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IG Metall Olsberg - Aktuelles

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Infos zur Kurzarbeit

im folgenden Video beantwortet Kollege Carsten Schuld (Rechtsanwalt - IG Metall NRW) Fragen rund um die Kurzarbeit. Unter anderem wird erklärt, welche Verbesserungen zur gesetzlichen Regelung der neue Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie bringt.

Schaut rein:


Tarifergebnis Metall- und Elektroindustrie
Die IG Metall hat ein kurzfristiges Krisenpaket für die Metall- und Elektroindustrie vereinbart, mit dem Beschäftigung und Einkommen geschützt werden und Eltern sich um ihre Kinder kümmern können, wenn Kitas und Schulen geschlossen sind. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die laufende Tarifrunde unterbrochen. Der Tarifvertrag kann zum 31.12.2020 gekündigt werden.

weitere Infos:
https://www.igmetall.de/…/sicherheiten-fuer-beschaeftigt...e-i…


Wir sind für unsere Mitglieder da!

Erreichbarkeit der IG Metall Olsberg

Die Corona-Krise hat mittlerweile erhebliche Auswirkungen auf unseren Alltag und somit auch auf unser Arbeitsleben. Eine genaue Prognose, wie sich dies weiterentwickelt, ist derzeit leider nicht möglich, aber eines ist klar:

Metallerinnen und Metaller stehen zusammen!

Wir, als IG Metall Olsberg, vertreten die Interessen unserer Mitglieder – und wir sind da. Gerade jetzt. Denn viele Kolleginnen und Kollegen erwarten und brauchen aktuell Unterstützung und Beratung, z. B. in arbeits- oder sozialrechtlichen Fragen und insbesondere zur Kurzarbeit. Wir wollen alle zusammen einen solidarischen Beitrag zur langsameren Ausbreitung des Corona-Virus leisten. Deshalb haben auch wir ein Interesse daran, den direkten Mitgliederkontakt auf ein unumgängliches Maß zu reduzieren.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei unseren Mitgliedern, die uns hierbei in den vergangenen Tagen schon unterstützt haben und weiter unterstützen.

Ohne die persönlichen Kontakte (Sozialkontakte) macht es uns allen nicht so viel Spaß, das Arbeiten. Dennoch bitten wir Euch auch weiterhin, so gut mitzuarbeiten und wenn immer möglich Kontakt per Telefon, E-Mail oder SMS zu pflegen und zu suchen.

Wir sind für Euch vor Ort da:

Wie gewohnt zu den üblichen Öffnungszeiten!

Nach telefonischer Rücksprache bzw. per E-Mail könnt Ihr Termine in unserer Geschäftsstelle vereinbaren. Wir bitten um Verständnis, dass wir aktuell – wie andere Einrichtungen auch – darauf achten, dass sich immer nur wenige Menschen gleichzeitig in unseren Räumlichkeiten aufhalten. Jedes Mitglied wird aber beraten und betreut. Das ist versprochen!

Wir werden alle bekannten Leistungen für euch erledigen - schreibt uns oder ruft uns an.

Insbesondere im Hinblick auf Fristangelegenheiten (Arbeits-, Sozialrecht usw.) bitte nicht warten - anrufen, mailen, Kontaktdaten hinterlassen! Bei anstehenden Fristen im Arbeits-bzw. Sozialrecht bitten wir, uns die Unterlagen rechtzeitig - unter Angabe der Rückrufnummer - per E-Mail oder Fax zu übersenden.

Die IG Metall steht im engen Kontakt mit der Bundesregierung und den Landesregierungen, um die jetzt relevanten und grundlegenden Fragen für Beschäftigte zu klären. Siehe hierzu unsere Pressearbeit: https://www.igmetall.de/presse/ig-metall-vorstand/corona-krise-ig-metall-fordert-lohnzuschuesse sowie unseren Ratgeber-Service auf:

https://www.igmetall.de/service/ratgeber/coronavirus-was-arbeitnehmer-jetzt-wissen-sollten

Gerade in diesen herausfordernden Zeiten stehen wir zusammen und setzen auf gemeinsames Handeln und gegenseitige Unterstützung. Die IG Metall bleibt in allen Gliederungen auch bei einer weiteren Zuspitzung der Lage handlungsfähig.

Lasst uns dies gemeinsam in Verantwortung für unsere eigene Gesundheit und unsere IG Metall übernehmen!

Bleibt gesund! Passt auf Euch auf!

Euer Team der Geschäftsstelle Olsberg,

Helmut, André und Mareike


+++Absage Infoveranstaltung IGM-Vertrauensleute+++

aufgrund der aktuellen Entwicklungen des Corona-Virus werden die Infoveranstaltungen zu den IG Metall-Vertrauensleuten am 22. & 29.04.2020 nicht stattfinden. 🙁

Die neuen Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben!


Befristeter Arbeitsvertrag?

Wir weisen alle Beschäftigten darauf hin, ihre befristeten Arbeitsverträge zu prüfen. Eine erneute Befristung, bei einer Vorbeschäftigung beim selben Arbeitgeber, die auch länger als drei Jahre zurückliegt kann unter Umständen ein unbefristetes Arbeitsverhältnis bedeuten. Daher rät die IG Metall allen Mitgliedern ihre Befristungen vor Auslaufen der Arbeitsverträge prüfen zu lassen. Die passenden Infos für Mitglieder gibt’s unter: Tel.: 02962-97460


*Neuer Vorstand IG Metall Olsberg gewählt*

Die Delegierten unserer Geschäftsstelle Olsberg haben am vergangenen Montag bei der konstituierenden Delegiertenversammlung neu gewählt.

