Auf zum 1. Mai - Solidarität wirkt
Veranstaltungen in Cottbus und Finsterwalde
IG Metall ruft zur Spende von gut erhaltenen Büchern und Schallplatten auf. Solidaritätsbasar am 1. Mai wird soziale Projekte in Südbrandenburg unterstützen.
Nicht nur kritisieren - sondern aktiv für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen handeln! Das ist die Stärke von Gewerkschaften. Wenn sich Gleichgesinnte verbünden und für ihre Anliegen streiten, entsteht Solidarität. Und die wirkt und schützt - gerade in schweren Zeiten ist dies wichtiger denn je. Darum lauten die Kernforderungen der DGB-Gewerkschaften zum Maifeiertag 2010 "Gute Arbeit, Gerechte Löhne, Starker Sozialstaat"
Wie in den vergangenen Jahren, wird es wieder eine Fahrrad-Demo durch die Stadt geben. Diese beginnt in Cottbus im Stadtteil Sachsendorf. Der Endpunkt der "Fahrradtour" wird ein zentraler Ort im Zentrum sein - auf dem Heronplatz (Platz am Stadtbrunnen). Dort warten ab 10:00 Uhr viele Mitmach-Aktionen auf die Fahrradfahrer. Dort werden neben den Gewerkschaften viele Bündnispartner über aktuelle Themen informieren und auf Alternativen aufmerksam machen.
Neben der musikalischen Untermalung durch die Band "Backfire" wird es auch einen Bücherbasar geben. Dieser ist - wie sonst in den Jahren zuvor die Tombola - unser diesjähriges Highlight. Das besondere an dieser Aktion: Jeder kann selbst entscheiden, was ihm ein Sachbuch, Roman, Krimi, Bild- oder Gedichtband wert ist. Jede Spende, egal in welcher Höhe ist willkommen.
Diese Einnahmen werden von der IG Metall an soziale Initiativen der Region abgeführt. Für die Auswahl der zu unterstützenden Projekte bitten wir um Vorschläge! Damit der Solibasar zu einem großem Erfolg wird, bitten wir um Abgabe von gut erhaltenen Bücher oder auch Schallplatten in unseren Büros.
Auch in Finsterwalde wird der Tag der Arbeit begangen. Die Vorbereitung dafür laufen auch Hochtouren. Weitere Infos zu den Veranstaltungen erhält man beim DGB oder auf unserer Internetseite.
Einladung zum Internationalen Frauentag am 8. März in Cottbus
Motto Gute Arbeit kannst du wählen
Unter diesem Motto lädt die DGB-Region Südbrandenburg/Lausitz am 8. März von 17:30 Uhr bis ca. 20:00 Uhr im Lindner Congress Hotel Cottbus zu einer Podiumsdiskussion mit anschließendem Kulturprogramm ein. Mit dabei sind Susanne Stumpenhusen, Vorsitzende des ver.di-Landesbezirkes Berlin-Brandenburg, Tatjana Böhm, Mitbegründerin des Unabhängigen Frauenverbandes der DDR im Jahr 1989, und Betriebsrätinnen aus unserer DGB-Region.
Einladung 8. März 2010
Schließung des Royal Friesland-
Campina Milchwerkes Elsterwerda
Unterschriftensammlung gegen die
beabsichtigte Schließung
So einfach hinnehmen wolle man die Schließung aber nicht, weshalb sich ein Aktionsbündnis für den Erhalt des Milchwerkes am Standort Elsterwerda gegründet habe, dem u.a. auch der Bürgermeister Dieter Herrchen angehöre.
Wie es aussieht, sind wir, die Beschäftigten des Milchwerkes, jetzt auf die solidarische Unterstützung der gesamten Bevölkerung der Region angewiesen. Nur wenn wir dem Konzernvorstand beweisen können, dass unser Protest von der gesamten Region getragen wird, haben wir vielleicht
noch eine Chance. Unsere Unterschriftensammlung ist ein Schrei nach Hilfe! so Rudi Otto, der Betriebsratsvorsitzende.
