
Über das Losverfahren wurden die Botschaften über die ungerechte Behandlung der jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbreitet. Für eine gerechte Entlohnung zu fairen Arbeitsbedingungen gibt es nur einen Hauptgewinn: "werde Mitglied in der IG Metall und kämpfe gemeinsam mit den anderen für eine faire Zukunft der jungen Generation".
"Arbeit - sicher und fair. Zukunft und Perspektiven für die Junge Generation"
Die Roadshow zur Kampagne der IG Metall macht Station in Leer
Leer-Papenburg.Für die Jugend sind die Rahmenbedingungen für eine gute berufliche und private Zukunft so schwierig wie nie. Das müsse sich ändern. Deshalb hat die IG Metall die Kampagne "Arbeit - sicher und fair. Zukunft und Perspektiven für die Junge Generation" gestartet. Ziel sei es, sichere und gute Arbeit, bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Leben sowie Bildung und Ausbildung für junge Erwachsene zu erreichen.
Deshalb hat die IG Metall Leer-Papenburg am 9. September 2011 in Leer im Rahmen der Roadshow die Probleme der jungen Menschen mit den Bürgern diskutiert und informiert. Die IG Metall Kampagne traf dabei auf eine breite Zustimmung.
Verbunden ist die Initiative mit einem Dialogangebot an andere Verbände und Institutionen aus Politik, Wirtschaft und sozialen Bewegungen.
"Wir dürfen nicht länger einen Teil der jungen Menschen mit dauerhaft unsicherer Arbeit ausschließen, während wir den anderen Teil mit Arbeit ohne Ende überziehen. Wir brauchen sichere und faire Arbeit für alle", fordert Evelyn Gerdes, 1. Bevollmächtigte.
Deshalb sprechen wir heute in Leer über die Benachteili-gung der jungen Menschen. Wir rufen die Politik und die Arbeitgeber auf, endlich den jungen Menschen eine sichere und faire Arbeit mit auskömmlicher Bezahlung zu ermöglichen so Gerdes am Informationsstand.
Unterstützt wurde die Aktion in Leer am Vormittag durch Betriebsräte aus den Unternehmen aus dem Emsland und aus Ostfriesland wie u. a. der Meyer Werft, Salamander aus Papenburg oder dem Leda-Werk aus Leer.
Nachmittags machten junge Metallerinnen und Metaller aus den örtlichen Betrieben auf die ungerechte Behandlung junger Beschäftigter, die nicht zur Stammbelegschaft zählen, aufmerksam.