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IG Metall Weilheim - 2020 Höheres Kurzarbeitergeld

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Arbeit- und Gesundheitsschutz

Corona-Prävention

Für die IG Metall ist klar: In der Corona-Krise hat die Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen höchste Priorität. Daher sind an alle Arbeitsplätzen wirksame Maßnahmen durchzuführen, die das Infektionsrisiko der Beschäftigten minimieren. Hierzu hat die IG Metall eine Handlungshilfe erarbeitet.

 

Unser Erfolg: Längeres Arbeitslosengeld und

Höheres Kurzarbeitergeld

60 Prozent vom normalen Netto: Mit dem bisherigen Kurzarbeitergeld kommen viele Beschäftigte kaum über die Runden. IG Metall und Betriebsräte haben deshalb vielerorts Aufzahlungen ausgehandelt, per Tarifvertrag oder per Betriebsvereinbarung. Doch in manchen Branchen haben Tarifverträge und Betriebsräte Seltenheitswert. Dort brauchen die Beschäftigten die Hilfe der Politik.

Betriebsräte, Metallerinnen und Metaller haben Druck gemacht. Am Donnerstag hat sich die Große Koalition in Berlin auf Verbesserungen für Beschäftigte und Arbeitslose in der Krise geeinigt:

Kurzarbeit:

Wer wegen der Corona-Epidemie zu mindestens 50 Prozent in Kurzarbeit ist, erhält ab dem 4. Monat des Bezugs 70 Prozent (Eltern: 77 Prozent) des entfallenen Nettolohns. Ab dem 7. Monat sind es 80 bzw. 87 Prozent. Die Regelung ist allerdings bis Silvester befristet.

Beschäftigte in Kurzarbeit haben ab 1. Mai (bis 31. Dezember) höhere Hinzuverdienstmöglichkeiten bis zur Höhe des bisherigen Monatseinkommmens.

Erwerbslose:

Arbeitssuchende, deren Arbeitslosengeld I zwischen Mai und Silvester enden würde, erhalten drei Monate länger die Leistung aus der Arbeitslosenversicherung.

Wir sagen: Das ist ein erster Schritt, um Existenzen zu schützen!