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IG Metall Bamberg neu - November

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November 2019

Podiumsdiskussion - Transformation und Digitalisierung

Zu den Auswirkungen auf die Arbeitsplätze in der Region bezogen Abgeordnete aus dem Bundes- und Landtag Stellung und gingen in die Diskussion mit den über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

v.l.n.r.: Dr. Thomas Sattelberger (MdB, FDP), Pascal Meiser (MdB, Linke), Lisa Badum (MdB, Grüne),
Marc Peratoner (Radio Bamberg), Holger Dremel (MdL, CSU), Andreas Schwarz (MdB, SPD)

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2019-11-18 Podiumsdiskussion - Transformation und Digitalisierung


Wir ehren 402 Jubilare - Danke für eure Treue!

Am Freitag, den 15. November ehrte die IG Metall Geschäftsstelle bei ihrer Jubilarfeier langjährige, verdiente Mitglieder und bedankte sich für die jahrzehntelange Treue zu »ihrer« Gewerkschaft.
Von den insgesamt 402 Jubilarinnen und Jubilaren wurden 135 für 25 Jahre, 205 für 40 Jahre, 37 für 50 Jahre, 19 für 60 Jahre und 6 für sagenhafte 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Die IG Metall Bamberg freute sich über die rege Teilnahme der zu ehrenden Mitglieder und dankte ihnen für das jahrelange entgegengebrachte Vertrauen und ihr ehrenamtliches Engagement im Sinne einer fairen und gerechten Arbeitswelt.

Grußworte überbrachten für die Stadt Bamberg Oberbürgermeister Andreas Starke, sowie Mathias Eckardt für die DGB Region Oberfranken.

In einem kurzweiligen Couch-Gespräch wurde mit Hans Wolff (ehem. Bosch-Betriebsratsvorsitzender), Jürgen Hennemann (ehem. FTE-Betriebsratsvorsitzender) und Waltraud Fuchs (stellv. Bosch-Betriebsratsvorsitzende) über deren persönliche Erfahrungen mit der IG Metall in ihrer Arbeitswelt geredet. Sie wurden anschließend für 50 bzw. 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Pressemitteilung - IG Metall Bamberg

v.l.n.r. Jürgen Hennemann, Hans Wolff, Matthias Gebhardt, Waltraud Fuchs, Martin Feder, Mathias Eckardt

70 Jahre
v.l.n.r. Franz Baum, Matthias Gebhardt, Burkard Hümmer, Martin Feder, Mathias Eckardt

60 Jahre
v.l.n.r. Matthias Gebhardt, Kunigunda Spörl, Werner Zier, Peter Rösch, Andreas Hübner, Hilmar Christa,
Josef Oppel, Herbert Neumeister, Martin Feder, Mathias Eckardt

50 Jahre
v.l.n.r. Helmut Häder, Matthias Gebhardt, Edgar Steppert, Reinhard Zahnleiter, Alcido Pedro Mendonca Neto,
Manfred Ender, Rudi Heider, Martin Feder, Wolfgang Blenk, Mathias Eckardt, Siegfried Schmidt

Jubilarinnen und Jubilare aus der Region Ebern

Jubilarinnen und Jubilare aus der Region Forchheim, Ebermannstadt und Höchstadt

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2019-11-15 Jubilarehrung 2019


Betriebsrat erreicht Beschäftigungssicherung bis 2026 bei Bosch Bamberg

Investitionen in Zukunftsprodukte und Reduzierung der Arbeitszeit – Johann Horn: „Unternehmen, Betriebsräte und Gewerkschaften können im industriellen Wandel gemeinsam Beschäftigung sichern und Standorte weiterentwickeln.“
Der Betriebsrat des Bosch-Werkes in Bamberg hat mit dem Unternehmen eine langfristige Beschäftigungssicherung bis 2026 vereinbart. Eine entsprechende Betriebsvereinbarung schreibt fest, dass betriebsbedingte Kündigungen bis März 2026 ausgeschlossen sind.

Gleichzeitig sagt das Unternehmen zu, am Standort Bamberg in Zukunftsprodukte zu investieren: nämlich in die industrielle Fertigung von stationären und mobilen Brennstoffzellen. Vereinbart ist auch, dass Bosch in Bamberg weiterhin ausbildet und die Auszubildenden unbefristet übernimmt.

Im Gegenzug stimmt der Betriebsrat einer Arbeitszeitverkürzung der Beschäftigten zu. Von April 2020 bis März 2026 arbeiten Beschäftigte mit einer 35-Stunden-Woche drei Stunden weniger, Beschäftigte mit einer 40-Stunden-Woche vier Stunden weniger. Das Entgelt wird entsprechend reduziert. Damit leisten die Beschäftigten den entscheidenden Beitrag zu dieser innovativen Vereinbarung.

Die IG Metall begrüßt diese auf das Bosch-Werk in Bamberg zugeschnittene Vereinbarung. Der bayerische Bezirksleiter Johann Horn sagt: „Diese Vereinbarung zeigt, dass Unternehmen, Betriebsräte und Gewerkschaften im industriellen Wandel gemeinsam Beschäftigung sichern und Standorte weiterentwickeln können. Das ist gelebte Mitbestimmung, von der alle profitieren. Die Beschäftigten bringen ein großes Opfer, um ihre Arbeitsplätze zu sichern. Damit hat Bosch nun die Verpflichtung und die Arbeitnehmer haben den Anspruch auf weitere intensive Gespräche, um den Standort zukunftssicher zu machen.“

Matthias Gebhardt, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Bamberg, betont die Bedeutung dieser Vereinbarung für die gesamte Region: „Vom Bosch-Werk Bamberg mit seinen 7.200 Beschäftigten hängen auch etliche Zulieferer ab. Für die Kaufkraft und den regionalen Wirtschaftskreislauf ist der Standort enorm wichtig. Ausschlaggebend für diese Lösung war die Initiative des Betriebsrats und der IG Metall. Und erst die Solidarität der Belegschaft hat konzernintern und öffentlich dazu geführt, dass überhaupt konstruktive Verhandlungen aufgenommen worden sind.“

Der Betriebsratsvorsitzende von Bosch Bamberg Mario Gutmann sagt: „Mit dieser Vereinbarung gewinnen wir die nötige Zeit, um gemeinsam mit den Beschäftigten den technologischen Wandel aktiv zu gestalten. Mit der mobilen und stationären Brennstoffzelle bekommen wir Zukunftstechnologien, wie wir sie eingefordert haben. Und wir werden den Verbrennungsmotor weiterentwickeln, denn auch die Mobilität der Zukunft kommt ohne den modernen Verbrenner nicht aus.“

Der Bamberger Bosch-Standort ist von der Mobilitätswende vom Verbrennungsmotor in Richtung alternative Antriebe besonders stark betroffen. Die 7.200 Beschäftigten produzieren dort bisher fast ausschließlich Teile für den Diesel- und Verbrennungsmotor.


Büro geschlossen

Aufgrund personeller Ausfälle ist das Büro der Geschäftsstelle Bamberg ab Donnerstag, den 07.11.2019 um 14:30 Uhr geschlossen. Wir sind am Montag, den 11.11.2019 wieder für Sie da.
Wir bitte um Verständnis.


Büro geschlossen

Die Geschäftsstelle ist am Mittwoch, den 6.11.2019 schon ab 14 Uhr geschlossen.
Am Donnerstag, den 7.11.2019 sind wir wieder für Sie da. Wir bitten um Verständnis.

Metallzeitung

Ausgabe - November 2019
Hier die aktuelle Ausgabe der Lokalseite der IG Metall Bamberg.


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