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IG Metall Weilheim - 2020 Bewegung statt Stillstand

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Wir für ein Zukunftspaket

Problem: Unterauslastung im Betrieb können Beschäftigte schnell zu spüren bekommen: mit weniger im Geldbeutel bis hin zum Jobverlust

Lösung: Für betriebliche Fehlentscheid-ungen dürfen nicht die Beschäftigten büßen! Wir wollen überall Regeln, die die Existenz sichern. Bei einer schwächeren Auftragslage soll zuerst das Arbeitsvolumen ohne eine Entgeltabsenkung verringert werden.

Problem: Brexit, Klima, China - eine Delle bei der Auftragslage 2019 nutzen die Unter-nehmen für eine Stimmungsmache. Trotz-dem: Die allermeisten schreiben gute Gewinne. Für 2020 zeigen die Prognosen wieder nach oben.

Lösung: Die Kaufkraft muss steigen - sowohl aus Wertschätzung ihrer Leistung, als auch um als starke Branche die Konjunktur in Deutschland zu stützen!

Problem: Klimaschutz ist notwendig, der Umstieg kostet aber. Die Zeche dafür sollen die Beschäftigten zahlen.

Lösung: Die IG Metall fordert für ihre Mitglieder einen Nachhaltigkeits-Bonus. Diesen sollen die Unternehmen zahlen, wenn sich Beschäftigte zum Beispiel für Grünstrom, öffentliche Verkehrsmittel oder E-Bikes entscheiden. Der Nachhaltigkeit-Bonus soll die Mehrkosten dafür abfedern.

Technologischer Fortschritt muss auch persönlichen Fortschritt bedeuten, niemand darf beim Wandel abgehängt werden! Deshalb brauchen alle Beschäftigten den tarifvertraglich verbrieften Anspruch auf eine geförderte berufliche Qualifizierung. Für Beschäftigte, die nicht mithalten können, muss die Altersteilzeit ausgebaut werden. Dafür müssen aber auch die Azubi-Quoten steigen!

Problem: Fast die Hälfte der Automobil-Betriebe will in den nächsten Jahren Personal abbauen oder Standorte schließen.

Lösung: Wir fordern Zukunftstarifverträge für die Kolleginnen und Kollegen in betroffenen Unternehmen. Sie schaffen Perspektiven vor Ort und regeln deshalb Investitionen, die Einführung neuer Produkte, Personalent-wicklung, Aus- sowie Weiterbildung und schließen betriebsbedingte Kündigungen aus.

 

Bewegung statt Stillstand

Mehr Geld, Sicherheit, Zukunft und Beteiligung: Das fordert die IG Metall von den Arbeitgebern in einem Zukunftspaket. Die gute Nachricht: Die Arbeitgeber sind auf den Vorstoß der IG Metall eingegangen. Wir starten jetzt in vorgezogene Tarifverhandlungen! Die erste Runde läuft am 28. Februar in München.

 

WAS WIR WOLLEN

Mehr Kaufkraft: Die Unternehmen machen weiterhin gute Profite. Die Einkommen müssen real steigen! Für bezahlbaren Klimaschutz fordern wir einen Nachhaltigkeitsbonus für Mitglieder.

Mehr Sicherheit: Der Wandel der Branche darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten erfolgen. Sie brauchen persönliche Perspektiven, neue Produkte und Regeln, dass Auftragsflauten weder Entgelt noch Jobs bedrohen. Mehr Qualifizierungsrechte garantieren Beschäftigten, nicht abgehängt zu werden. Und wir brauchen eine höhere Altersteilzeitquote.

Mehr Beteiligung: Kommen Unternehmen in eine Krise, liegt das nicht an den Beschäftigten - ihr Wissen kann aber helfen, Krisen zu verhindern! Hier kommen Zukunftstarifverträge zum Einsatz, die Innovationen, Investitionen und Personalentwicklung regeln - für eine stärkere Mitbestimmung und Sicherung der Arbeitsplätze vor Ort.

 

WAS SIE WOLLEN

Stillstand: Die Arbeitgeber wollen ein "Stillhalteabkommen" - für 5 Jahre.

Geld einfrieren: Keine tabellenwirksamen Entgelterhöhungen für 5 Jahre!

Gewerkschaft außen vor: Die Arbeitgeber wollen sich auf "betriebliche Möglichkeiten" der Beschäftigungssicherung beschränken. Das heißt: Eine Absage an starke Zukunftstarifverträge. Damit droht Verzicht.

Freibrief: Die Arbeitgeber wollen vor allem "Unternehmenssicherung" - im Gegensatz zu Standortsicherungen. Ein Freibrief für Verlagerungen und Personalabbau!

Einsame Entscheidungen: Beteiligung soll es nur im gesetzlichen Mindestmaß geben. Das bedeutet: Betriebsräte sollen bei der Zukunft der Beschäftigten nicht mitbestimmen können.