahrungsaustausches und unter Berücksichtigung des Flexicurity-Modells entwickelt werden.

An der Konferenz nahmen Mitglieder von Partnerorganisationen, Branchenexperten, Praktiker, sowie Wissenschaftler und kommunale Politiker teil. Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Tätigkeit der Partnerorganisationen und eine Vergleichsanalyse der Branchensituation präsentiert. Darüber hinaus diskutierte man über die Vor- und Nachteile des europäischen Beschäftigungsmodels Flexicurity und seine Beschränkungen in der Praxis.

Die an dem Projekt teilnehmenden Gewerkschaften vertreten den Standpunkt, dass die Metallbranche in Europa in besonders großem Ausmaß von der Krise betroffen ist. Dies zeigt sich im drastischen Rückgang der Aufträgseingänge, Beschäftigungsabbau und Gehaltskürzungen sowie wachsender Popularität der alternativen Beschäftigungsformen bei den Arbeitgebern. Die Konzepte und Implementierung des Flexicurity-Modells, sowohl auf europäischer, als auch auf nationaler Ebene, beschränken sich lediglich auf die Maximalisierung der Elastizität des Arbeitsmarkts. Der Aspekt der Beschäftigungs-sicherung und stabilität und wird dabei nicht oder nur unzureichend berücksichtigt.

Die Projektpartner beobachten mit großer Sorge die Fälle, in denen Firmen unter dem Vorwand der Krisenbekämpfung Restrukturierungsmaßnahmen durchführen, die Produktion verlagern und soziale Leistungen kürzen. Somit werden die Krisenkosten von den Mitarbeitern getragen.

Die von den Regierungen der Partnerländer vorgeschlagenen Antikrisenpakete sind nicht ausreichend und ihre Maßnahmen zum Teil fiktiv und nicht koordiniert. Zu wenig Aufmerksamkeit widmet man dabei der Umqualifizierung, Weiterbildung und der Kompetenzerweiterung. Die im Rahmen des sozialen Dialogs von den Arbeitgebern präsentierten Standpunkte zeigen den fehlenden Willen, die brennenden Probleme der Arbeitnehmer lösen und die Krisenkosten tragen zu wollen. Die Gewerkschafter unterstrichen ihre Befürchtungen bezüglich des wachsenden Einflusses der Krise auf die Metallbranche im Jahr 2010. Sie teilen nicht die oft von den Politikern vertretene Meinung, dass die Krise bald überstanden sein wird.

Die Teilnehmer der Konferenz betonen die Notwendigkeit der internationalen Solidarität und der Koordinierung von Aktivitäten der einzelnen nationalen Gewerkschaftsorganisationen sowie das Bedürfnis, das Meinungsbild der Gewerkschaften zu ändern und die jungen Arbeitnehmer für ihre Ziele zu gewinnen. Im April dieses Jahres findet in Berlin die nächste Konferenz statt. Sie widmet sich der Rolle und dem Einfluss der Gewerkschaften auf die Milderung der Krisenfolgen.


„Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise auf die mitteleuropäische Metallindustrie und die Entwicklung von Handlungsansätzen für die Arbeitnehmervertretungen“



Vom 24. bis 25.09.2009 fand in Warschau die erste Sitzung der Projektsteuerungsgruppe statt. Das Treffen bezweckte besseres Kennenlernen der Projektpartner, die Erstellung eines Arbeitsplanes, sowie die Verteilung der Aufgaben bei der Umsetzung des Projekts. Im Rahmen des Meetings wurden auch Absprachen bezüglich der gemeinsamen PR-Maßnahmen und der Verbreitung der Projektinformationen gehalten.

Während des Treffens erarbeitete man die vorläufigen Programme der beiden internationalen Projektkonferenzen für die Mitglieder der teilnehmenden Gewerkschaften. Die Veranstaltungen werden im nächsten Jahr in Poznan und in Berlin stattfinden und widmen sich den Methoden der Krisenbekämpfung in der Metallbranche. Die Projektpartner analysierten auch die aktuelle Situation im Metallsektor in Europa mit besonderer Berücksichtigung der gegenwärtigen Lage in Polen und in Deutschland.


Konförderation der Metallgewerkschaften
in Polen

Am 7. Januar 2009 kam es in der Zentrale der FZZ Metalowcy /OPZZ in Warschau zu einer historischen Begegnung der Branchengewerkschaften Metall / OPZZ .

Die Gründung einer Konföderation der Branchengewerkschaften Metall (OPZZ) wurde vollzogen.

Mehr dazu hier