Helmut Kreutzmann wurde als 1. Bevollmächtigter mit 100 Prozent der Stimmen in seinem Amt bestätigt. Neu im Amt des 2. Bevollmächtigten ist der Kollege Frank Rennerich. Er tritt die Nachfolge des Kollegen Peter Guntermann an, der nach sechs Jahren als 2. Bevollmächtigter verabschiedet wurde.

Ebenso wurden drei weitere Kollegen erstmals und sechs Kolleginnen & Kollegen erneut in den Ortsvorstand gewählt. Wir gratulieren Euch zur Wahl und freuen uns auf eine tolle Zusammenarbeit in der Wahlperiode 2020 bis 2023!

(Foto: v.l.n.r.: Bertram Gaukstern (OV), Natalie Schmidt (OV), Helmut Kreutzmann (1. Bevo), Marco Heiselmeier (OV), Dirk Otto (neu im OV), Wolfgang Geilen (neu im OV), Alfred Metten (OV), Frank Rennerich (OV), Alexandra Paffe-Middel (OV), Thomas Hengsbach-Esser (neu im OV), Peter Guntermann (verabschiedet als 2. Bevo)


Ortsbeauftragte - IG Metall will da sein wo die Menschen sind

„Wir müssen als Ansprechpartner vor Ort sein, wir müssen das mit Stolz vertreten, was wir über all die Jahre erreicht haben und wir müssen uns weiter einsetzen für unsere Zukunft! Wir können helfen und Orientierung geben, darum sind wir dabei!“

Ab dem 01.03.2020 wird die IG Metall Geschäftsstelle Olsberg zunächst mit neun Ortsbeauftragten starten. „Ziel ist es, mittelfristig in möglichst allen Ortschaften des Zuständigkeitsbereichs der Geschäftsstelle Olsberg (Altkreis Brilon) mit einem Ansprechpartner vor Ort vertreten zu sein“, so Gewerkschaftssekretär André Geyer. Wir sind eine Flächenregion, die sich von Hallenberg bis Marsberg erstreckt. Da ist es manchmal mühsam für ein Mitglied für ein Formular, eine Unterschrift oder eine Auskunft von beispielsweise Medebach „mal eben“ nach Olsberg zur Geschäftsstelle zu fahren.

„Durch die Ortsbeauftragten sind wir näher an unseren Mitgliedern und den Menschen in der Region“, freut sich Helmut Kreutzmann, 1. Bevollmächtigter der Geschäftsstelle Olsberg. „Die Kollegen, mit denen wir starten sind allesamt erfahrene Gewerkschafter, in Ihren Heimatorten bestens bekannt, vernetzt und sie wissen worüber sie reden“, so André Geyer weiter.

Sie sind Ansprechpartner vor Ort, ausgestattet mit den Standardinformationen zu den Leistungen der IG Metall wie z. B. der Freizeitunfallversicherung, Rechtschutz, Satzungsleistungen und wann immer nötig stellen Sie den Kontakt mit der Geschäftsstelle her.

Hier erweitert die Geschäftsstelle Olsberg das Projekt der IG Metall, „Die IG Metall vom Betrieb aus denken“. „Die IG Metall vom Mitglied aus denken, die Menschen zu Hause abholen, das ist unser Ziel und da gehört eine gute Erreichbarkeit möglichst vor Ort dazu“, so Helmut Kreutzmann. Der erste Schritt ist gemacht, für Brilon, Medebach, Marsberg, Hallenberg und Olsberg nehmen die Ortsbeauftragten die Arbeit auf, für Marsberg und Winterberg werden noch Gespräche geführt. Wer sich einbringen möchte ist herzlich eingeladen.


Übersicht der Ortsbeauftragten: 

 

Nachname Vorname für den Bereich Telefon
Boedecker Armin Olsberg / Bigge 02962-5544
Emde Reinhold Medebach / Oberschledorn 02982-908040
Jerchow Ulrich Olsberg / Bigge 02962 1311
Kinzel Ralf Medebach / Oberschledorn 02982-9281545
Klink Alfons Brilon / Hoppecke 02963-2306
Lefarth Helmut Medebach / Medelon 02982-1632
Melzer Günter Brilon / Gudenhagen 02961-51560
Meuser Heinrich Georg Brilon / Hoppecke 02963-2123
Pulwey Hans Peter Hallenberg / Hesborn 02984-919577

 





"Was hat der Weihnachtsmann nicht gebracht? - Gute Arbeitsbedingungen"

heutige Verteilaktion bei der Firma Schulte Duschkabinen 😊👍

#igmetall #mehrwertmittarif


Mehr Geld und Urlaub für die Sauerländer Leiharbeiter - Tarifrunde Leiharbeit 2019/2020:

Die IG Metall und die anderen DGB-Gewerkschaften haben in der vierten Tarifverhandlung der diesjähigen Tarifrunde in der Leiharbeit folgendes mit den Arbeitgeberverbänden iGZ und BZA ausgehandelt:

Mehr Geld in drei Stufen: 1,9 % ab April 2020, weitere 3 % ab April 2021 und 4,1 % ab April 2022. Zudem gibt es mehr Weihnachts- und Urlaubsgeld, einen Bonus für Gewerkschaftsmitglieder, mehr Urlaub und weitere Verbesserungen.

Die Entgelte der Leihbeschäftigten im Osten steigen noch stärker und werden an den Westen angeglichen: um 3 % (2,31 in Entgeltgruppe 1) ab April 2020 und um weitere 2,2 % ab Oktober 2020. Ab April 2021 ist die Angleichung dann erreicht: Ab dann erhalten Leiharbeiter im Osten genauso viel Geld wie Leiharbeiter im Westen – mindestens 10,45 €, ab April 2022 dann 10,88 € in der Stunde.

