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IG Metall Weilheim - 2020 NRW Tarifabschluss

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Schützt die Beschäftigten!

Gerade in der Corona-Krise müssen wir zusammenhalten und solidarisch sein. Gerade jetzt sind Gewerkschaft und der Schutz der Beschäftigten, ihrer Gesundheit und ihrer Existenzen wichtig!

Wir übernehmen Verantwortung, indem wir die Verhandlungen über unser Zukunftspaket vertagen. Das bedeutet auch: Unternehmen dürfen unsere Kolleginnen und Kollegen nicht über Maß belasten.

Für von Kurzarbeit Betroffene brauchen wir betriebliche Aufzahl-ungen, weil ihnen Nettoverluste von bis zu 40 Prozent drohen.

Wir können nur partnerschaftlich durch diese Krise kommen. Der Arbeitgeberverband VBM und die Unternehmer stehen jetzt in der Verantwortung, soziale Verwerfungen zu verhindern.

Johann Horn, Bezirksleiter

 

Kurzfristiges Krisenpaket abgeschlossen.

In Nordrhein-Westfalen hat die IG Metall zusammen mit den Arbeitgebern einen solidarischen Tarifvertrag erreicht.

Diese neuen Regelungen aus NRW brauchen auch wir in Bayern für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie.

Darum geht's:

Solidartopf für alle

Neu ist ein betrieblicher Solidartopf (350 Euro je Beschäftigter). Er ist für soziale Härtefälle da oder z.B. zur teilweisen Finanzierung von Zuschüssen für das Kurzarbeitergeld. Ist Ende 2020 noch Geld im Topf, wird es an alle ausgeschüttet.

Bessere Kurzarbeit

Vor Einführung von Kurzarbeit, die das Entgelt verringert, können Arbeitgeber und Betriebsrat das Urlaubs- und Weihnachtsgeld auf das monatliche Entgelt umlegen. Das bedeutet: Das Kurzarbeitergeld wird höher. Und: Betriebsbedingte Kündigungen werden dann für Menschen in Kurzarbeit ausgeschlossen. Sollte nach Auslaufen der Kurzarbeit die Arbeitszeit verringert werden müssen, sind teilweise Aufzahlungen des Arbeitgebers für Entgeltverluste möglich.

Bessere Freistellung

Eltern erhalten, wenn z.B. Urlaub und Arbeitszeitkonto aufgebraucht sind, für 2020 mindestens fünf freie bezahlte Tage extra. Damit können sie ihre Kinder während der Corona-Krise betreuen.

Die 2018 erreichte Wahloption zwischen tariflichem Zusatzgeld (T-Zug) und 8 Tage extra frei wird ausgeweitet: Die bezahlte Freizeit können 2020 auch Eltern bis zum 12. Lebensjahr nehmen (bislang: 8. Lebensjahr). Betrieblich geregelt werden kann, dass auch bisher nicht Anspruchsberechtigte 6 Tage frei statt dem tariflichen Zusatzgeld erhalten.