Seniorenforum zur Leiharbeit
Für Mittwoch, 16. November, lädt der Seniorenarbeitskreis der Industriegewerkschaft (IG) Metall Gütersloh zum nächsten Forum. Beginn ist um 16 Uhr im Spexarder Bauernhaus. Christian Iwanowski von der Bezirksleitung NRW spricht über das Thema Zeit- und Leiharbeit.
Werdegang einer Glocke!
Am 21. September 2011 besichtigten die Senioren/innen der IG Metall Gütersloh gemeinsam mit den Mitgliedern 60 Plus der SPD die Glockengießerei Petit & Gebr. Edelbrock und das Westfälische Glockenmuseum in Gescher.
Hier wurden uns die Geheimnisse des Glockengießens gezeigt und erklärt.
Der Glockengießer errechnet nach Ton Durchmesser und Gewicht die Rippe, das Profil der künftigen Glocke und erstellt aus einem Buchenbrett eine Schablone. Danach entstehen die drei wichtigsten Teile, der Kern hohl mit Ziegel ausgemauert, anschließend entsteht die falsche Glocke das Modell der Glocke, im folgenden dritten und letzten Formabschnitt wird der Mantel gefertigt.
Auch wie die Glockenzier erstellt wird wurde gezeigt und erklärt. Die anschließenden Gussvorbereitungen sind nicht weniger kompliziert. In der Gussgrube wird schicht-weise Erde zwischen die Glockenformen eingebracht und feststampft, damit die Mantelformen den Druck der Schmelze beim Guss aushalten, am Schluss ragen nur die Windpfeifen und das Eingussloch in die oberste Erdschicht. Auf ihr mauert man offene Rinnen, die das flüssige Metall zu den Gießlöchern der einzelnen Formen leiten werden.
Nachdem die Bronze in den Formen erstarrt ist und nach einigen Tagen die Glocke ausreichend abgekühlt ist, wird sie ausgegraben und von ihrem Mantel und Kern befreit, gereinigt und musikalisch geprüft.
Im klingenden Museum haben wir eine musikalische Zeitreise durch die Geschichte der Glocke und des Glockengusses erfahren.
Nach allen diesen Eindrücken und vielen neuen Erkenntnissen wurde die Stadt Gescher mit einem Spaziergang erkundet, einige Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch an ruhiger Stelle im Gasthaus

Senioren beim Spaziergang durch Wiedenbrück
Senioren der IG Metall und AG 60 plus ließen sich von Ludwig Kattenstroth als Gästeführer bei einem Spaziergang die geschichtsträchtige Wiedenbrücker Altstadt zeigen. Zu allem konnte Kattenstroth als einheimischer den Anwesenden aus dem Kreis Gütersloh die passende Historie zu den schönen Wiedenbrücker Fachwerkhäusern sachkundige Erklärungen auch den Begriff Utlucht erklärte er an dem dazu gehörenden Haus Die mit Schnitzereien verzierten Prunkbalken und teils biblischen Inschriften über dem Torbogen an den Ackerbürgerhäusern. Aus der über tausendjährigen Stadtgeschichte bis hin zu der Belagerung der Schweden im 30 jährigen Krieg und den drei im Ortskern damals eingeschlagenen Kanonenkugeln berichtete Ludwig Kattenstroth. Eine Kugel der Ägidiuskirche fand ebenso Interesse, wie auch die Pieta in der Nische seitlich am Markt, wie auch das Innere der Kirche, eine zweite Kugel ist an einem Haus in der Langen Straße zu sehen. Das historische Rathaus, der Landmann als Sinnbild der Frömmigkeit der Bevölkerung, nebenan ebenfalls das vorbildlich renovierte ehemalige Haus Ottens. Seinen Abschluss fand die gute Stadtführung bei Kaffee und Kuchen im Schatten von Bäumen auf dem Marktplatz

IGM-Rentner beim Spaziergang
Eine Gruppe der IGM-Senioren wandern regelmäßig ca. 12 km, um fit zu bleiben und um in Gemeinschaft die Natur hautnah zu erleben.
Leider sind einige IGM-Senioren nicht mehr so gut zu Fuß, um an so einer Wanderung teilzunehmen.
Darum wurde erstmalig für diese Gruppe ein Spaziergang gemacht und zwar im Stadtpark Gütersloh.
Gestartet wurde am Parkbad.
In gemütlichem Tempo ging es auf einem von großen Bäumen gesäumten Weg bis zu den Feuchtwiesen, die mit ihrer Farbenpracht begeisterten.
Die weitläufigen Wiesen, der alte Baumbestand und die Gewässer beeindruckten die Gruppe.
Bänke luden zu kleinen Pausen ein.
Jürgen Stürtz, einer der Aktiven der IGM-Senioren, gab Erläuterungen zu den Baumbeständen, zu Sträuchern, Pflanzen und Blumen sowie zu der gesamten Parkanlage.
Natürlich durfte auch der Gang durch den Botanischen Garten nicht fehlen. Hier wurden die Blütenpracht und der Kräutergarten bewundert.
Der Spaziergang endete im Parkbad, wo für die Senioren Kaffee und Kuchen bereit stand.
Hier konnte man zufriedene Kindern beim Planschen zusehen.
Am 12. Juli 2011 soll der nächste Spaziergang in der Flora Westfalica in Wiedenbrück stattfinden.
Treffpunkt ist der Parkplatz Auf der Schanze Wiedenbrück um 14:30 Uhr.

