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IG Metall Magdeburg-Schönebeck - Zukunft der Schiess GmbH in Aschersleben weiter ungewiss

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Pressemitteilung

Zukunft der Schiess GmbH in Aschersleben weiter ungewiss

28.02.2019 | Nachdem der Maschinenbauer Insolvenz angemeldet hat, bangen die ca. 220 Beschäftigten weiter um ihre Arbeitsplätze. Eine Zusammenkunft von Betriebsrat, IG Metall und dem Generalbevollmächtigten des chinesischen Eigentümers, unter Einbeziehung des Sachverwalters Prof. Dr. Lucas Flöther, am Dienstag in Halle brachte keine Klarheit über die Zukunft der Firma.

„Es stehen nach wie vor alle Optionen, wie die Fortführung durch den Eigentümer, den Verkauf an einen solventen Investor, aber auch die Zerschlagung im Raum“ sagte Axel Weber, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Geschäftsstelle Magdeburg-Schönebeck, den Beschäftigten in einer Betriebsversammlung.

„Der Unmut der Kolleginnen und Kollegen über das Fernbleiben der Geschäftsführung und des Generalbevollmächtigten von der Betriebsversammlung war deutlich zu spüren“ erklärte der Betriebsratsvorsitzende Frank Seifert gegenüber der Presse. Seifert weiter: „Es ist eine Schande, dass es in Deutschland ein Insolvenzrecht gibt, das nur die Gläubiger schützt und die Beschäftigten im Regen stehen lässt.“

IG Metall und Betriebsrat fordern von den „Eigenverwaltern“ und dem Sachverwalter den Erhalt der Arbeitsplätze und des Maschinenbaustandortes in Aschersleben. Gleichzeitig verlangen IG Metall und Betriebsrat, die Suche nach einem solventen anderen Investor für die Schiess GmbH zu forcieren und nicht alles auf eine Karte zu setzen.

Für Fragen steht Ihnen zur Verfügung
Axel Weber, 1. Bevollmächtigter IG Metall Magdeburg-Schönebeck
Mobil: 0170 3333527

Mit freundlichen Grüßen
IG Metall Magdeburg-Schönebeck

Axel Weber
1. Bevollmächtigter