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IG Metall Hagen - Frauentag

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IG Metall zum Internationalen Frauentag:

Arbeit muss gerecht verteilt werden

Hagen - Die IG Metall hat Wirtschaft und Politik aufgefordert, Voraussetzungen für eine gerechtere Verteilung von Arbeit zwischen Frauen und Männern zu schaffen.

„Denn nur eine gerechtere Verteilung von Arbeit wird langfristig zu mehr Entgeltgerechtigkeit und gleichen Aufstiegschancen führen“, sagte die Gewerkschaftssekretärin Gisela Mielke anlässlich des Internationalen Frauentages am 8.März bei der Rosen - Verteilaktion in Hagen. „Frauen arbeiten deutlich öfter in Teilzeit als Männer. Aber Teilzeitarbeit auf Dauer schafft Nachteile beim Einkommen, verhindert den beruflichen Aufstieg und führt in letzter Konsequenz zu geringeren Renten. Deshalb ist ein gesetzliches Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeit dringend notwendig.“

Aber nicht nur der Gesetzgeber sei gefordert, auch die Unternehmen engagieren sich noch zu wenig für die Gleichstellung von Frauen und Männern. „Teilzeitbeschäftigte Frauen machen selten Karriere oder steigen in Führungspositionen auf. Auch Weiterbildungsangebote für Beschäftigte in Teilzeit gibt es kaum, da Qualifizierungsangebote überwiegend ganztags und selten auch wohnortnah angeboten werden“, kritisierte Gisela Mielke.

Frauen und Männer bräuchten Arbeitszeiten, die zu ihren unterschiedlichen Lebensphasen passen. Das bringe Freiräume für eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Leben oder für berufliche Weiterbildung.


  • Aktionen vor Ort
  • Um die Forderungen zu Unterstützen wurde der Internationale Frauentag am Dienstag für "freundliche Aktionen" in den Betrieben und darüber hinaus genutzt.

    An diesem Tag verteilten die Hagener Gewerkschaften ihren Rosengruß nicht nur in Betrieben der Hagener IG Metall. Rosen und selbstgebackene Frauenzeichen wurden ebenfalls in Flüchtlingseinrichtungen verteilt.

    Die Gewerkschafterinnen besuchten einen Deutschkurs und Beratungsstellen der Diakonie Mark-Ruhr, in denen sie mit geflüchteten Frauen zusammentrafen. Die Flüchtlingsunterkunft der Johanniter in Delstern, die kommunalen Unterkünfte in Hohenlimburg und in der Posenerstrasse waren weitere Aktionsorte.

    Der Blumengruß, dessen Bedeutung in mehreren Sprachen übersetzt wurde, zauberte bei vielen Frauen ein überraschtes Lächeln hervor, wobei Manche erstaunt waren, dass der Internationale Frauentag nicht nur in ihrer Heimat, sondern auch in Deutschland gefeiert wird.

    Fakten zur aktuellen Situation lesen:

    Die Fakten sprechen für sich, auch hier in der Bundesrepublik ist es weiterhin notwendig für gleiche Rechte und Bedingungen für Frauen einzutreten.

    Frauentag 2016 weitere Veranstaltung: