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IG Metall Halle - FEV DLP

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Warnstreik im FEV DLP in Brehna: Beschäftigte fordern
8% mehr Geld

Einladung zum Fototermin während des Warnstreiks:
Am: Freitag, 8. April 2022 um 13:30 Uhr
Ort: FEV DLP GmbH Aachener Straße 1 06796 Brehna
Die Warnstreikzeit ist von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr.

Geschäftsführung will das Thema aussitzen – den Beschäftigten reicht´s!!

Den Beschäftigten im FEV Dauerlaufprüfzentrum in Brehna reicht´s: Am Freitag, 8. April wollen sie nun für einen zweistündigen Warnstreik vor das Betriebstor ziehen. Passend zum Datum fordern die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter des Engineering-Dienstleisters der FEV Group 8% mehr monatliches Entgelt!
„Die Beschäftigten haben lange genug auf eine konkrete Verbesserung der Arbeitsbedingungen gewartet. Die wirtschaftlichen Strapazen der letzten Jahre, die stagnierenden Entgeltbedingungen und der damit wachsende Abstand zum Entgeltniveau im Flächentarif sind für die Beschäftigten im DLP nicht mehr tragbar“, begründet Almut Kapper-Leibe, Geschäftsführerin IG Metall Halle-Dessau, den Arbeitskampf.


Die IG Metall hatte am 9. Februar 2022 ihre Aufforderung zu Tarifverhandlungen gegenüber dem Arbeitgeber wiederholt. Die Gewerkschaft will über die Anerkennung der Regelungen aus dem Flächentarif der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen-Anhalt verhandeln – dem Standard der Region. Nachdem der Arbeitgeber die Aufforderung kommentarlos verstreichen ließ, konkretisierte die Gewerkschaft in einem weiteren Schreiben vom 29. März: Die IG Metall fordert eine monatliche Entgelterhöhung von 8% für zwölf Monate ab Mai 2022. Auch hierzu gab es keine Reaktion der Geschäftsführung.


„Höher, schneller, weiter – das heißt es täglich im Betrieb. Mit ausgedünnter Mannschaft, steigenden Energiekosten und der aktuell horrenden Inflation ist das für uns Beschäftigte nicht mehr machbar. Der Motor der Belegschaft droht zu überhitzen – und als Techniker und Ingenieur*innen wissen wir alle, was das heißt“, beschreibt ein Mitglied der Tarifkommission die Stimmung im Betrieb. „Der Druck muss raus. Wir werden zusammen streiken, damit sich endlich etwas tut beim Geld.“


Die Beschäftigten werden ihrer Forderung mit diesem Warnstreik Nachdruck verleihen.

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