Die Unterschriftenlisten sind bei jeder Gewerkschaft der Region erhältlich, können auch von der
DGB-Homepage
heruntergeladen werden und sollen bis zum 19. Februar 2010 ausgefüllt beim Betriebsrat eingehen.Der Betriebsrat plant, diese dem Ministerpräsident Matthias Platzeck zu übergeben, um ihm wichtige Argumente für die Verhandlungen mit der Konzernleitung in den Niederlanden und in seinem Gespräch mit Königin Beatrix zu geben.
Na klar! Alle DGB-Gewerkschaften helfen natürlich mit. Bitte unterstützen auch Sie mit Ihrer Unterschrift die Bemühungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, den Standort Elsterwerda zu erhalten!
DGB-Aufruf "Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!"
15. Februar 2010 ab 16.00 Uhr, Cottbuser Bahnhofsvorplatz
Die Stadt Cottbus wird am 15. Februar den 65. Jahrestag der
Bombardierung würdig begehen. Der Luftangriff war für Cottbus
der vorletzte Akt des verbrecherischen Krieges, den
Hitlerdeutschland begonnen hatte.
An den Orten der größten Zerstörungen möchte die Stadt mit
Veranstaltungen der Opfer des Bombardements gedenken. Alle
Cottbuserinnen und Cottbuser sind dazu herzlich eingeladen.
Am 15. Februar 2010 ist in Cottbus aber auch mit einem
vermehrten Aufkommen "braunen Sondermülls" zu rechnen.
Demokraten aufgepasst: Hier sind aktive "Umweltschützer"
gefordert! Die NPD will mit einem "Gedenkmarsch zu Ehren der
Opfer des alliierten Bombenterrors" die Gedenkveranstaltungen
der Stadt Cottbus stören. Wieder einmal soll davon abgelenkt
werden, dass uns erst die Nazidiktatur die Bombadierung
eingebrockt hat. Wir wehren uns gegen jegliche
Instrumentalisierung durch Nazis!
Bitte unterstützen Sie uns und kommen am 15. Februar um
16.00 Uhr zum Cottbuser Bahnhofsvorplatz. Besuchen Sie
die Stationen des Gedenkens und die Kerzenwache zur
Mahnung gegen den nationalsozialistischen Terror.
... zum Aufruf der Stadtverordneten Cottbus
Steuergeschenke von Merkel und Westwelle auf Cottbusser Weihnachtsmarkt verteilt
Protestaktion mit Doubles gegen aktuelle Regierungspolitik

Ein Steuergeschenk für Sie! Sind Sie vermögender Unternehmer, Hotelier oder etwa Besserverdienender? Nein? Dann bekommen Sie von uns nur die Rechnung. Denn einer muss ja die Geschenke der Bundesregierung bezahlen!
Mit diesen Worten liefen am Samstag den 12.12.09 Claudia Ludwig (ver.di) und Ralf Köhler (1. Bevollmächtigter der IG Metall) als Angela Merkel und Guido Westerwelle verkleidet durch die Cottbusser Innenstadt.
Die von den DGBGewerkschaften durchgeführte Aktion sollte die Bürger auf die Ungerechtigkeiten aus dem verabschiedeten Wachstumsbeschleunigungsgesetz der Bundesregierung aufmerksam machen.
Die Regierung hat noch nicht die notwendigen Konsequenzen aus der Krise gezogen. Dabei gibt es gute Vorschläge u.a. zur Regulierung der globalen Finanzsysteme. ... hier nachlesen
Menschen mit einem geringen Einkommen werden von den, durch Schulden finanzierten Steuergeschenken, nicht viel abbekommen, so Lothar Judith (DGBOrganisationssekretär für Südbrandenburg/Lausitz), Die Kosten dieser Politik werden den Arbeitnehmern aufgebürdet. Ein Anzeichen dafür sind die steigenden Krankenversicherungsbeiträge und die geplante endgültige Aufhebung der paritätischen Finanzierung.
Unterstützt wurde die Veranstaltung von ehrenamtlichen Kollegen des Seniorenarbeitskreises der IG Metall. Sie sprachen mit den Bürgern und erklärten die Hintergründe dieser aufsehenerregenden Aktion.