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IG Metall Magdeburg-Schönebeck - Aktuelles

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Die Märzausgabe der Lokalseite steht ab sofort online zur Verfügung.

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TERMINE

Bis zum 13.April finden aufgrund von
Covid-19 keine Veranstaltungen statt.


Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat - gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt




Mitglied werden!
Die IG Metall ist eine starke Gemeinschaft, sie unterstützt und bietet Rückhalt für ihre Mitglieder. Von Rechtschutz in arbeits- und sozialrechtlichen Angelegenheiten bis zu gerechten Löhnen und Gehältern - wir kümmern uns persönlich und zuverlässig um unsere Mitglieder.

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Respekt!-Initiative

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Rentenkampagne
Die IG Metall plädiert für einen grundlegenden, solidarischen Neuaufbau des Systems der Alterssicherung in Deutschland. Denn: Die Weichen in der Alterssicherung sind falsch gestellt. Darüber kann auch die aktuell gute Situation der gesetzlichen Rentenversicherung nicht hinwegtäuschen.

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Bekanntmachung
Aufgrund des Coronavirus sind wir angehalten entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Aus diesem Grund werden bis zum 13. April keine Mitgliederversammlungen und Arbeitskreise stattfinden. Jegliche Beratungen und Rechtsberatungen werden grundsätzlich telefonisch oder per E-Mail durchgeführt. Nur im Ausnahmefall kann nach vorheriger telefonischer Vereinbarung eine Präsenzberatung erfolgen. Unsere Erreichbarkeit ist telefonisch und per Email weiterhin sichergestellt. Wir bitten um Verständnis.


Wir sind für unsere Mitglieder da!

Die Corona-Krise hat mittlerweile erhebliche Auswirkungen auf unseren Alltag und somit auch auf unser Arbeitsleben. Eine genaue Prognose, wie sich dies weiterentwickelt, ist derzeit leider nicht möglich, aber eines ist klar: Metallerinnen und Metaller stehen zusammen!

Wir als IG Metall vertreten die Interessen unserer Mitglieder – und wir sind da. Gerade jetzt. Denn viele Kolleginnen und Kollegen erwarten und brauchen aktuell Unterstützung und Beratung, zum Beispiel in arbeits- oder sozialrechtlichen Fragen und insbesondere zur Kurzarbeit.

Wir wollen alle zusammen einen solidarischen Beitrag zur langsameren Ausbreitung des Corona-Virus leisten. Deshalb haben wir den direkten Publikumsverkehr in unserer Geschäftsstelle umorganisiert und begrenzen so die Sozialkontakte bestmöglich.

Wir sind für Euch zu den bekannten Öffnungszeiten erreichbar:

Montag:
09:00 bis 12:00 13:00 bis 16:30
Dienstag:
09:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Mittwoch:
geschlossen
Donnerstag:
09:00 bis 12:00 13:00 bis 16:30
Freitag:
09:00 bis 12:00

Nach telefonischer Rücksprache bzw. per Mail könnt Ihr Termine in unserer Geschäftsstelle vereinbaren. Wir bitten um Verständnis, dass wir aktuell – wie andere Einrichtungen auch – darauf achten, dass sich immer nur wenige Menschen gleichzeitig in unseren Räumlichkeiten aufhalten. Jedes Mitglied wird aber beraten und betreut. Das ist versprochen!

Für den Abruf von Mitglieder-Leistungen sind wir telefonisch oder per E-Mail in vollem Umfang erreichbar. Arbeits- oder sozialrechtlichen Angelegenheiten werden selbstverständlich auch weiterhin bearbeitet. Bei anstehenden Fristen im Arbeits-bzw. Sozialrecht bitten wir, uns die Unterlagen rechtzeitig - unter Angabe der Rückrufnummer - per E-Mail oder Fax zu übersenden.

Die IG Metall steht in engem Kontakt mit der Bundesregierung und den Landesregierungen, um die jetzt relevanten und grundlegenden Fragen für Beschäftigte zu klären. Siehe hierzu unsere Pressearbeit und unseren Ratgeber-Service.

Gerade in diesen herausfordernden Zeiten stehen wir zusammen und setzen auf gemeinsames Handeln und gegenseitige Unterstützung. Die IG Metall bleibt in allen Gliederungen auch bei einer weiteren Zuspitzung der Lage handlungsfähig. Lasst uns dies gemeinsam in Verantwortung für unsere eigene Gesundheit und unsere IG Metall übernehmen.
Bleibt gesund und passt auf Euch auf!

