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IG Metall Halle - Krisengewinne

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ENTLASTUNG – ABER RICHTIG!

Erst Corona, dann der Ukraine-Krieg und jetzt eine Inflation, die die meisten von uns so noch nicht erlebt haben. Weder in der Höhe noch in der Geschwindigkeit. Aber mitten in der Krise machen etliche Unternehmen richtig Kasse.

WIE KANN DAS SEIN?

Zuerst einmal zahlen Unternehmen für Rohstoffe, Energie und Vorprodukte deutlich mehr – und sie versuchen, diese höheren Kosten an Kunden und Verbraucherinnen weiterzugeben. Das mag wirtschaftlich noch nachvollziehbar sein.
Was wir in diesen Tagen aber erleben, ist eine Haltung, die da sagt: „Das ist eine prima Gelegenheit, mal so richtig abzukassieren. Alle wissen, dass gerade alles teurer wird, lass uns da doch nochmal 5 Prozent draufschlagen, oder 20 oder 50.“
Krisengewinne nennt man das.
Besonders gravierend macht sich das bei den Energiekosten für die privaten Haushalte bemerkbar. Preissteigerungen in dieser Höhe sind nicht tragbar. Dazu kommt eine problematische Doppelwirkung, denn der nach oben getriebene Gaspreis treibt auch die Stromkosten hoch und höher.

IG METALL FORDERTE SCHON FRÜH MASSNAHMEN

Die IG Metall hat schon früh Maßnahmen zur Entlastung der Bevölkerung gefordert – und die Bundesregierung hat auch einiges davon umgesetzt. So wird die sogenannte EEG-Umlage ab Juli vollständig aus Steuergeldern gezahlt. Das senkt den Strompreis ganz direkt und verhindert, dass unsere Kolleginnen und Kollegen in den kommenden Jahren weiteren Anstiegen ausgesetzt sind. Auf ein komplettes Jahr gerechnet, macht das etwa 20 Prozent Ersparnis beim Strom aus.
Die IG Metall hat schon früh Maßnahmen zur Entlastung der Bevölkerung gefordert – und die Bundesregierung hat auch einiges davon umgesetzt. So wird die sogenannte EEG-Umlage ab Juli vollständig aus Steuergeldern gezahlt. Das senkt den Strompreis ganz direkt und verhindert, dass unsere Kolleginnen und Kollegen in den kommenden Jahren weiteren Anstiegen ausgesetzt sind. Auf ein komplettes Jahr gerechnet, macht das etwa 20 Prozent Ersparnis beim Strom aus.
Auch die generelle Forderung der IG Metall, den Grundfreibetrag in der Einkommenssteuer zu erhöhen, wurde von der Bundesregierung aufgenommen. Die Anhebung des Grundfreibetrags senkt die Steuerlast und hilft besonders Geringverdienenden.
Weitere Maßnahmen der Regierung, wie der Kinderzuschlag oder die Energiepreispauschale, sind leider in der Höhe nicht ausreichend oder nicht sozial ausgewogen.

WAS ES JETZT BRAUCHT

Nötig sind schnell wirksame Entlastungen, die zugleich die Belastungen im kommenden Jahr abfedern. Denn ein Ende der Preisspirale ist nicht in Sicht. Für viele Haushalte wird das tatsächliche Ausmaß der Mehrkosten erst zum Jahreswechsel mit der Nebenkostenabrechnung sichtbar. Die IG Metall fordert deshalb, dass die Bundesregierung schnellstmöglich nachlegt.

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Kosten_deckeln_Forderung_Argumente.pdf
Flyer_Unterstuetzeraktion_Kosten_deckeln.pdf
Unterschriftenliste - Kosten deckeln.pdf

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Siehe auch IG Metall. de

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