IGM-Senioren besichtigen Polstermöbelhersteller COR in Rheda-Wiedenbrück
48 Senioren wurden in 2 Gruppen vom Betriebsleiter und vom Betriebsratsvorsitzenden durch die Firmengebäude geführt. Schon die Außenfassade der Gebäude schwarz oder weiß gestaltet fiel ins Auge.
Vorbei an der Heizungsanlage, die mit Abfallholz aus der Produktion gespeist wird und dessen Wärme für den Betrieb genutzt wird, ging es in die erste Halle, wo nur Buchenholz gelagert wird. Ausführlich wurde die Herstellung der Holzrahmen für die Polstermöbel gezeigt und erklärt.
Vorbei ging es an den verschiedenen Schaumstoffen für die Polsterung.
Im Leder- und Stofflager konnten die Senioren sich von der Vielfalt der Farben und Muster
überzeugen. Interessant war es in den Zuschneideräumen, wo viel Handarbeit zu sehen war.
In der Näherei wurde gezeigt, wie die Kederbänder an die Leder- oder Stoffbezüge angenäht werden. In der Endfertigung zeigten Mitarbeiter, wie sorgfältig und wie handwerklich die Montage abläuft.
Die Senioren wurden nach der Betriebsbesichtigung eingeladen, die Ausstellungsräume zu besichtigen. Hier wurden sie mit Kaffee und Kuchen bewirtet.
Herr Lübke, Geschäftsführender Gesellschafter der Firma Cor, hielt einen interessanten Vortag über die Firma und über die Familiengeschichte der Familie Lübke. Im firmeneigenen Museum konnten die Senioren dann noch einige Exponate aus verschiedenen Jahrgängen der Produktion bewundern.
In Fahrgemeinschaften traten die Senioren ihren Heimweg an.

IG Metall Senioren besuchten Haver & Boecker
Werk 1 Maschinenbau und Werk 2 Drahtweberei in Oelde.
Die IG Metall Senioren/innen der Verwaltungsstelle Gütersloh besuchte am 06. und am 20. April die Fa. Haver & Boecker in Oelde. Die 32 Kolleginnen und Kollegen wurden jeweils am frühen Nachmittag von kompetenten Mitarbeitern empfangen.
Nach der Begrüßung und einem kurzen Vortrag über die Produkte und Fertigungsabläufe wurden dann die einzelnen Werke besichtigt.
Die Senioren/innen staunten nicht schlecht über technische Entwicklungen und über die große Fertigungstiefe im Maschinenbau, wo hauptsächlich Einzelfertigung stattfindet. Hier konnte die Montage der Wäge-, Füll-, und Aufbereitungstechnik für das Abfüllen und Aufbereiten von Schüttgütern aller Art beobachtet werden.
Im Werk 2 der Drahtweberei staunten die die Teilnehmer über die große Vielzahl der Drahtwebesorten. Der feinste Draht ist viermal dünner als ein Haar, kaum sichtbar.
Die dort hergestellten Drahtgewebe werden zur Absiebung und Filtration eingesetzt von der Chemie-, Kunststoff- und Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Elektronik, Industrie und Analysenabsiebung, aber auch in der Nahrungsmittel- industrie.
Die Senioren staunten nicht schlecht, dass Architekten und Designer die Eigenschaften des Drahtgewebes nutzen.
Gestaunt wurde auch über die sehr umfangreiche und erfolgreiche Berufsausbildung im gesamten Unternehmen.
Im Anschluss an die Betriebsbesichtigungen waren alle Teilnehmer sehr zufrieden mit dem Erlebten und bedankten sich bei den Kollegen die uns durch die Werke führten, im Anschluss wurde in den Räumlichkeiten der einzelnen Werke Kaffee getrunken und weiter diskutiert.

