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IG Metall Westmittelfranken - Willkommen

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Für alle, die mehr wollen...



Ohne Tarifvertrag ist alles doof!


Solidarisch ist man nicht alleine! Der 1. Mai bleibt der 1. Mai

1. Mai 2020 Die IG Metall Westmittelfranken startet am 1. Mai 2020 ihre Kampagne "Solidarität ist, was wir draus machen.".

Lest euch unseren Mai-Aufruf 2020 (PDF) durch und macht mit!

Wichtige Informationen zur Geschäftsstelle

Am Montag, 04.05.2020 öffnen wir unsere Geschäftsstelle wieder für den Publikumsverkehr.

Wir bitten aber darum, davon nur in dringenden Fällen Gebrauch zu machen. Die Hygieneschutzmaßnahmen sind bei einem Besuch unbedingt zu beachten. So ist ein Zutritt nur mit Mund- und Nasenschutz (Schutzmaske) zulässig. Bei Eintritt in die Geschäftsstelle steht ein Desinfektionsmittel bereit, um die Hände zu desinfizieren.
Bitte kommt allein – es sei denn, es wird von uns anders eingeladen. Meldet euch möglichst vorher an und haltet euch beim Besuch der Geschäftsstelle bitte im Empfangsbereich auf.
Änderungen von Mitgliederdaten teilt uns bitte – soweit möglich – weiter per Mail, Fax oder Telefon mit.

Beratung im Arbeits- und Sozialrecht

Jeweils am ersten Donnerstag im Monat findet für unsere Mitglieder ganztägig eine Beratung zu Fragen im Arbeits- und Sozialrecht durch die DGB-Rechtsschutz GmbH in unseren Räumen statt.
Die Beratungen finden ab dem 07.05.2020 wieder vor Ort statt. Termine für Donnerstag, 07.05.2020 in der Zeit von 9.15 bis 15.45 Uhr bitte unbedingt vorab telefonisch vereinbaren!
Wichtig: Zu den Terminen bitte allein kommen und die Hygienevorschriften (Tragen eines Gesichts- und Mundschutzes) beachten.

Betriebsräte-Empfang in Neuhof an der Zenn

Der Blick ist klar nach vorn gerichtet!

14.02.2020 I An Themen hat es sicherlich noch nie gemangelt, aber das Jahr 2020 hat es schon noch mal besonders in sich. Klaus-Dieter Winnerlein, der erste Bevollmächtigte der Geschäftsstelle Westmittelfranken spannte vor über 30 Betriebsräten aus fast 20 Betrieben im prall gefüllten Saal im Hotel Riesengebirge einen Bogen von der sich ankündigenden Tarifrunde in schwieriger geworden Zeiten über den gesamtgesellschaftlichen Rahmen bis hin zu anstehenden betrieblichen Auseinandersetzungen in Westmittelfranken. Im Namen der erkrankten zweiten Bevollmächtigten Bianka Möller verwies er eindrücklich auf die Leistungspolitische Offensive, die letztlich nur dann ein Erfolg für die Beschäftigten in unseren Betrieben werden kann, wenn sich Betriebsräte auch entsprechend einbringen. Die Notwendigkeit, Leistung und Leistungsverdichtung zusammen mit Arbeit- und Gesundheitsschutz und nicht zuletzt mit Entgelt zu denken, wurde von ihm eindringlich erörtert.

Der Projektsekretär Jan Körper nutze seine Vorstellung zu einem Blick auf die kommenden Herausforderungen, die sich aus seinem Projekt ergeben werden: Betriebe ohne Tarifbindung auseinandersetzungs- und durchsetzungsfähig machen, in Betrieben ohne Betriebsräte die entsprechenden Schritte zur Umsetzung betriebsverfassungsrechtlicher Ansprüche zu organisieren und vor allem: Solidarität erfahrbar machen!