Mehr Urlaubs- und Weihnachtsgeld
Auch die Jahressonderzahlungen – Urlaubs- und Weihnachtsgeld – steigen. Im Jahr 2021 gibt es jeweils 150 €(nach sechs Monaten Beschäftigungsdauer) bis 325 €(nach drei Jahren). In zwei Stufen steigen die Jahressonderzahlungen bis 2023 auf jeweils 200 bis 400 €. Neu ist auch, dass die Jahressonderzahlung tarifdynamisch und mit den zukünftigen Tariferhöhen angehoben wird.

Bis zu 700 € Bonus für Gewerkschaftsmitglieder
Mitglieder der IG Metall und der DGB-Gewerkschaften erhalten zusätzlich zu den Jahressonderzahlungen ab 2021 exklusive Zahlungen, die ebenfalls in zwei Stufen weiter ansteigen und tarifdynamisch werden. Damit erhalten Gewerkschaftsmitglieder zusätzlich zu jeder der zwei Sonderzahlungen einen Bonus in Höhe von jeweils 50 bis 150 € ab 2021, ab 2023 dann 100 bis 350 €, was in der Spitze dann für Gewerkschaftsmitglieder bis zu 700 € mehr im Jahr bedeutet.

Früher mehr Urlaub – 25 Tage ab dem ersten Jahr
Leihbeschäftigte erhalten zudem mehr Urlaub: 25 Tage im ersten Beschäftigungsjahr bei ihrer Leihfirma (bisher waren es nur 24 Tage), 27 Tage im zweiten und dritten Beschäftigungsjahr und 30 Tage ab dem vierten Jahr (bisher erst ab dem fünften Jahr).

Mehr Entgeltgruppen – bessere Eingruppierung
Eine weitere Verbesserung ist den Gewerkschaften der DGB-Tarifgemeinschaft bei den Entgeltgruppen gelungen. Ab Juli 2020 wird die Entgeltgruppe 2 in eine Entgeltgruppe 2 a und eine Entgeltgruppe 2 b aufgeteilt. Darüber wurden die Entgeltgruppen 3 und 4 entzerrt und die EG 4 wurde zu einer echten Eckentgeltgruppe aufgewertet.
"Zukünftig wird eine richtige Eingruppierung der Leihbeschäftigten einfacher sein und sich damit besser durchzusetzen lassen", erklärt IG Metall-Verhandlungsführer Juan-Carlos Rio Antas. "Eine unauffällige, aber sehr hilfreiche Verbesserung für die Leihbeschäftigten."

Mehr Rechte für Leihbeschäftigte beim Arbeitszeitkonto
Daneben erreichten die DGB-Gewerkschaften Verbesserungen beim Arbeitszeitkonto. Im iGZ-Tarifvertrag wurde ein verbessertes Recht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf Auszahlung von Stundenguthaben durchgesetzt und die rechtswidrige Regelung endlich gestrichen, die dem Unternehmen erlaubte, über zwei Tage zu verfügen. Ein wichtiger Erfolg ist auch: Jetzt ist im Tarifvertrag unmissverständlich geregelt, dass die Überbrückung verleihfreier Zeiten durch Nutzung des Arbeitszeitkontos nur mit Zustimmung des Leihbeschäftigten möglich.

So geht es weiter
Die neuen Tarifverträge gelten für rund 98 Prozent der derzeit rund 750.000 Leihbeschäftigten.
Am 13. Januar wird die bundesweite Tarifkommission der IG Metall über das Tarifergebnis abstimmen. Mit der Empfehlung der Tarifkommission wird am 14. Januar auch der Vorstand der IG Metall das Ergebnis beraten und über die Annahme befinden.
So ähnlich werden es auch die anderen DGB-Gewerkschaften in der DGB-Tarifgemeinschaft machen. Die Erklärungsfrist für die Annahme läuft bis zum 12. Februar 2020. Danach werden die Ergebnisse dann in Tarifverträge gegossen, damit die Mitglieder der Gewerkschaften einen unmittelbaren Rechtsanspruch auf die neuen tariflichen Leistungen haben.

Nach dem die Tarifkommissionen das Ergebnis, wovon ich ausgehe, angenommen haben, haben wir einen guten Tarifpolitischen Schritt hinbekommen. Der Bonus für Mitglieder folgt einer alten Arbeitgeberforderung “Leistung muss sich lohnen“. Das muss auch für Gewerkschaftsmitglieder gelten. So geht die Stärkung der Tarifbindung und der Flächentarifverträge. Dieser Punkt dürfte auch bei der Politik sehr gut ankommen. Politik will seit langen Tarifbindung stärken und fördern, die DGB Gewerkschaften und die Arbeitgeber haben es umgesetzt, freut sich Helmut Kreutzmann 1. Bevollmächtigter der IG Metall Olsberg


 IG Metall Olsberg begrüßt 4.200 Mitglied

Die gute Mitgliederentwicklung setzt sich auch im Jahr 2019 fort. So konnte die IG Metall Geschäftsstelle Olsberg jetzt ihr 4.200stes Mitglied begrüßen. Kollege Meron Mihretab absolviert eine Ausbildung bei Fa. Ladenbau Körling in Olsberg.

Er stammt gebürtig aus Eritrea und hat sich neben seiner Ausbildung auch zu einer Mitgliedschaft in der IG Metall entschlossen. Die IG Metall Olsberg freut es besonders, dass die Fa. Ladenbau Körling mit ihrer Ausbildung jungen Menschen eine gute Chance gibt, beruflich Fuß zu fassen, damit gleichzeitig etwas gegen den Arbeitskräftemangel in der Region getan wird. 

