Unsoziale Politik hat Anhänger.
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Für gerechte Politik, gegen Soziale Kälte
2010-11-06 - Mehr als 600 Metallerinnen und Metaller mit Familienangehörigen aus dem Harz und Südniedersachsen beteiligten sich an der landesweiten Demonstration in Hannover. Über 15000 Menschen waren in Hannover auf der Straße und protestierten gegen die Politik der schwarz-gelben Bundesregierung.
IG Metall Bezirksleiter Hartmut Meine kritisierte vor allem die Politik der Bundesarbeitsministerin von der Leyen und forderte einen Politikwechsel zu Gunsten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: Verwenden Sie weniger Zeit auf Ihre Selbstvermarktung in den Medien und mehr Zeit für eine gerechte Politik für die Menschen. Gehen Sie in die Betriebe, machen Sie dort ein Praktikum und Sie werden sehen, dass die Menschen nicht bis zum 67. Lebensjahr arbeiten können. Wer etwas anderes behauptet, vertritt in Wahrheit ein gigantisches Rentenkürzungsprogramm.
Metallerinnen und Metaller aus Hann. Münden
Im Mittelpunkt des Protests stand das unsoziale Kürzungspaket der CDU/FDP-Bundesregierung. Aber auch die Rente mit 67, die Einführung einer Kopfpauschale sowie Ausbeutung durch Niedriglöhne und Leiharbeit wurden heftig kritisiert. Parallel zu den Anti-Atom-Protesten im Wendland setzten die Gewerkschaften zugleich ein starkes Signal gegen die Verlängerung der Atomlaufzeiten.
Die Redner der Kundgebung warben für eine Rente, die vor Armut schützt, für das Ende der Zwei-Klassen-Medizin, 8,50 Euro als gesetzlichen Mindestlohn, gleiches Geld für gleiche Arbeit sowie mehr Förderung für Arbeitslose und höhere Regelsätze für Hartz-IV-EmpfängerInnen. Außerdem setzten sie sich für ein gerechteres Steuersystem ein, das die Finanzierung starker öffentlicher Dienstleistungen gewährleistet. Gefordert wurde außerdem qualifizierte Bildung und Ausbildung sowie das Festhalten am Atomausstieg.
Die DGB-Gewerkschaften rufen gemeinsam mit den Sozialverbänden bundesweit zu Aktionen auf. Für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt findet dieser Aktionstag am 6. November 2010 in Hannover statt.
Abfahrtsorte und -zeiten
| Zusteigeorte: | |
| 7:35 Uhr | Bad Harzburg, Bahnhof
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| 7:50 Uhr | Oker, Kirchenbrücke
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| 8:00 Uhr | Goslar, ZOB
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| 8:15 Uhr | Langelsheim, Alte Apotheke
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| 8:45 Uhr | Seesen, Schützenplatz
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| 7:50 Uhr | Willershausen, Bosch
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| 6:30 Uhr | Zorge, Walkenrieder Str. 32
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| 6:45 Uhr | Walkenried, Bei dem Gerichte
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| 7:15 Uhr | Bad Lauterberg, Bahnhof
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| 7:30 Uhr | Herzberg, Bahnhof
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| 7:45 Uhr | Osterode, Kaffeemühle
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| 8:15 Uhr | Bad Gandersheim, Domänenhof
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| 8:30 Uhr | Göttingen, ZOB, Zool. Institut
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| 8:00 Uhr | Hann. Münden, ZOB
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| 8:20 Uhr | Dransfeld
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| 8:00 Uhr | Uslar, ZOB
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| 8:30 Uhr | Moringen, Amtsfreiheit
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| 8:45 Uhr | Northeim, Mühlenanger, Kiosk
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| 8:30 Uhr | Dassel, Kiosk Sölter
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| 8:45 Uhr | Einbeck, ZOB
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Hinweise zur Anmeldung
Bitte unter Angabe des Abfahrtortes spätestens bis zum 18. Oktober 2010 bei den Betriebsräten oder Vertrauensleuten in den Betrieben anmelden
oder direkt mit dem folgenden Kontaktformular an die IG Metall:
Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus. Das hilft uns, Ihr Anliegen besser zu bearbeiten. Senden Sie uns bitte für jede Person eine Email.