Seite druckenFenster schließen

IG Metall Weilheim - 2019 HAP Verhandlung 15.02.19

StartKontaktAnsprechpartnerTermineBeitretenKampagnenSeminare

 

 

Hörmann Betriebsräte befürchten das Schlimmste

Keine Zusage für ein Zukunftskonzept

Mit viel Erwartung sind die Betriebsräte von HAP gemeinsam mit der IG Metall in eine weitere Verhandlungsrunde mit der Penzberger Geschäftsleitung der Hörmann Holding gegangen.

Die Geschäftsführung von HAP Penzberg hatte vor kurzem ein Zukunftskonzept für das Penzberger Werk vorgelegt. Dieses sah neben einem Stellenabbau von bis zu 400 Mitarbeitern in den kommenden zwei bis drei Jahren Investitionen im zweistelligen Millionenbereich vor, um notwendige Modernisierungen am Standort Penzberg vorzunehmen. Doch der Gesellschafter, die Hörmann Holding mit Sitz in Kirchseeon, wollte die Finanzierung des Konzepts ohne vorherige Prüfung nicht zusagen.

Beim Einigungsstellen-Termin, bei dem ein ehemaliger Arbeitsrichter als Mediator versuchte eine Einigung zwischen den Beteiligten zu erreichen, kam trotz mehrstündigen Gesprächen keine Entscheidung zustande.

Jetzt fürchtet der Betriebsrat das Schlimmste "Es gab vom Arbeitgeber keine Zusage zur Finanzierung des Konzepts. Sie haben sich nicht dazu bekannt" so Thomas Nachtmann, Betriebsratsvorsitzender. Das Konzept müsse noch geprüft werden. Das könne bis zum Frühjahr dauern laut Aussagen des Gesellschafters. Zudem habe die Hörmann Holding keine klare Zusage für Abfindungen gemacht oder zugesichert, eine Transfergesellschaft einzurichten. Außerdem habe der Gesellschafter im Laufe der Verhandlung angekündigt, das Teile in die Slowakei verlagert werden sollen.

Nachdem die Hörmann Holding das Konzept nach wie vor nicht abgesegnet hat, fürchtet der Betriebsrat und die IG Metall, dass noch mehr als die befürchteten 400 Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren könnten. Für die Zukunft von HAP und seinen Mitarbeiter hege man die höchste Befürchtung.