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IG Metall Herford - Arbeitszeitdebatte

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Gut Aufgestellt in die Offensive

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Kampagnen der IG Metall
Für ein gutes Leben
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Wie lange gehören Mami und Papi Samstags eigentlich noch mir?

Dieser, zugegeben etwas abgewandelte IG Metall Slogan aus den 60er Jahren des vorherigen Jahrhunderts, damals wegen Mehrarbeit ohne Ende, ist so aktuell wie nie.

Im Zuge der Digitalisierung der Arbeitswelt (Industrie 4.0) wird die Forderung von Arbeitgeberverbänden und ihren Mitgliedsfirmen zunehmend lauter, wenn es um das Thema Flexibilisierung der Arbeitszeit geht.

Arbeit ohne Ende (Entgrenzung der Arbeitszeit und Vertrauensarbeitszeit), Arbeit auf Abruf sowie Arbeit in den eigenen vier Wänden (Homeoffice) finden immer öfter Einzug in das Vokabular von Unternehmensvertretern.

Im direkten Zusammenhang mit den Themen Wettbewerb und Preiskrieg mit ausländischen Anbietern und dem damit verbundenen Termindruck, verschrecken Geschäftsführungen zunehmend Betriebsräte und Belegschaften- mit dem Ziel Arbeitnehmer/innen zweifelhafte Arbeitszeitmodelle unter zu jubeln.

Oft genug bleibt dabei das Privatleben auf der Strecke- nicht selten die Gesundheit.

Im Rahmen der IG Metall Kampagne „Arbeit 2020“ stellt sich auch die IG Metall in Herford dieser Herausforderung mit einer Veranstaltungsreihe, die sich mit Arbeitszeitthemen sowie auch den direkten Folgeerscheinungen wie Stress und Burnout auseinandersetzt.

So laden wir am 29.09.2015, um 16.30 Uhr in das Best Western Hotel Vlotho Bonneberg, Wilhelmstraße 8, 32602 Vlotho ein.

Gemeinsam mit Sachverständigen, mit Betriebsräten sowie weiteren interessierten Mitgliedern wollen wir zunächst über das Thema Arbeitszeit in einer digitalisierten Arbeitswelt informieren.

In der anschließenden Diskussion mit unseren Mitgliedern wollen wir Anregungen zum Umgang mit dem Thema geben.

Peter Kleint, 1. Bevollmächtigter unserer Verwaltungsstelle: „Der Druck auf die Betriebsräte nimmt zu- da ist die IG Metall gefordert. Als Gewerkschaft werden wir gemeinsam mit den betrieblichen Interessenvertretern kritisch an die Veränderungsprozesse ran gehen. Wir wollen unserer gewerkschlichen Schutzfunktion gerecht werden und verstehen uns dabei als Wächter der Gesundheit und der guten Sitten.“