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IG Metall Halle - Warnstreik KSB

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01 .02. 2018 - Weiterer Warnstreik bei der KSB AG in Halle von 10:00 bis 12:00 Uhr


Am 01. Februar 2018 fand ein weiterer Warnstreik bei der KSB AG mit Kundgebung und Demonstrationszug um das Werksgelände statt.


Seit Anfang Januar 2018 treten die Beschäftigten der tarifgebundenen Betriebe in der Metall-Elektro-Industrie bundesweit für ihre Forderungen in den Warnstreik.


In den letzten zwei Tagen haben sich die Beschäftigten mit überwältigender Mehrheit dafür entschieden, ihren Forderungen weiter mit Warnstreiks Ausdruck zu verleihen.
Nachdem die vierte Verhandlungsrunde sowie ein weiterer Einigungsversuch am Wochenende in Baden-Württemberg keine Annäherung der Arbeitgeberseite bewirken konnte und somit zu keinem Ergebnis in der laufenden Tarifrunde geführt hat, ist eine weitere Verschärfung der Arbeitskampfmaßnahmen unumgänglich.


Auch die Kolleginnen und Kollegen bei KSB in Halle zeigen Flagge und begleiten dies mit einem zweistündigen Warnstreik.


„Die Beschäftigten wollen Sicherheit, Teilhabe und Gerechtigkeit. Sechs Prozent mehr Entgelt und selbstbestimmte Arbeitszeiten, die zum Leben passen: Es geht um einen verbindlichen Anspruch befristet die Wochenarbeitszeit auf bis zu 28 Stunden absenken zu können. Diese Forderungen sind untrennbar miteinander verbunden. Das müssen die Arbeitgeber endlich akzeptieren.“
so Almut Kapper-Leibe, Geschäftsführerin IG Metall Halle-Dessau.


An dem zweistündigen Warnstreik nahmen 150 Kolleginnen und Kollegen der Frühschicht teil und unterstützt wurden sie auch von Mitgliedern der AGA und des DGB.

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Bilder: Jenny Stein IG Metall