„Mit Meron Mihretab begrüßen wir einen jungen Menschen in unseren Reihen, der seine Wurzeln nicht hier in der Region hat, aber sich in der Region und der Gesellschaft einbringt“, freut sich Peter Guntermann 2. Bevollmächtigter der IG Metall Olsberg.

Es ist wichtig, dass sich immer mehr junge Menschen in der Gewerkschaft organisieren, freut sich Helmut Kreutzmann, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Olsberg. Gute Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen sowie gleiche Löhne für Frauen und Männer sind nicht nur eine Gerechtigkeitsfrage, sie sind auch Spiegelbild der Organisationsgrade in den Gewerkschaften.

 


IG Metall Olsberg gratuliert zum 50. Ehejubiläum

 

Bereits im Sommer dieses Jahres feierten Ulrich und Hildegard Janzen aus Assinghausen ihr 50. Ehejubiläum. Auch die IG Metall Geschäftsstelle Olsberg gratuliere ihnen nachträglich. Kollege Armin Boedecker, Vertreter des Seniorenarbeitskreises der Geschäftsstelle Olsberg, überreichte dem Jubelpaar ein Präsent im Namen der Mitglieder der IG Metall Olsberg. Treue und Solidarität sind für Gewerkschaften und Gesellschaft ein wichtiger Erfolgsfaktor. Diese Eigenschaft zu wertschätzen ist immer eine schöne und vor allem wichtige Aufgabe, freut sich Armin Boedecker. Nicht nur in der Ehe feierte Kollege Janzen sein 50. Jubiläum – auch als Mitglied der IG Metall wird er bereits im kommenden Jahr für 50 Jahre treue Mitgliedschaft geehrt.


IG Metall Olsberg gratuliert zur Goldenen Hochzeit

 

Dem Jubelpaar Rudolf und Marianne Schüngel aus Medelon wurde in der vergangenen Woche ein Präsent zur Goldenen Hochzeit vom Arbeitskreis der Senioren der IG Metall Geschäftsstelle Olsberg überreicht. Helmut Lefarth, Mitglied des Seniorenarbeitskreises, nahm die Wertschätzung persönlich und im Namen der Mitglieder der Geschäftsstelle Olsberg vor. Die langjährige Mitgliedschaft und Treue der Mitglieder muss belohnt werden, da sie eine entsprechende Anerkennung und Wertschätzung verdient haben. Auch das persönliche Gespräch stand hier im Vordergrund, um den treuen Mitgliedern Danke zu sagen! Denn sie sorgen durch ihren Einsatz dafür, dass sich die IG Metall als starke Organisation für die Rechte der Arbeitnehmer/innen und der Rentner/innen einsetzt. Bereits im kommenden Jahr steht das nächste Jubiläum im Hause Schüngel an: Zusammen blicken beide auf 60 Jahre IG Metall-Mitgliedschaft zurück. Rudolf Schüngel auf 50 und Marianne Schüngel auf 10 Mitgliedsjahre.

IG Metall Olsberg gratuliert zur Diamantenen Hochzeit

 

Der Arbeitskreis der Senioren der IG Metall Geschäftsstelle Olsberg hat in seiner Sitzung beschlossen, für Kolleginnen und Kollegen die Goldene, Diamantene oder Eiserne Hochzeiten feiern, ein Präsent zusammenzustellen und dieses persönlich und im Namen der Mitglieder der Geschäftsstelle Olsberg an die Jubelpaare zu überreichen.Die langjährige Mitgliedschaft und Treue der Mitglieder muss belohnt werden, da sie eine entsprechende Anerkennung und Wertschätzung verdient haben. So freuten sich in der vergangenen Woche Josef und Irene Spratte (Foto1) sowie Hans & Christel Wick (Foto2) aus Brilon-Hoppecke sehr über den Besuch von Alfons Klink (Arbeitskreis Rentner), der die Wertschätzung vornahm. Auch das persönliche Gespräch stand hier im Vordergrund, um den treuen Mitgliedern einmal Danke zu sagen! Denn sie sorgen durch ihren Einsatz dafür, dass sich die IG Metall als starke Organisation für die Rechte der Arbeitnehmer/innen und der Rentner/innen einsetzt. „Es ist ein tolles Gefühl zu sehen, wie stolz, interessiert und aktiv die Jubelpaare die Gewerkschaftsarbeit begleiten,“ freute sich Kollege Klink.


Handwerk hat goldenen Boden – aber nur mit Tarifvertrag

Arbeitnehmervertreter der Handwerkskammer Südwestfalen setzen sich für die

Stärkung der Tarifbindung ein

Die Arbeitnehmervertreter in den Gremien der Handwerkskammer (HWK) Südwestfalen plädieren

einvernehmlich für eine Stärkung der Tarifbindung im Kammerbezirk und darüber hinaus. Die Redewendung: „Das

Handwerk hat goldenen Boden“ ist nach wie vor richtig, jedoch gehören aus Arbeitnehmersicht Tarifverträge

dazu.

Die HWK Südwestfalen umfasst die Kreise Siegen-Wittgenstein, Olpe, den Hochsauerlandkreis sowie den

Märkischen Kreis. Auf ihrer jüngst stattgefundenen Arbeitstagung stand unter anderem die Tarifbindung

südwestfälischer Handwerksbetriebe auf der Tagesordnung. Die Interessen der Gesellinnen und Gesellen sowie

der Auszubildenden werden von ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen aus den Mitgliedsgewerkschaften des

Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und von Kolping vertreten.

