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IG Metall Hagen - IG Metall-Jugend macht mobil

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IG Metall-Jugend macht mobil!


Der Ortsjugendausschuss
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„Junge, gut ausgebildete Fachkräfte brauchen eine Zukunft in ihrem Unternehmen“, meint Anica Ruttorf, Vorsitzende des örtlichen IG Metall Jugendausschusses. Wir wollen nicht, dass es zum Winter heißt: „Jung, sexy und ab Januar zu haben“. Gemeint ist, dass die tariflich garantierte Übernahme von einem Jahr in der Metallindustrie nicht in Frage gestellt werden darf.

Doch bevor es mit der Arena Veranstaltung um 13.00 Uhr losgeht, macht die Jugend mobil. "Operation Übernahme", so lautet das Motto, jungen Leuten eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt zu geben.

Beginn: 10:00 Uhr, Alte Oper Frankfurt

Gewerkschaftssekretärin Gisela Mielke spricht von „der Generation prekär“ – meint unsichere Beschäftigungsverhältnisse – vor, in und nach der Ausbildung. Die Jugend, wenn sie die 1. Hürde genommen und einen Ausbildungsplatz erhalten hat, geht mit dem Ende der Ausbildung in die nächste „Zitterpartei“. Befristungen, schlecht bezahlte Jobs, Leiharbeit – Generation Praktikum sind die wesentlichen Kennzeichen für diese Generation. Den meisten Betrieben wird aus Sicht der Jugendlichen eine gute bis sehrt gute Ausbildung bescheinigt, dies ermittelte die IG Metall in ihrer Befragung unter den Auszubildenden. Weniger „gute Noten“ gab es für die Berufsschulen. Zu große Klassen und ungenügend gute Ausstattung, um Auszubildende an den Beruf heranzuführen. „Da fehlt es an Geld und Personal und auch die Berufsschullehrer müssen immer mehr leisten“, meint Gisela Mielke.

Die IG Metall Jugend ruft auf, sich an der Aktion in Frankfurt zu beteiligen. „Wir wissen genau um was es geht“, meint Anica Ruttorf „es geht um unsere Zukunft“.