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IG Metall Halle - Pressemitteilungen

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Pressemittelungen |5.April 2019

IG Metall Halle-Dessau begrüßt die Standortentscheidung von Porsche und Schuler
Erwartung gut bezahlter tariflicher Industriearbeitsplätze und einer gelebten Mitbestimmungskultur
Für den Standort Halle und für Sachsen-Anhalt ist es eine gute Nachricht, dass die beiden Unternehmen Porsche und Schuler ein gemeinsames Presswerk mit anfänglich rund 100 Arbeitsplätzen und einer Investition von mehr als 100 Millionen Euro im Star Park Halle errichten werden.
„Wir freuen uns sehr über die Standortentscheidung von Porsche und Schuler. Es ist gut, dass der VW Konzern mit seiner gelebten Mitbestimmungskultur in Sachsen-Anhalt produzieren wird“,
erklärt Martin Donat von der IG Metall Halle-Dessau. „Selbstverständlich verbinden wir damit die Erwartung, dass die zukünftigen Arbeitsplätze den tariflichen Regelungen entsprechen. Wichtig für die Region sind gut bezahlte und tariflich geregelte Industriearbeitsplätze“, betont der Gewerkschaftssekretär.

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Pressemittelungen |29.März 2019

Teilverkauf Aluwerk Hettstedt
Schließung Presswerk
Mitte dieser Woche wurden der Betriebsrat und die Belegschaft informiert, dass ein Teil des Unternehmens Aluwerk Hettstedt verkauft wurde und für mehr als die Hälfte der Beschäftigten keine Verwendung mehr bestehen soll.

„Die Kolleginnen und Kollegen fühlen sich überrumpelt und die Stimmung ist am Boden.“, so Martin Donat von der zuständigen IG Metall Halle-Dessau.

Donat weiter: „Mit dem gesetzlichen Auftrag rechtzeitig und umfassend zu informieren, hat das nix zu tun."
Die IG Metall steht an der Seite der Beschäftigten und strebt eine Gesamtlösung für alle Beschäftigten an.
Die Übernahme der Gießerei durch die Firma Step-G für die betreffenden Kolleginnen und Kollegen wird natürlich positiv gesehen.
Es muss aber faire Bedingungen für alle geben. Hier geht es um die Fragestellung, wie viele Arbeitsplätze tatsächlich wegfallen müssen, Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten in anderen Betrieben, Fragen von Besitzstand, Übernahmegarantien, Rückkehroptionen und die Höhe von Abfindungen.
Für die übernommenen Beschäftigten muss es sichere und faire Tarifbedingungen geben.
Hier fordert die IG Metall den bisherigen Arbeitgeber und den zukünftigen Arbeitgeber auf, verantwortungsvoll für die Beschäftigten in die Gespräche zu gehen.

Pressemitteilung 29.03.2019-Aluwerk.pdf


Erster Tarifabschluss bei AGCO Hohenmölsen
Zum 01.04.2019 kommen die ersten 3% Erhöhung der Grundentgelte
Nach monatelangen Gesprächen zwischen der IG Metall und der Geschäftsführung und einem Warnstreik am 16.11.2018 fand am 19.01.2019 konnte ein erster Tarifabschluss für die ca. 337 Mitarbeiter erzielt werden.
So steigen die Grundentgelte der Beschäftigten zum 01.04.2019 um 3 % und zum 01.09.2019 um 5 %. Insgesamt eine Erhöhung von 8%. Die Laufzeit beträgt 10 Monate.
In einer gut besuchten Mitgliederversammlung stimmten nahezu alle Mitglieder für die Annahme des Abschlusses.
Während der Laufzeit des Tarifergebnisses finden monatlich weitere Verhandlungen statt, um weitere Angleichungsschritte zu den Tarifverträgen der Metall- und Elektroindustrie zu vereinbaren.
„Die Erwartungshaltung unserer Kolleginnen und Kollegen ist enorm hoch. Sie wollen gute Bedingungen und gutes Entgelt für gute Arbeit.“, so Martin Donat, Betriebsbetreuer der IG Metall Halle-Dessau
Verhandlungsführer IG Metall Norbert Kuck: „Tarifverträge sind für die Sicherung der jetzigen und zukünftigen Fachkräfte dringend notwendig.
Wo sich Belegschaften in der IG Metall zusammenschließen und kämpfen, bekommen wir auch gute Lösungen hin.“
Die Firma AGCO Hohenmölsen GmbH hat rund 340 MitarbeiterInnen und wird voraussichtlich noch weiterwachsen. Die Firmengründung in Hohenmölsen erfolgte im Jahre 2009.
Seit 2012 gibt es in dem expandierenden Unternehmen auch einen Betriebsrat.

Pressemitteilung 29.03.2019-Agco.pdf


Zeitzer Guss GmbH ab April in Tarif
Nach knapp acht Monaten Verhandlung wurde der erste Tarifvertrag am 22.02.2019 unterschrieben. Sowohl die Mitglieder der IG Metall (einstimmig) als auch die Arbeitgeberseite haben den ausgehandelten Vertrag inzwischen angenommen.
Somit ist es gelungen, einen weiteren Betrieb in Sachsen-Anhalt in die Tarifbindung zu führen.
„Die IG Metall ist bei ZGG sehr gut aufgestellt. Es gab viele Aktionen vor dem Werktor und die Kolleginnen und Kollegen haben ihre Entschlossenheit deutlich gezeigt. Diese Stärke hat die Verhandlungen möglich gemacht.“
so Martin Donat, Betriebsbetreuer der zuständigen IG Metall Halle-Dessau.
„Mit diesem Abschluss ist es gelungen, für einen weiteren Betrieb in der Metall-Elektro-Industrie in Sachsen-Anhalt die Tarifbindung herzustellen und die Arbeitsbedingungen tariflich zu regeln. Dies sollte die Beschäftigten in anderen Unternehmen ermutigen.“
so Norbert Kuck, Verhandlungsführer der IG Metall Bezirksleitung Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.
Die tarifliche Sonderregelung gilt ab dem 01.04.2019.
Es steigt damit die Leistungszulage im April 2019 auf betriebsdurchschnittlich 8 %, 2020 dann auf 10 %. Die Entgelte steigen bis zum Ende der Laufzeit am 31.12.2022 insgesamt um 6,5 %. Es greifen wesentliche Tarifverträge wie Übernahme von Auszubildenden, Manteltarifvertrag oder Altersteilzeittarifvertrag.
Anstatt der tariflichen Einmalzahlungen gibt es eine erfolgsabhängige Ergebnisbeteiligung mit Sockelbetrag.
Zeitzer Guss gehört zur Silbitz Group. Am Standort Zeitz sind ca. 180 Arbeitnehmer_innen beschäftigt. Hier werden vor allem die Branchen Windkrafttechnik, Energietechnik, Antriebs-technik sowie Maschinenbautechnik bedient.

Pressemitteilung 29.03.2019-Zeitzer Guss.pdf