In einer gemeinsamen Erklärung von Juni diesen Jahres heißt es unter anderem: „In einer Stärkung der

Tarifbindung sehen DGB und KOLPING die Zukunft des Handwerks. Aktuell wandern 60 Prozent der

ausgebildeten Gesellinnen und Gesellen aus dem Handwerk ab. Damit das Handwerk wieder für

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer attraktiv wird, braucht es gute Arbeitsbedingungen und gute Bezahlung.

Diese auszuhandeln ist traditionell Aufgabe der Tarifpartner. Die Innungen spielen im Handwerk eine zentrale

Rolle.“

Innungen sind zum einen Arbeitgeberverband und zum andern Körperschaft des öffentlichen Rechts. Und als

Körperschaft des öffentlichen Rechts haben die Innungen besondere Rechte und auch Pflichten. Nach der

Handwerksordnung sind sie auch Tarifpartner der Gewerkschaften. „Innungen müssen deshalb auch ihrer

besonderen Verantwortung für das gesamte Handwerk gerecht werden. Das gleiche gilt auch für die

Handwerkskammern. Als Rechtsaufsicht sind sie dafür verantwortlich, dass die konstitutive Verfasstheit der

Handwerksordnung erhalten bleibt. Die Kammern sind zwar nicht für die Tarifabschlüsse verantwortlich, für eine

Tarifbindung im Sinne der Handwerksordnung aber schon“, sagt Ingo Degenhardt, Geschäftsführer der DGBRegion

Südwestfalen.

„Alle Verantwortlichen in den Innungen sind gefordert, sich für eine zukunftsfähige Innungsorganisation und eine

zukunftsfähige Selbstverwaltung zu engagieren – auf Arbeitgeberseite wie auch auf Arbeitnehmerseite“, ergänzt

Werner Hellwig von Kolping-Südwestfalen.

„Wenn das Handwerk im Wettbewerb mit anderen Branchen Fachkräfte gewinnen und langfristig halten will, gibt

es keinen anderen Weg als gute Arbeitsbedingungen, gute Bezahlung sowie gute Übernahme- und

Aufstiegschancen in allen Gewerken für alle Auszubildenden und Beschäftigten durchzusetzen. Deshalb braucht

es flächendeckende Tarifverträge mit den DGB-Gewerkschaften“, erklären Ingo Degenhardt und Werner Hellwig.

Am Ende der Arbeitstagung wird noch einmal deutlich: „Wir wollen und werden uns auch weiterhin für die

Stärkung der Selbstverwaltung im Handwerk und für die Stärkung der Tarifbindung einsetzen“, so die

anwesenden Gesellinnen und Gesellen übereinstimmend.

 

Bericht von

Ingo Degenhardt

Geschäftsführer DGB-Region Südwestfalen



Auszubildende und Handwerker werden belohnt!
Tarifabschluss Schlosserhandwerk: 3,2 % und 2,4 %mehr Geld + Ausgleich von Rentenabschlägen durch Arbeitgeber!

Die IG Metall NRW und der Arbeitgeberverband Fachverband Metall haben in der 3. Verhandlung der Tarifrunde für das Schlosserhandwerk in NRW ein Ergebnis erzielt. In zwei Schritten gibt es mehr Entgelt: Zum 01.10.2019 zunächst 3,2 %. Zum 01.12.2020 gibt es weitere 2,4 %.
Die Ausbildungsvergütung steigt zu diesen Zeitpunkten um 25 € und 20 €. Noch dazu erhalten Azubis für eine erfolgreich abgelegte Gesellenprüfung eine einmalige Sonderzahlung i. H. v. 250 €. Der Tarifvertrag läuft bis zum 30. September 2021.
Das der 1 % Mitgliedsbeitrag nicht wirkungslos verpufft, zeigt neben der steigenden Mitgliederzahl (Anstieg im Handwerk in der Geschäftsstelle Olsberg um 25,4% zum Vorjahr) auch dieser Abschluss.
Neben den Entgelterhöhungen gibt es für die Schlosser erstmals noch einen Tarifvertrag zum Ausgleich von Rentenabschlägen für über 50-jährige Arbeitnehmer. Durch diesen Tarifvertrag gibt es einen Rechtsanspruch auf eine monatliche Zusatzzahlung der Arbeitgeber in die Deutsche Rentenversicherung in Höhe von 50 Euro, um einen früheren Ausstieg aus dem Arbeitsleben ohne Rentenkürzung zu ermöglichen. Voraussetzung ist, dass der Arbeitnehmer selbst auch 50 Euro einzahlt. Der Tarifvertrag zum Ausgleich von Rentenabschlägen tritt am 01.01.2021 in Kraft.


Heute Morgen waren wir mit dem mobilen Büro der IG Metall NRW am Berufskolleg in Brilon. Wir wünschen den Schülerinnen & Schülern einen guten Schulstart! Auf unserer Homepage könnt ihr unter dem Reiter "ausgezeichnete Betriebe" gute Ausbildungsbetriebe der Region finden, die interessante Ausbildungsberufe zu Tarifbedingungen anbieten.
(igmetall-olsberg.de)

#mehrwertmittarif #tarifbindung


Der Seniorenarbeitskreis der IG Metall hat am vergangenen Donnerstag zusammen mit dem Ortsjugendausschuss die Firma Olsberg GmbH besucht. Bei der umfangreichen Betriebsbesichtigung gab es spannende Einblicke in alle wichtigen Geschäftsbereiche - angefangen bei der Herstellung von Industrieprodukten aus Gusseisen und Feinblech bis hin zur Entwicklung moderner Kaminöfen😊👍

#mehrwertmittarif


Der Ortsjugendausschuss unserer Geschäftsstelle wirkt mit, beim längsten antirassistischen Banner der Welt! 🌎

#zusammenhalten #banracism #igmetall


Die IG Metall Olsberg wünscht allen Schülerinnen & Schülern schöne und erholsame Sommerferien! Hier auf unserer Homepage könnt ihr unter dem Reiter "ausgezeichnete Betriebe" gute Ausbildungsbetriebe der Region finden, die interessante Ausbildungsberufe zu Tarifbedingungen anbieten.


