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IG Metall Hagen - Aktivitäten Frauentag

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Aktive Frauen nicht nur zum internationalem Frauentag.

Aktionen in Hagen

Unter dieser Überschrift standen vielfältige Aktionen zum diesjährigen Internationalen Frauentag in Hagen.

Gestartet wurde am 7.3. mit einem Frauenbrunch des DGB AK „erwerbslos + aktiv“ in „Luthers Waschsalon“.

Fast 30 Frauen wurden von Einrichtungsleiterin Ilona Ladwig-Henning begrüßt und Ruth Schäfer, stellv. Stadtverbandsvorsitzende des DGB beschrieb Lebens- und Arbeitssituationen in Minijobs und prekären Verhältnissen und informierte über gewerkschaftliche Forderungen zur Verbesserung der Lage von Frauen. Dabei ging die Leiterin des DGB-Arbeitskreises auch auf die Besonderheiten von erwerbslosen Frauen ein.

Unter der Überschrift „Rosen, Tulpen, Nelken – alle Blumen welken - unsere Kraft durch gemeinsame Bewegung und Handeln nicht“ fand ein ereignisreicher Vormittag statt. DGB-Chefkoch Markus Zimmermann hatte für ein leckeres Buffet gesorgt und Ruth Sauerwein organisierte rhythmische Bewegungen der Teilnehmerinnen.

Die Aktionen am 8. März in der Innenstadt visualisierten das Motto: „Frauen in Bewegung“. In knallbunten „Morphsuits“ gekleidet, wurden in mehreren Standbildern verschiedene Situationen von Frauen in der Arbeitswelt und Gesellschaft an unterschiedlichen Stellen der Hagener Fußgängerzone dargestellt und problematisiert.

Beispielsweise müssen Frauen sich „klein machen“, um in die Mini-Jobs zu passen, wobei Ruth Sauerwein als Moderatorin der Aktion dabei die Forderung der Gewerkschaftsfrauen nach einer Abschaffung dieser Beschäftigungsform und eine Überführung in normale Teilzeitbeschäftigung betonte.

Der „Spagat zwischen Arbeit und Leben“ brachten die Frauen an die Grenze ihre Dehnfähigkeit, beinhaltete aber vor allem die Forderung nach familienfreundlichen Arbeitszeiten für beide Elternteile. Die traditionelle Matinee fand am 9. März im Kulturzentrum Pelmke statt.

Nach dem gut besuchten Brunch wiederholten Iris Karp und Angelika Obst vor den über 80 Frauen und Männern die oben genannten und weitere Forderungen, wofür Frauen seit über 100 Jahren weltweit streiten.

Diese Schlaglichter und während des Brunchs gesammelte Sätze nahm das Improtheater „Emscherblut“ im Anschluss zum Anlass ihrer Sketche, mit denen sie, manchmal auch mit Hilfe des Publikums, die Lachmuskeln der Anwesenden arg strapazierten.

Mit dem Film „Frohes Schaffen“ am 20. März im Kino Babylon präsentiert die IGM einen Dokumentarfilm über die Auswirkungen unserer Arbeitsmoral. Dieser Film bildet den Abschluss der Aktionen der Hagener Gewerkschaftsfrauen zum Internationalen Frauentag 2014.