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IG Metall Hagen - Tarif ME 2015 02

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Beeindruckende Warnstreiks - Trotzdem kein vernünftiges Angebot

Die Kolleginnen und Kollegen der Hagener Metall Betriebe sind den Aufrufen der IG Metall gefolgt und haben beeindruckende Warnstreiks hingelegt.

Für die berechtigten Forderungen nach - Mehr Geld 5,5% , einer verbesserten Altersteilzeit und der neuen Bildungszeit für individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten sind die Beschäftigten trotz heftiger Schneefälle am 29. und 30.Januar vor die Werkstore und auf die Straße gegangen.

Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie sind in Hagen, Hohenlimburg, Schwerte und Wetter fast 2000 Kolleginnen und Kollegen der Verwaltungsstelle Hagen für ihre berechtigten Forderungen auf die Straße gegangen. „Damit wollen wir noch einmal sehr deutlich machen, dass es uns sehr ernst ist und wir uns nicht mit Almosen abspeisen lassen“ so Jens Mütze, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Hagen. „Dass die Arbeitgeber davon überzeugt sind, den Beschäftigten ein ausreichendes Angebot gemacht zu haben, zeigt doch auf, wie respektlos und provokant ihre Strategie ist.“

Ob es am 29.1.2015 in Schwerte war, wo 450 Beschäftigte von Hoesch Schwerter Profile, Zapp Precision Metals, Walter Hundhausen und Deutsche Nickel ihren Unmut zum Ausdruck brachten.

oder am 30.1. es mit Warnstreiks bei der Firma Schöneweiss in Ambrock begann und es danach in Wetter bei der Firma Terex MHPS um 09:00 Uhr mit 400 Beteiligten weiter.

Auch in der Grüntaler Str., wo sich ca. 350 Kolleginnen und Kollegen der Firmen Schmiedag, Prevent TWB und Putsch zusammen vor das Werkstor stellten, sagt vieles und Entscheidendes aus:

Es gibt eine hohe Beteiligung für diese Tarifrunde.

Die Beschäftigten stehen klar zu ihrer Forderung

„WIR FÜR MEHR“!

ABC! Heißt Altersteilzeit, Bildungsteilzeit, Cash!

Dies unterstreichen auch die Beschäftigten der Firmen Wippermann und Schöneweiss, die sich selbst am frühen Morgen bei extrem widrigem Wetter nicht davon abhalten ließen.

Die Betriebsratsvorsitzenden der Unternehmen von Hoesch Hohenlimburg, ThyssenKrupp Federn und Stabilisatoren, C.D. Wälzholz und Theis unterstreichen noch einmal sehr deutlich in Ihren Grußworten, dass die 3 Forderungen zusammen gehören. „Sie sind ein Paket und es wird keine Lösung für die Tarifrunde geben, ohne dass es zu allen drei Themen Lösungen gibt, die für uns akzeptabel sind“ so der Betriebsratsvorsitzende Oliver Möscheid von Hoesch Hohenlimburg vor ca. 400 Teilnehmern. „Jetzt haben die Arbeitgeber bis zum 06. Februar Zeit, den Metallerinnen und Metallern ein akzeptables, in sich tragendes Angebot zu unterbreiten. Wir sehen das als Chance für einen anständigen Kompromiss“ so Jens Mütze.