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IG Metall Halle - Thermowave

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22.08.2019 - Warnstreik der Thermowave in Berga


Beschäftigte kämpfen für einen Tarifvertrag

Die rund 90 Beschäftigten der Thermowave Gesellschaft für Wärmetechnik mbH in Berga, die im vergangenem Jahr erstmals einen Betriebsrat gewählt haben, haben bisher keinen Tarifvertrag.
Dieser tariflose Zustand soll beendet werden.
Im Juli dieses Jahres hat die IG Metall nun die Geschäftsführung zu Gesprächen aufgefordert, mit dem Ziel, eine Tarifbindung für die Beschäftigten herzustellen.
Die Geschäftsführung weigert sich aber, sich mit der IG Metall an den Tisch zu setzen. Einen Termin für ein Sondierungsgespräch ließ die Geschäftsführung am Vortag verstreichen.
Die Geschäftsführung ist nicht bereit, sich die Positionen der IG Metall anzuhören und in ein Gespräch zu kommen.


Deshalb gingen die Kolleginnen und Kollegen am 22.08.2019 lautstark und selbstbewusst in einen Warnstreik.


Die Forderungen der Beschäftigten zu ignorieren, ist keine Lösung. Tarifverträge schaffen gute Arbeitsbedingungen und sind wichtig für Sachsen-Anhalt.


Norbert Kuck, Verhandlungsführer der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt stellt klar:
„In Sachsen-Anhalt kommen mehr und mehr Betriebe unserer Branchen in Tarifbindung. Die Ausgangslagen sind dabei sehr unterschiedlich. Wir empfehlen also der Geschäftsführung die Sprachbarrieren zu brechen und mit der IGM ins Gespräch zu kommen.
Die Kolleginnen und Kollegen bei Thermowave sind es wert.“


Die Beschäftigten wollen eine gerechte Bezahlung und faire Arbeitsbedingungen.

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