Burger Küchenmöbel

Einigung im Tarifkonflikt: Löhne und Gehälter steigen
bis 2028 auf das Niveau des Flächentarifvertrags

02.03.2020 | In der vierten Tarifverhandlung am vergangenen Donnerstag, den 27. Februar wurde eine Einigung im Tarifkonflikt zwischen der IG Metall und der Burger Küchenmöbel GmbH erzielt. Bis zum 1. Januar 2028 werden die Löhne und Gehälter stufenweise auf das dann aktuelle Niveau der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie in Sachsen-Anhalt angehoben. Somit konnten die Beschäftigten in Burg ihre zentrale Forderung in der diesjährigen Tarifrunde durchsetzen. Dazu waren im Vorfeld Warnstreikaktionen notwendig.

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Warnstreik bei Burger Küchenmöbel

Am 5. Februar haben mehr als 200 Beschäftigte von Burger Küchenmöbel für drei Stunden die Arbeit niedergelegt. Hintergrund ist die bisher ergebnislose Verhandlung um einen neuen Haustarifvertrag. Die Kolleginnen und Kollegen fordern in erster Linie eine Perspektive in Form einer Anbindung an den Flächentarifvertrag. Derzeit liegen die Entgelte bei Burger Küchenmöbel rund 17 Prozent unterhalb der Fläche. Laut Arbeitgeber sei eine Anbindung an die Fläche aufgrund der wirtschaftlichen Lage nicht möglich und möchte weiter auf das Prinzip Lohndumping setzen. Für Thomas Waldheim (IG Metall) ist die sturköpfige Haltung der Geschäftsleitung verantwortungslos in Hinblick auf eine drohende Altersarmut. Mit der großen Beteiligung zeigten die Beschäftigten, dass sie von ihrer Forderung nicht abweichen werden und wenn es sein muss auch auf weitere Arbeitskampfmaßnahmen zurückgreifen werden.


Tarifrunde

Schwierige Tarifrunde bei der Burger Küchenmöbel GmbH

28.01.2020 | In der diesjährigen Tarifrunde bei Burger Küchen geht es nicht einfach nur um mehr Geld. Die Forderung der Beschäftigten ist vielmehr eine Grundsätzliche: Der Flächentarifvertrag. Aktion der Kolleginnen und Kollegen am 20.01.2020 zur Mittagspause vor dem Betriebsratsbüro.

Arbeitgeber äußern ein klares »NEIN« zum Flächentarifvertrag

Die Arbeitgeberseite bietet an, die Löhne und Gehälter innerhalb von 37 Monaten in einem ersten Schritt um 3,4 Prozent und in einem zweiten Schritt um weitere 2,4 Prozent zu erhöhen. Damit würde sich zwar die Differenz zum Flächentarifvertrag auf 14 Prozent reduzieren. Die geforderte zukünftige Anbindung an den Flächentarifvertrag wird jedoch vehement von der Geschäftsführung verweigert.

> zur Pressemitteilung [pdf]


Tarifergebnis für die Holz- und Kunststoffindustrie

Gut aufgestellt in die Zukunft

29.11.2019 | Für die rund 8 000 Beschäftigten der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie in Sachsen-Anhalt konnte ein Ergebnis erzielt werden: Ab 1. Januar 2020 werden die Entgelte um 2,7 Prozent und ab 1. Januar 2021 nochmals um 1,9 Prozent erhöht. Für die Monate Oktober bis Dezember erhalten die Beschäftigten pauschal 75 Euro. Die Auszubildenden erhalten eine überproportionale Erhöhung zwischen 60 Euro und 110 Euro monatlich. Außerdem wird der bestehende Demografie-Fonds für Altersteilzeit auf 315 Euro erhöht.
Der Entgelt-Tarifvertrag läuft bis 31. August 2021, also insgesamt 23 Monate. Die Parteien vereinbarten eine Erklärungsfrist bis zum 17.12.2020.
Markus Wente, IG Metall-Verhandlungsführer in Sachsen-Anhalt, betonte: „Die bundesweiten Angebote der Arbeitgeber in der diesjährigen Lohn- und Gehaltsrunde haben wir mit diesem Tarifabschluss in Sachsen-Anhalt deutlich ins Abseits gestellt. Unser nächstes Ziel sind jetzt die Gespräche zur Weiterentwicklung der Arbeitszeit in der Holz- und Kunststoffindustrie in Sachsen-Anhalt. Die 39-Stunden-Woche passt nicht mehr in die Landschaft. Da müssen sich die Arbeitgeber deutlich nach unten bewegen.“
Bundesweit sind über 180 000 Beschäftigte in der Möbelindustrie und der Holz- und Kunststofffertigung beschäftigt.