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IG Metall Verwaltungsstelle Berlin VST Berlin - News 18.01.10 - I

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SIS gehört zu SIEMENS!

Protestaktion der Beschäftigten des IT-Dienstleisters SIS bei SIEMENS am 18. Januar 2010
Nachdem die SIS-Betriebe erst zum 01. Dezember 2009 innerhalb der Siemens AG abgespalten wurden, will Siemens im Juli 2010 die SIS aus der Siemens AG ausgliedern und als selbstständiges Unternehmen im Konzern weiterführen. Die Beschäftigten und die IG Metall befürchten, dass die Ausgliederung nicht der letzte Schritt sein wird und Siemens sich möglicherweise ganz von der SIS trennen will. Betroffen sind in Berlin 390 hochqualifizierte Angestellte.

Die Beschäftigten setzten sich mit den am 18. Januar 2010 bundesweit durchgeführten Aktionen dafür ein, dass die SIS bei Siemens bleibt.

„Wir befürchten, dass es nach der Ausgliederung aus der Siemens AG weitergeht und die Beschäftigten mit Personalabbau und verschlechterten Beschäftigungsbedingungen konfrontiert werden“, fasst der Leiter des IG Metall-Vertrauenskörpers im Betrieb Burkhard Schaper die Sorgen der Mitarbeiter/-innen zusammen.

Die IG Metall kritisiert, dass das Management immer noch kein zukunftssicherndes Geschäftsmodell vorgelegt hat.

„In der Vergangenheit wurde mit der SIS und damit auch mit den Beschäftigten ein Zick-Zack-Kurs gefahren: 2007 Eingliederung der SIS in die Siemens AG und jetzt wieder Ausgliederung aus der Siemens AG. Zu Recht stellen die Mitarbeiter/-innen jetzt die Frage: Was kommt danach? Wir fordern das Management auf, endlich alle Fakten auf den Tisch zu legen und den eigentlichen Job zu machen, nämlich ein klares Geschäftskonzept zu präsentieren, anstatt Kunden und Mitarbeiter/-innen zu verunsichern“, fordert Irene Schulz, zuständige Sekretärin der IG Metall Berlin.