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IG Metall Halle - Bilfinger

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Bilfinger:
Keine Kündigungen in diesem Jahr

Vorgestellt:
Die Ortsvorstandsmitglieder.

Uwe Rennert ist Betriebsratsvorsitzender bei Bilfinger.

Die Leitung der Geschäftsstelle ist der Ortsvorstand.Dieser wird von der Delegiertenversammlung, dem »kleinen Parlament« der Geschäftsstelle, gewählt. Er besteht aus der Geschäftsführerin und Kassiererin, dem stellvertretenden Geschäftsführer und den 13 Beisitzerinnen und Beisitzern. Der aktuelle Ortsvorstand wurde im Juni 2016 gewählt.   

Sonderregelungen fortgeführt

Betriebsratsvorsitzender Uwe Rennert ist erleichtert.
»Der Bilfinger-Konzern befindet sich seit etwa zwei Jahren im Umbruch«, sagt er. »Wir haben in dieser Phase der Marktneuorientierung einen schmerzhaften Personalabbau erfahren. Deshalb ist es für uns ein großer Erfolg, dass sich im Januar nach schwierigen Verhandlungen die IG Metall, der Arbeitgeberverband und die Geschäftsführung auf eine Fortführung der Sonderregelung zum Flächentarifvertrag verständigt haben.«
Das sei ein Motivationsschub für die 220 Mitarbeiter des Unternehmens, freut sich der 57-Jährige, stünden die Weichen doch so, dass der Traditionsstandort Bitterfeld seine Eigenständigkeit behalte.
»Wir sind nah am Flächentarifvertrag dran, und,was besonders wichtig ist: 2017 wird es am Standort Bitterfeld keine betriebsbedingten Kündigungen geben.«
Außerdem habe die IG Metall in den Verhandlungen Entgelterhöhungen durchgesetzt. So steigen unter anderem ab 1. Mai die Monatsgrundentgelte der Beschäftigten um 2 Prozent.
»Wir hoffen, dass dieser aktuelle Vertragsabschluss einen positiven Schub in Richtung Mitgliedergewinnung auslöst, denn nur eine starke Gewerkschaft hat eine gute Verhandlungsbasis «, bekräftigt Uwe Rennert.

Betriebliches Urgestein

Uwe Rennerts Stimme hat im Betrieb Gewicht, ist er doch seit 41 Jahren im Unternehmen tätig. »Ich kenne die Firma von der Pieke auf«, lacht der gelernte Maschinen- und Anlagenmonteur. 38 Jahre davon war er auf Montage, hat als Vorarbeiter, Obermonteur und Bauleiter gearbeitet.
»Ich habe viel Geduld und bin offen für Argumente.Mit unserer Geschäftsführung haben wir in schwierigen Zeiten immer einen Konsens gefunden«, resümiert er. »Aber ich vertrete auch stringent meinen Standpunkt und kann knallhart sein, wenn mich die Argumente der Arbeitgeberseite nicht überzeugen.«
Er sei ein kleiner Gerechtigkeitsfanatiker, bekennt er. Deshalb engagiere er sich auch im Ortsvorstand der IG Metall, um seinen Kollegen eine Stimme zu geben.
Der Vater einer Tochter entspannt sich bei Gartenarbeit und beim Fahrradfahren. Sein jüngstes Hobby ist sein einjähriges Enkelkind. »Mit ihm zu spielen, macht mir einen Heidenspaß! «, lacht er.

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