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IG Metall Leer-Papenburg - Warnstreik Max Moritz

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Forderung nach Tarifrückkehr untermauert

Warnstreik beim Autohaus Max Moritz in Ostfriesland

Aurich. Am Freitag legten die Beschäftigten von Max Moritz Ostfriesland in Emden, Aurich, Leer und Wiesmoor ihre Arbeit für mehrere Stunden nieder, um gemeinsam in Aurich ihren Unmut über die Blockadehaltung des Eigentümers der Autohaus Gruppe, Burkhard Weller, deutlich zu machen.

Der Arbeitgeber ist Ende 2014 aus dem Flächentarifvertrag der Kraftfahrzeugbranche ausgetreten. Seit dem hat es keine Übernahme der jüngsten Lohnerhöhungen (2015 Plus 2,9%; 2016 Plus 2,9%) gegeben. Verhandlungen über eine Rückkehr in eine Tarifbindung werden vom Arbeitgeber abgelehnt.

Für Günter Böden, Betriebsratsvorsitzender, macht die hohe Beteiligung der Kollegen am Warnstreik deutlich, dass die Beschäftigten vernünftige Arbeitsbedingungen und einen fairen Tarifvertrag wollen. Höhere Löhne und Gehälter durch einen fairen Tarifgrundlohn für alle; Leistungsprämien seien kein Ersatz.

Auch für Thomas Gelder, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Leer-Papenburg, darf der Arbeitgeber sich nicht aus der Verantwortung stehlen.Wenn das Unternhemen auch in Zukunft gute Fachkräfte haben und innovativ bleiben wolle, sei dies nur durch einen fairen Tarifvertrag gesichert.

" Die Beschäftigten tragen tagtäglich mit ihren Leistungen zum Erfolg des Unternehmens bei und sind dafür verantwortlich, dass das Unternehmen wieder auf Erfolgskurs ist. Die Kolleginnen und Kollegen haben eine Anrecht auf die Anwendung von Spielregeln und das sind eben die Tarifverträge für das Kfz-Handwerk in Niedersachsen."

Solidarische Grüsse überbringen Vertrauensleutesprecher und Betriebsräte aus Betrieben aus Emden, Leer und Papenburg. Mit der heutigen Aktion der Geschlossenheit und Stärke sei ein deutliches Zeichen gesetzt. Deshalb der gemeinsam Appell an den Arbeitgeber:"Herr Weller kehren Sie zum Verhandlungstisch zurück."