Seite druckenFenster schließen

IG Metall Bamberg neu - August

StartIG Metall BambergKampagnenImpressum

August 2019

Protest gegen Abbau-Pläne

400 Beschäftigte aus ganz Deutschland demonstrieren vor der Kennametal-Zentrale in Fürth
Die drei Standorte in Essen, Lichtenau (Mittelfranken) und Neunkirchen (Saarland) mit ca. 650 Beschäftigten will Kennametal im Rahmen einer sogenannten "Modernisierungsstrategie" auslöschen. Beschäftigte, Betriebsräte und die IG Metall in allen 10 deutschen Werken kämpfen dagegen.

Auch die außerordentliche Sondersitzung des Aufsichtsrates brachte keine wesentlichen neuen Erkenntnisse. Auf Geheiß der amerikanischen Konzern-Herren (Hauptsitz in Pittsburgh, Pennsylvania) will die deutsche Geschäftsführung die Kahlschlagpläne schnellstmöglich umsetzen. Das Werk Ebermannstadt ist am Rande mit betroffen, ca. 40 Arbeitsplätze sollen ins oberpfälzische Vohenstrauß verlagert werden.

Aus Ebermannstadt nahmen 40 Kolleginnen an der Kundgebung teil. Der Bevollmächtigte Matthias Gebhardt, zugleich Aufsichtsratsmitglied der Kennametal Holding verurteilt das Vorhaben ebenfalls scharf. "Um Kennametal zukunftsorientiert auf die Beine zu stellen, braucht es bei der aktuellen Gewinn- und Renditesituation keine Kahlschlagpläne, sondern einen Ausbau und eine Stärkung der Standorte. Wir brauchen ein tragfähiges Zukunftskonzept für den ganzen Konzern und mehr Zeit für einen Umbau".

Mitte Oktober sollen weitere konzeptionelle Vorhaben aus den USA erklärt werden. Hierzu wird sich die Arbeitnehmerseite mit allen demokratischen zur Verfügung stehenden Mitteln äußern bzw. zur Wehr setzen.

Pressemitteilung - IG Metall Bayern

2019-08-28 Kundgebung Kennametal in Fürth


Rauswurf trotz Rekordgewinn

FT-Artikel vom 1. August 2019 zu den Vorgängen innerhalb des Kennametal-Konzerns.
Wir möchte darauf hinweisen, dass Thomas Bauernschmitt der Betriebsratsvorsitzende des Standortes Ebermannstadt ist und nicht Marcel Adelhardt.


(Für Download auf Bild klicken)