Tarifliches Zusatzgeld (T-ZUG) M+E Industrie

wie es in der letzten Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie erkämpft wurde, wird in diesem Monat erstmalig für Mitarbeiter/innen der tarifgebundenen Unternehmen für das Jahr 2019 das tarifliche Zusatzgeld ausgezahlt.

Das T-ZUG setzt sich aus zwei Teilen zusammen: zum einen aus einem tarifdynamischen Betrag in Höhe von 27,5 % des individuellen durchschnittlichen Monatsentgelts. Zum anderen aus einer Zahlung in Höhe von 12,3 % des monatlichen Facharbeiter Grundentgeltes. Für diesen Teil gibt es im Jahr 2019 pauschal 400 € und ab 2020 dann die 12,3 % der Eckentgeltgruppe.

Das tarifliche Zusatzgeld gibt es ab diesem Jahr jährlich, ähnlich wie z.B. das Weihnachtsgeld. Auszubildende erhalten in 2019 die 27,5 Prozent ihrer jeweiligen Ausbildungsvergütung und 200 € pauschal und ab 2020 die 27,5 Prozent der Ausbildungsvergütung plus einem anteiligen Betrag von den 12,3 Prozent ihrer jeweiligen Ausbildungsvergütung.

Beschäftigte, die Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder in Schicht arbeiten, können die Wahloption in Anspruch nehmen: Sie können die 27,5 Prozent des tariflichen Zusatzgeldes (T-ZUG) ab diesem Jahr wahlweise in Freizeit (8 freie Tage) umwandeln.

Auch für das kommende Jahr bzw. auch für zwei Jahre in Folge können Anträge auf 8 freie Tage statt des tariflichen Zusatzgeldes bis zum 31.10. eingereicht werden.

Beantragt werden muss dies bei der Personalleitung. Der Antrag hierfür liegt in der IG Metall Geschäftsstelle Olsberg sowie im Betriebsratsbüro bereit.


Industrietischlerei Spiekermann jetzt mit Betriebsrat

Auch die Beschäftigten bei der Fa. Spiekermann in Brilon können sich, nach dem Autohaus Menke Olsberg, nun auf eine Vertretung ihrer Interessen durch die Unterstützung eines Betriebsrats freuen. Wir wollen für die Herausforderungen und Gestaltung unserer Zukunft gewappnet sein, das war die Interessenslage der Beschäftigten. In einem ersten informellen Gespräch in der IG Metall Geschäftsstelle Olsberg wurden die Möglichkeiten und Abläufe erörtert. Schnell war klar, besser ist es mit Betriebsrat. Kandidaten für den Wahlvorstand und Bewerber um das Betriebsratsmandat wurden schnell gefunden.

„Die Wahl geht nicht gegen unseren Arbeitgeber, aber wir wollen unsere rechtlichen Möglichkeiten, insbesondere unsere Informationsrechte stärken und ausbauen, das geht nun mal nur mit Betriebsrat“, so ein Wahlbewerber.

Jeder Arbeitgeber wie Arbeitnehmer hat Rechte, dafür hat die Politik gesorgt. Wahrgenommen werden müssen sie allerdings von den einzelnen Akteuren. Wer als Beschäftigter darauf wartet, dass die Politik seine Rechte für ihn auch noch durchsetzt, wartet vergebens.

 Bei der Fa. Spiekermann war die Beteiligung der Kolleginnen und Kollegen exzellent. „Wir haben in der ersten Wahlversammlung mehr als doppelt so viel Kandidaten bekommen, wie Sitze zu vergeben sind. Die Wahlbeteiligung war ebenfalls sehr hoch, sodass der neue Betriebsrat sich einer breiten Unterstützung der Belegschaft sicher sein kann“, so Helmut Kreutzmann, 1.Bevollmächtigter der IG Metall Olsberg  


Berlin Großkundgebung 2019

Mit 80 gemeldeten Teilnehmern machte sich die IG Metall Geschäftsstelle Olsberg morgens um drei Uhr auf den Weg zur Kundgebung #FAIRWandeln nach Berlin. Zentrales Anliegen der Kundgebung ist die Forderung an Arbeitgeber und Politik, dafür zu sorgen, dass der ökologische und digitale Wandel nicht massenhaft Verlierer hervorbringt. Im Gegenteil: Die Transformation soll aus technischem Fortschritt sozialen Fortschritt machen. Das setzt voraus, dass für Beschäftigte Brücken gebaut werden. Jörg Hofmann, erster Vorsitzender der IG Metall, fördert stellvertretend für die über zwei Millionen Mitglieder und unter Beifall der 50.000 Teilnehmer ein Transformationskurzarbeitergeld. Damit werden Entlassungen vermieden und die Beschäftigten können sich für die Arbeit an neuen Produkten qualifizieren. Wie Bildung gehört auch Kultur zur IG Metall, das Kulturprogramm auf der Kundgebung bestritten die Sänger Clueso und Joris sowie die Bands Silly, Culcha Candela und das Berlin Boom Orchestra. Die Teilnehmer aus der Geschäftsstelle Olsberg, die jüngste zwölf und der lebenserfahrenste 75 Jahre, erlebten einen eindrucksvollen Tag. Es war durch die große Hitze sehr anstrengend. Aber die gute Organisation und die vielen engagierten Kolleginnen und Kollegen sowie das Rahmenprogramm haben diese Fahrt lohnenswert gemacht, so ein Teilnehmer. Wir hatten einen langen Tag der erst sehr spät am Samstagabend endete. Es freut mich, dass sich von jung bis lebenserfahren und auch mit der ganzen Familie viele Mitglieder mit uns auf den Weg gemacht haben. Zeigt es doch, dass unsere Themen keine Luftschlösser sind, sondern Themen, die die breite Gesellschaft bewegt. Die IG Metall ist und bleibt das Sprachrohr großer gesellschaftlicher Teile der Bevölkerung und das sollten Politik und Arbeitgeber verstanden haben und nicht ignorieren, so Helmut Kreutzmann, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Olsberg.

