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IG Metall Hagen - Delegiertenversammlung 8

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IG Metall:
Wir lassen keinen im Regen stehen!

Hagener Metaller kritisieren die Teilung der Belegschaften.

Der 1. Bevollmächtigte der Hagener IG Metall Jens Mütze kritisierte die Teilung der Belegschaften in Arbeitnehmer 1. 2. und sogar 3. Klasse.
"Es ist nicht hinzunehmen, dass in den Betrieben Kolleginnen und Kollegen als Leiharbeitnehmer zu deutlich schlechteren Bedingungen arbeiten obwohl sie die gleiche Arbeit erledigen wie normal Beschäftigte."
Noch schlimmer sei es, das Unternehmen versuchen die Leiharbeit noch zu unterbieten durch den Abschluß von Werkverträgen.
Jens Mütze:"Dadurch sind die Beschäftigten häufig jeder tarifvertraglichen Regelung entzogen und sind damit Arbeitnehmer 3. Klasse".
Die IG Metall und die in der ÍG Metall organisierten Betriebsräte setzen sich dagegen zur Wehr und haben zahlreiche Verbesserungen in den Betrieben durchgesetzt.
Das Ziel bleibt: Gleiches Geld - für Gleiche Arbeit. Gleiche Bedingungen.
Das war ein Thema in der Delegiertenversammlung der IG Metall am Dienstagnachmittag im Bonifatius in Haspe.

weiteres Thema war die schlechte Situation für junge Menschen in Hagen...

Die Aktion der IG Metall-Jugend vor der Jahresversammlung der SIHK im Stadttheater Hagen.

Die versammelten IG Metaller kritisierten darüber hinaus die ungeheure Situation für junge Menschen die in Hagen einen Ausbildungsplatz suchen.
Den rund 5200 Bewerbern stehen nur rund 3000 Ausbildungsplatzangebote gegenüber.
Das ist der eigentliche Skandal.
Die offiziellen Zahlen für den Bereich der Agentur für Arbeit in Hagen sind mehr als erschreckend.
Die Arbeitgeber haben trotz ihrer Diskussion über Facharbeitermangel und trotz des doppelten Abiturjahrganges sogar weniger Ausbildungsplätze angeboten als im Vorjahr. Die Forderungen der IG Metall Jugend dazu.. Forderungen an die Wirtschaft