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IG Metall Kooperationsregion Cottbus-Südbrandenburg - FAM

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Verhandlungen bei FAM Anlagen-Service

Betriebsrat und gewerkschaftliche Tarifkommission streiten für mehr Rechtssicherheit bei der Anwendung und Auslegung des Haustarifvertrages
Häufiger Streitpunkt ist die Umsetzung der Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates und die Nachvollziehbarkeit der Entgeltberechnung. Ziel ist es die Festlegungen des Firmentarifvertrages zur Altersvorsorge, Arbeitszeitgestaltung, Durchschnittsberechnung und Leistungszulage im Sinne der Kollegen mit Leben zu erfüllen.

Der Tarifvertrag erhält auch einen Stufenplan zur Entgelterhöhung. Schon im letzten Jahr wurde im tariflich vereinbart, dass die Einkommen im nächsten Schritt zum 1. Mai 2010 um 2,3 Prozent steigen.


Höhere Einkommen und Altersvorsorge bei FAM vereinbart

Am 27. März 2009 konnte die IG Metall ein Verhandlungsergebnis für die 110 Kollegen von FAM Anlagen-Service erzielen. Vorausgegangen waren 12 Monate mit Gesprächen, Versammlungen und mehreren Verhandlungen. Die bisherige Entgelttabelle war Ende Februar 2008 ausgelaufen.
Das Ergebnis beinhaltet drei Entgelterhöhungen von insgesamt 7,5 Prozent bis Ende 2011, die Vergütung von nicht vermeidbaren Belastungszulagen ab 2009 und die Einführung einer arbeitgeberfinanzierten Altersvorsorge ab 2010. Zusätzlich werden die Bestimmungen zur Arbeitszeitflexibilisierung im Tarifvertrag neu gefasst. Die Arbeitgeberseite hat ihre Forderungen zur kostenloser Verlängerung der Wochenarbeitszeit und Einfrieren des Weihnachtsgeldes nicht durchsetzen können.


FAM Anlagen Service

Tarifvertrag zur Entgelttabelle gekündigt.
Beim Kraftwerks- und Tagebaudienstleister mit Sitz in Jänschwalde hat die IG Metall die Entgelttabelle zu Ende Februar 2008 fristgerecht gekündigt. Vorausgegangen war eine tarifliche Sonderregelung, die befristet Einschnitte bei der Mehrarbeitsvergütung festgeschrieben hatte. In einer Mitgliederversammlung wurde eine Tarifkommission gewählt, die Meinungen der Gewerkschafter bündeln und Verhandlungen führen soll. Die Beteiligung und Organisation der 120 Beschäftigten ist notwendig, um künftig erfolgreiche Verhandlungen für mehr Einkommen führen zu können. Über weitere Schritte wird demnächst entschieden.