Neues Format funktioniert - offenes Büro

Wir wollen nah dran sein an den Beschäftigten und ihren Themen.

Deswegen hatten wir in Medebach und Hallenberg ein offenes Büro eingerichtet, in denen alle Mitglieder und Nichtmitglieder der IG Metall sich rundum über alle Themen der Arbeitswelt informieren konnten.

Vom Rechtsschutz bis zum Tarifvertrag war alles dabei.

Es gab viele interessante Gespräche mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Region.

Wenn man ein Resümee aus den Tagen des offenen Büros zieht, waren die meisten Fragen natürlich zum Entgelt und Tarifvertrag. Großes Interesse gibt es aber auch zum Thema Gefährdungsbeurteilungen, Arbeitsplatzgestaltung und Qualifizierung.

Auch zu dem neuen Tarifabschluss T- Zug A und B gab es viele Fragen, leider kommen viele nicht in den Genuss des Tarifvertrags und können von der Wahloption des Tarifvertrags profitieren. Hierfür müssen sich die Beschäftigten in der Region schon selbst stark machen, aber wir begleiten sie professionell. Der größte Teil der Kolleginnen und Kollegen, die mit uns gesprochen haben, arbeiten noch in nicht tarifgebundenen Betrieben; auch bei der Tarifbindung gilt ohne Fleiß - keinen Preis.  Wer darauf wartet ob der Arbeitgeber einen Tarifvertrag unterschreibt, der kann sehr wahrscheinlich lange warten.  Wer sich organisiert und solidarisch mit den Kollegen für einen Tarif einsteht, der hat auch Chancen.


Digitalisierung / Transformation im Altkreis Brilon

Wichtigste Potential wird liegen gelassen!

 

Die bundesweite Umfrage der IG Metall zur Transformation der Industrie unter Betriebsräten und Vertrauensleuten bringt positive Aspekte für die Region, aber auch gravierenden Mangel in der betrieblichen Kommunikation zu Tage.

 

Die Geschäftsführungen beschäftigen sich in unterschiedlichster Ausprägung mit der Weiterentwicklung neuer Technologien und damit mit der Weiterentwicklung des Unternehmens, so ein erstes Fazit aus der Umfrage

 

So sagen nur 18 Prozent der Befragten, dass ihr Betrieb eine umfassende Strategie für die Bewältigung der Transformation hat. Nur 21,5 % der Führungskräfte nehmen das Thema Digitalisierung als zentrale Führungsaufgabe wahr. 73 Prozent sehen eine Steigerung der Qualifizierungsbedarfe, nur 14 % sagen, dass der Qualifizierungsbedarf in den Betrieben systematisch ermittelt wird. 48 % sehen unter dem jetzigen Umgang mit der Transformation Risiken für die Beschäftigung.

 

„Da tut sich eine große Lücke auf, die dringend geschlossen werden muss“, sagt Helmut Kreutzmann, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Olsberg. Er bemängelt, dass die Unternehmen nicht genügend in die Weiterbildung und in die Personalplanung, die es sonderbarer Weise bei den meisten Betrieben anscheinend gar nicht gibt, investieren. Das ist aber angesichts der Menge der Veränderungen in der Arbeitswelt dringend erforderlich.

 

Die (Industrie-) Betriebe im Altkreis Brilon könnten sich und die Beschäftigten wesentlich besser auf die Herausforderungen von Digitalisierung, Energie- und Mobilitätswende vorbereiten. Das ergab die Umfrage der IG Metall unter Betriebsräten und Vertrauensleuten aus der Metall- und Elektroindustrie, der Textil- und Bekleidungs- sowie der Holzwirtschaft. „Die Unternehmen müssen hier dringend handeln, um der Region den Anschluss an die technologische Entwicklung nicht zu verbauen“, sagt Helmut Kreutzmann, Geschäftsführer der IG Metall Olsberg.

 

„Wir jedenfalls haben allen Geschäftsführungen unseren Transformationsatlas, der Grundlage unserer Befragung ist, zur Verfügung gestellt. So haben die Unternehmen die Möglichkeit mit der gleichen Fragestellung wie ihre Betriebsräte eine Stärken- / Schwächenanalyse für ihren Betrieb durchzuführen“, so Kreutzmann weiter.

 

„Das Ergebnis hat uns und wird den Unternehmern Hinweise geben, wie groß die anstehenden Veränderungen sein werden. Es wird ferner, das zeigt die Befragung der IG Metall, große Veränderungen in den Bereichen geben, die sich heute noch für unersetzbar halten. Was in der Produktion intelligente Roboter übernehmen, wird in der Verwaltung, Arbeitsvorbereitung und Vertrieb von PCs durch intelligente Algorithmen ausgeführt werden,“ sagt Helmut Kreutzmann.

