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IG Metall Fürth - Neuigkeiten

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Neuigkeiten

Zeitleiste des Tarifabschlusses der Metall- und Elektrobranche 2013


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Bayerns MetallerInnen haben ein Ergebnis!

15. Mai 2013 - München

Die von einem neuen Warnstreikrekord am 14. Mai eingeleitete vierte Tarifverhandlung in Bayern hat zum Durchbruch geführt. IG Metall Bayern und vbm haben sich nach rund sechsstündiger Verhandlung in der Nacht vom 14. auf den 15. Mai auf einen Abschluss geeinigt: insgesamt 5,6 Prozent mehr Entgelt in zwei Stufen für eine Gesamtlaufzeit von 20 Monaten.

Der Bezirksleiter der IG Metall Bayern, Jürgen Wechsler, betonte nach der Verhandlung: "Dass die IG Metall Bayern in der Tarifrunde 2013 mit einem solchen historischen Pilotabschluss ihre wesentlichen Ziele erreichen kann, ist in allererster Linie das Verdienst der Beschäftigten. Sie haben in den vergangenen Wochen durch die Bewegung vor den Betrieben bewiesen, dass sie entschlossen und in der Lage sind, ihre Forderung zu einem tragfähigen Abschluss zu führen."

Die Tarifparteien verständigten sich auf folgende Punkte: Die Beschäftigten erhalten ab Juli 2013 in einer ersten Stufe 3,4 Prozent mehr Entgelt, in einer zweiten Stufe ab Mai 2014 weitere 2,2 Prozent für acht Monate. Die Auszubildenden erhalten je nach Ausbildungsjahr zwischen 45 und 48 Euro mehr pro Monat. Ihre seit Beginn der Tarifrunde geforderten Differenzierungsmöglichkeiten für einzelne Betriebe konnten die Arbeitgeber nicht gegen den Widerstand der IG Metall durchsetzen. Die Gesamtlaufzeit beträgt 20 Monate und endet am 31. Dezember 2014.

Das Ergebnis wurde von der Verhandlungskommission unmittelbar im Anschluss an die Verhandlung einstimmig angenommen. Es gilt vorbehaltlich der Zustimmung durch die Tarifkommission der IG Metall Bayern, die am Mittwoch Mittag zur Beratung zusammentritt.



Text: Bezirk BY, HE

2. Tag der 2. Warnstreikwelle

14. Mai 2013 - Rothenburg ob der Tauber

Am heutigen zweiten Tag der zweiten Warnstreikwelle folgten wieder über 1500 Beschäftigte dem Aufruf, die Arbeit vorübergehend ruhen zu lassen.

Ein Teil der Warnstreikenden trafen sich vor dem Werkstor der Firma Electrolux in Rothenburg, um gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen der ehemaligen AEG den Worten des 1. Bevollmächtigten der IG Metall Fürth, Reiner Gehring und dem frisch wiedergewählten Betriebsratsvorsitzenden Michael Trzybinski zu lauschen.
Die Teilnehmer machten bei dieser Kundgebung auch nochmals lautstark deutlich, dass sie hinter der Forderung von 5,5% stehen und gegebenenfalls auch "Streikbereit" wären, sollten die Tarifverhandlungen in München zu keinem Ergebnis kommen!

In den letzten Tagen haben sich über 167.000 Beschäftigte an den Warnstreiks beteiligt. Dabei ist zu erwähnen, dass die Zahl der Teilnehmer von Aktion zu Aktion angestiegen war. - Liebe Arbeitgeber, seht dies als Signal, als ein Zeichen, dass die Beschäftigten eurer Unternehmen mehr wollen und es mit ihren Forderungen ernst meinen.






Text: HE - Bild: Volker Schwarz, HE

1. Tag der 2. Warnstreikwelle

13. Mai 2013 - Fürth

Die zweite Warnstreikwelle hat begonnen. Knapp 1000 Beschäftigte aus den unterschiedlichsten Betrieben sind dem Aufruf der IG Metall gefolgt und haben sich an den Frühschlussaktionen beteiligt um sich anschließend vor dem Werkstor der Firma RUAG Ammotec in Fürth zu versammeln.
Nach der Begrüßung der Warnstreikenden durch den 2. Bevollmächtigten der IG Metall Fürth, Klaus-Dieter Winnerlein, machte Reiner Gehring, 1. Bevollmächtigter, eine deutliche Ansage in Richtung des Arbeitgeberverbands.

"Es ist an der Zeit, dass die Arbeitgeber ein ernstzunehmendes Angebot vorlegen ... Die IG Metall möchte sich am Tisch einigen und Streiks verhindern - scheut sich aber nicht davor in den unbefristeten Arbeitskampf einzutreten", so Gehring.

Die IG Metall Fürth bedankt sich bei allen Teilnehmern und hofft weiterhin auf eine solche Kampfesstärke.





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Text: HE Bild: KD, HE