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IG Metall Hagen - 125 Jahr Feier

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125. Geburtstag der IG Metall Feier zum Jubiläum im Hagener Rathaus

Am 20. September war es soweit, die Hagener IG Metall hatte einen guten Grund mit Kolleginnen und Kollegen, Repräsentanten der Stadt, der Verbände und Vertretern der Ratsparteien eine Feststunde zu begehen.

Nach der Eröffnung durch den jetzigen Geschäftsführer der IG Metall Hagen, Jens Mütze, richtete der Oberbürgermeister Erik O. Schulz der Stadt Hagen seine Grußworte an die geladenen Gäste. Dabei hob er die Bedeutung der Hagener IG Metall für den Industriestandort Hagen hervor. Trotz des starken Rückgangs der Großbetriebe der Metallwirtschaft in den 1970er und 1980er Jahren, ist die industrielle Basis für die Stadt eine herausragende Grundlage für "Gute Arbeit".

Eine besondere Freude für die Anwesenden waren die sehr persönlichen und lebendigen Schilderungen des ehemaligen Bezirksleiters der IG Metall Werner Schmidt. Der heute 88jährige ist ein Mann der ersten Stunde der IG Metall in Hagen.

Werner Schmidt konnte sich der konzentrierten Aufmerksamkeit der Gäste sicher sein, als er an die Anfänge der Gewerkschaft nach dem Ende des zweiten Weltkrieges erinnerte und dabei eine ganze Reihe von Hagener Gewerkschaftern namentlich in Erinnerung brachte.

Der ehemalige Minister für Arbeit, Integration und Soziales Nordrhein - Westfalens und langjährige IG Metall-Verantwortliche Guntram Schneider war der Hauptredner zum Jubiläum. Mit dem Rückblick in die 125-jährige Geschichte bis hin zu aktuellen Anforderungen an die IG Metall gelang es ihm einen tiefen Einblick in die Arbeit und Ziele der Gewerkschaften zu vermitteln. Dabei machte er deutlich, wie wichtig die Verzahnung der betrieblichen Arbeit mit der Arbeit auf der politischen Ebene ist. Ausdrücklich hob er das friedenspolitische Engagement der IG Metall hervor. Die Menschlichkeit, als eine Grundlage gewerkschaftlicher Arbeit, gerade auch mit Blick auf die aktuelle Situation von Geflüchteten, muss gesichert bleiben. Hass und Angriffe gegen Menschen die hier Sicherheit und Zuflucht suchen, verurteilte Guntram Schneider scharf. Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wissen wie Integration funktioniert in den Betrieben wird sie seit Jahrzehnten gelebt. Deshalb treten die Gewerkschaften gegen Ausländerfeindlichkeit , Hass und Gewalt gegen Flüchtlinge aktiv an.

Auf dem Foto sind zu sehen von links: Horst Köchling 2. Bevollmächtigter der Hagener IG Metall, Werner Schmidt,Jens Mütze 1. Bevollmächtigter, Guntram Schneider, Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Wolfgang Wegener ehemaliger Bevollmächtigter in Hagen.

Im Rathaus konnte die Ausstellung der IG Metall mit einem Streifzug durch die Geschichte angeschaut werden, vor und nach der Feststunde war dazu Gelegenheit. Zum Abschluss der Veranstaltung konnten die Gäste sich noch ein wenig am Buffet stärken und vor allem noch miteinander reden. Es wurden reichlich Erinnerungen ausgetauscht, aber auch aktuelle Themen und Ziele diskutiert.

Presseartikel WP