Besichtigung Haus Nottbeck
32 Senioren/innen trafen sich per Fahrrad und in PKW-Fahrgemeinschaften am Haus Nottbeck, zwischen St. Vit und Stromberg, einem ehemaligen Rittergut aus dem 14. Jahrhundert, jetzt Bildungs- und Ausstellungsstätte für Westfälische Literatur zu einer Einstündigen Führung.
Das Haus der Adelsfamilie von Nottbeck hat eine lange Geschichte wurde 1987 an den Kreis Warendorf vererbt und bis 2001 renoviert und für seinen heutigen Ausstellungszweck renoviert. Sehr anschaulich wird der Werdegang literarischen Wirkens, auch die in der westfälischen nur langsamen Anerkennung geistigen Wirken, auch der Anerkennung von Leistungen westfälischer Frauen in der Literatur.
Im Erdgeschoss des Museums erlebten wir eine Zeitreise durch die westfälische Literatur von den Anfängen bis zum Jahr 1900. Im Mittelpunkt der Ausstellung standen jene Themen, die uns Senioren/innen querbeet durch die Epochen interessiert und bewegt, aber auch oft schockiert haben. Zum Beispiel wie: Fanatismus und Aberglaube in der Täuferzeit, Simplizissimus in Westfalen,
Kuriosa, Voltaires Westfalenspott, das Westfälische Weimar zur Zeit der Fürstin Amalie von Gallitzin.
Natürlich fehlten nicht die Großen der westfälischen Literaturgeschichte: die auch für die heutige Zeit ungemeine moderne Droste, das dramatische Genie Christian Dietrich Grabbe und der Revolutionsdichter Ferdinand Freiligrath.
Im Obergeschoss wurden uns die Autoren des Kreises Warendorf vorgestellt (u.a. Augustin Wibbelt und der Warendorfer Paul Schallück) sowie Themen, die sich wie ein roter Faden durch die westfälische Literaturgeschichte ziehen: Heimatbewusstsein, Politik, Gesellschaft, Moderne.
Das Kellergeschoss ist der westfälischen Kinder- und Jugendliteraturszene von Anno dazumal bis heute gewidmet. Im schaurig-schönen Gewölbekeller haben wir die akustische Installation Schlossgespenst trifft Straßengnag erlebt.
Erstaunt waren wir über die vielen Elemente der Literaturvermittlung, überall im Museum sind Hörstationen zu finden. Hier konnten wir via Kopfhörer ca. zehnminütige Literaturfeatures zu Themen der westfälischen Literatur hören.
Nach der Führung und dem genauen erkunden des Museums haben wir bei sommerlichen Temperaturen noch einen Abstecher zum Cafe Verstärkeramt unternommen, bei Kaffee und Kuchen unter schattigen Bäumen haben wir noch einige Zeit das Erlebte im lebendigen Museum besprochen.

IG Metall Senioren/innen in der Landeshauptstadt Erfurt
Die sehr schöne Landeshauptstadt Erfurt war für vier Tage das Ziel der IG Metall Seniorinnen und Senioren der IG Metall Verwaltungsstelle Gütersloh.
Mitten in Thüringen, im grünen Herzen Deutschlands, eine Stadt mit viel Einmaligem und Unverwechselbarem. Das Rendezvous der Senioren/innen in Erfurt ist für alle zu einem besonderen Erlebnis geworden. Von weitem grüßte schon das Wahrzeichen Nr. 1 der Landeshauptstadt: Das imposante Ensemble von Dom und St. Severi. Dies signalisierte nicht nur die baldige Ankunft am Ziel, sondern gab zugleich Kunde davon, dass uns eine Stadt mit Jahrhunderter alter Tradition empfängt.
Eine Stadtrundfahrt mit der historischen Stadtbahn führte die Gruppe zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, der jüngeren und älteren Erfurter Stadtgeschichte. Es folgte ein kleiner Stadtrundgang durch die historische Altstadt. Beides zeigte uns, dass Erfurt eine Stadt der Türme ist, aber auch eine Stadt der Bildung und der Wissenschaft.
Was Besonderes durften die Senioren/innen an einem sehr schönen Abend erleben bei einem gemütlichen Abendspaziergang mit dem Erfurter Nachtwächter. Dieser erzählte mit schönen Geschichten sehr viel über die Geschichte Erfurts. Hierbei erlebten wir die historische Stadt mit ihrem Charme und Flair in einem anderen Licht richtig kennen.
Nach den vier Tagen waren sich alle Senioren/innen einig:
In der Thüringer Landeshauptstadt kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Ob Mittelalter, Renaissance oder Barock, die Stadtgeschichte ist an steinernen Zeugen ablesbar.
Neben den Schauplätzen der Geschichte und Weltkultur durften die Senioren/innen auch die kulinarischen Köstlichkeiten kennen lernen.
Die lukullischen Krönungen sind zweifellos die berühmten Thüringer Klöße, die unverwechselbare Thüringer Bratwurst und die einheimischen Biere.
Wo findet man auf einem Fleck noch so viel Gutes? schwärmte eine Teilnehmerin.
Für Erfurt sollte man sich Zeit nehmen, denn die Stadt ist mehr als eine Reise wert!
Das Seniorensprecherteam der IG Metall Gütersloh
| Ansprechpartner | Kontakt |
| Herbert Bertram | Tel. 05242-2973 |
| Karl-Heinz Brungs | Tel. 05241-51234 |
| Artur Kleidat | Tel. 05205/20395 |
| Jürgen Stürtz | Tel. 05241-38328 |
| Anton Bäumker | Tel. 02586-219 |
| Alfred Grabe | Tel. 05242-46267 |