 

Wachsenden Beschäftigungsgruppen wird es, nach Meinung der Befragten, in Forschung und Entwicklung, IT und Softwareentwicklung geben.

 

Die Unternehmen müssen die Veränderungen offensiv angehen. Wir als Geschäftsstelle Olsberg sagen da auch weiterhin unsere Unterstützung zu. Immerhin haben wir durch unser, auch von der Landesregierung gefördertem Projekt „Arbeit 2020 NRW“ einiges an Erfahrung bereitzustellen.

 

„Neben Qualifizierung und Personalplanung gehören Investitionen in Forschung und Entwicklung, in Produkt- und Prozessinnovationen zu den Dingen, die dringend für unsere Region erforderlich sind. Dies benötigt aber auch die Unterstützung der politisch Verantwortlichen. Eine entsprechend der Aufgaben nutzbare Infrastruktur ist schnellstens zu installieren, unsere ganze Kraft und Stärke der Region nützt nichts, wenn wir keine ausreichende Datenautobahn und Verkehrsanbindung haben, um unsere PS auf die Straße bringen zu können“, so Kreutzmann. 

 


Medebach-Hesborn: Offenes Büro der IG Metall – Wir beantworten Eure Fragen

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma Borbet in Medebach und Hesborn bietet die IG Metall demnächst eine offene Sprechstunde im Café Pöllmann und im Haus zur Sonne an. An den folgenden Terminen stehen Euch unsere Gewerkschaftssekretäre mit Rat und Tat zur Seite. Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich Willkommen!

Medebach:

Am: Dienstag, 21.05.2019 & Donnerstag, 23.05.2019

Von: 11:00 Uhr – 16:00 Uhr

Im: Café Pöllmann, Niederstr. 9, 59964 Medebach 

 

Hesborn:

Am: Dienstag, 04.06.2019 & Mittwoch, 05.06.2019

Von: 11:00 Uhr – 16:00 Uhr

Im: Haus zur Sonne, Kaltenborn 8, 59969 Hallenberg Hesborn


Mach mit – mach Druck in Berlin!
Schluss mit Profitgier, Politikversagen und Spaltung! Im Herzen der Bundeshauptstadt kämpft die IG Metall am 29. Juni 2019 mit einer Großkundgebung für einen Wandel im Sinne der Beschäftigten: sozial, ökologisch und demokratisch.

Klimawandel, Globalisierung, Digitalisierung, Demografie: All diese Themen wirken auf unsere Arbeitswelt. Die IG Metall kämpft dafür, dass sie eine Chance für die Beschäftigten und Bürger sind und keine Gefahr.
Niemand darf bei der jetzigen und anstehenden Transformation unter die Räder kommen und wir müssen die Spaltung der Gesellschaft verhindern. Die IG Metall steht für eine innovative Industriepolitik und gute Arbeit. Dazu gehört: Wir wollen, dass es gerecht zugeht – für alle!

Mehr Informationen hier!

Hier gibt es mehr Informationen: IG Metall #fairwandel

JAV-/ BR-Tagung in Willingen

auch die diesjährige JAV-BR-Tagung war wieder ein voller Erfolg. Über 1.000 JAVis und Betriebsräte/innen aus NRW waren unter dem Motto „Standards setzen“ am Start. Themen wie Ausbildungsqualität, Berufsbildung, Rechte und Pflichten und Industrie 4.0 standen auf der Agenda. Besonders bedanken möchten wir uns bei den JAVis aus den IG Metall Geschäftsstellen Olsberg & Arnsberg für die erfolgreiche Tagung!!

#javbr19 #igmetalljugendnrw #standardssetzen #klarekante


Die Geschäftsstelle Olsberg auf der Motorradmesse 2018

Zum bereits 4. Mal war die IG Metall Geschäftsstelle Olsberg auf der Motorradmese in Olsberg vertreten. Mit der Roadshow, Popcorn, Luftballons und viel Info-Material präsentierte das Team der Geschäftsstelle Olsberg, mit vielen ehrenamtlichen Helfern, sich und die IG Metall bei bestem Wetter drei Tage lang den vielen Besuchern der Messe.

Motorradmesse 2018


Ortsvorstand und Team der IG Metall Geschäftsstelle Olsberg zu Besuch in Berlin

Bei der viertägigen Reise haben wir einen umfangreichen Einblick in das politische Berlin erhalten. Neben einem Besuch im Reichstagsgebäude, einer Stadtrundfahrt, einer Führung durch die Gedenkstätte der Berliner Mauer, einem Informationsgespräch im Bundesministerium für Arbeit und Soziales stand außerdem ein Mittagessen im Berliner Fernsehturm mit Panoramablick auf dem Programm. Bei schönen Wetter und angenehmen Temperaturen haben wir in der Bundeshauptstadt auf Einladung des SPD Bundestagsabgeordneten, Dirk Wiese, viel Geschichte, Kunst und Kultur zu sehen und zu erleben bekommen. Hier ein paar Impressionen der Berlinfahrt:



IG Metall Geschäftsstelle Olsberg: „Kein Beschäftigter muss ohne Betriebsrat sein“

Helmut Kreutzmann, André Geyer


Tarifabschluss der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg

Der Tarifabschluss der Metall- & Elektroindustrie in Baden-Württemberg bringt deutlich mehr Geld und mehr Selbstbestimmung bei der Arbeitszeit. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen haben sich an den Warnstreiks beteiligt. Danke an alle, die mitgemacht und mitgefiebert haben! 😉👍 Hier das Metall-Tarifergebnis von Baden-Württemberg im Überblick. (weitere Infos)