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IG Metall Unna - IG Metall und alle im DGB vertretenen Einzelgewerkschaften : Beratungsangebot für Konflikte am Arbeitsplatz

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IG Metall und alle im DGB vertretenen Einzelgewerkschaften : Beratungsangebot für Konflikte am Arbeitsplatz

Die IG Metall und die im DGB vertretenen Einzelgewerkschaften bieten in Unna für Mitglieder und Nicht-Mitglieder eine kostenlose Beratung an, wenn Beschäftigte mit Konflikten an ihrem Arbeitsplatz überfordert sind und nicht mehr weiter wissen.

Angeboten wird die Beratung in der Verwaltungsstelle der IG Metall in der Bahnhofstrasse 74-78 in Unna. Termine können telefonisch (02303 - 25322 – 0) vereinbart werden (Telefonische Erreichbarkeit: Montag 13.00 bis 16.00 Uhr, Dienstags-Donnerstag 8.00- 12.30 Uhr und 13.00-16.00 Uhr und Freitag von 8.00 bis 13.00 Uhr).

Als ehrenamtlicher und erfahrener Berater steht Arbeitswissenschaftler Andreas Kramer zur Verfügung, der in Mobbingberatungsstelle des Kreises Unna tätig war.

Da sind sich die DGB OV-Vorsitzende Petra Huhn, der Bevollmächtige der IG Metall Michael Lux und die Bezirksgeschäftsführerin der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di Gudrun Janßen einig:

„Destruktive Konflikte am Arbeitsplatz sind leider immer noch eine traurige Realität in den Betrieben. Für die Betroffenen sind sie mit schweren gesundheitlichen Belastungen und Risiken verbunden. Wir bedauern deshalb auch, dass der Kreis Unna, der 15 Jahre lang eine Beratungsstelle für die Betroffenen bereitstellte, diese stillschweigend aus Gründen der Haushaltskonsolidierung schloss, obwohl in wachsendem Maße Beratungen stattfanden.

Die Beratungsstelle wurde nicht nur von den Betroffenen und den Gewerkschaften, sondern auch von den Krankenkassen, der Ärzteschaft und den Personalverantwortlichen genutzt. Dabei fanden nicht nur Hilfen und Beratungen im Einzelfall statt, sondern auch präventiv ausgerichtete Schulungen und Vermittlungen in Streitfällen wurden nachgefragt.

Wir als Gewerkschaften wollen auf dieses Instrument nicht verzichten und zumal wir zunehmend mit psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz konfrontiert werden, bei denen häufig auch Konflikte eine Rolle spielen.“