In den kommenden Herausforderungen zahlreiche wichtige Bündnispartner an unserer Seite zu wissen, erleichtert unsere gemeinsame Arbeit enorm. Fast alle konnten kommen: GUV Fakulta und ACE. Die Betriebsseelsorge genauso wie die Kanzlei Manske und der DGB Rechtsschutz. Der IG Metall-Mitgliederservice, die GPQ Mypegasus und vor allem die Bayerische Betriebsräteakademie sind aus unserer täglichen Arbeit nicht mehr wegzudenken.

Der tolle Empfang wurde stimmungsvoll abgerundet durch viele Einzelgespräche, Beratungen und Verabredungen der Betriebsräte mit unseren Bündnispartnern in lockerer und entspannter Atmosphäre.

Ein guter Auftakt in ein anspruchsvolles Jahr.

Impressionen von der Veranstaltung

Organisationswahlen 2020

Gestärkt in die Leistungspolitische Offensive: Organisationswahlen bei Siemens

Steffi macht Gewerkschaft 12.02.2020 I Neue Wege gehen ist nie einfach, aber in der Regel lohnt der Perspektivwechsel dann doch. Dass dies auch für die Durchführung von IG Metall-Mitgliederversammlungen gelten kann, darin sind sich nach dem gelungenen Event vom Donnerstag, den 06. Februar im sehr gut besuchten Kulturforum Fürth alle Kolleginnen und Kollegen einig. Auf dem Programm standen nicht nur die Organisationswahlen der IG Metall, sondern auch eine thematische Einstimmung auf eine Fortführung und Intensivierung der Leistungspolitischen Offensive im Betrieb.

Dieses Thema wurde mit dem ersten Programmpunkt gleich sehr intensiv aufgenommen. Bianka gewährte einen Überblick über die Leistungspolitische Offensive in der Geschäftsstelle der IG Metall. Dieter und Stefanie ergänzten den aktuellen Stand der Offensive im Betrieb und die Aussichten der "LPO", um anschließend in die Diskussion um Arbeits- und Leistungsbedingungen einzusteigen. Sowohl in der Diskussion, als auch in den zahlreichen Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen wurde deutlich, dass die Leistungspolitische Offensive ein punktgenaues Instrument sein kann, um die eng verwobenen Problemlagen aus Leistung, Leistungsverdichtung, Arbeits- und Gesundheitsschutz und natürlich Entgelt im Interesse der Beschäftigten zu bearbeiten: Wenn wir es denn anpacken!

Dieter, Steffi und Bianka In den folgenden Wahlgängen zu den Delegiertenversammlungen, unserem Parlament der Arbeit in der Geschäftsstelle Westmittelfranken, den Vertrauensleuten im Betrieb sowie der betrieblichen Tarifkommission, wurde immer wieder betont, wie wichtig aktive Mitglieder und engagierte Funktionäre für eine erfolgreiche Gewerkschaftsarbeit sind. Dass alle Mandate mit 100% gewählt wurden ist ein ungewöhnlicher Vertrauensvorschuss und zeigt, dass es gerade eine wirkliche Aufbruchsstimmung gibt.

Harald Kern Harald Kern, Mitglied des Gesamtbetriebsrates und Aufsichtsratsmitglied, stellte aus seiner Perspektive die Anforderungen an die Beschäftigten, besonders aber an die Mitglieder der IG Metall, dar. Einleitend skizzierte er, nicht ohne Ironie, die gegenwärtige Situation im Siemenskonzern. Und er warf einen Blick auf die sehr erfolgreichen Ergebnisse von gemeinsamer IG Metall- und Betriebsratsarbeit in der Vergangenheit. Immer ging es darum, die Beschäftigteninteressen bei den wirtschaftlichen Entscheidungen des Arbeitgebers zu stärken und zu schützen. Ein mögliches Zukunftsszenario ist es, gemeinsam mit den Mitgliedern die Herausforderungen der Transformation im Sinne der Beschäftigten zu gestalten.

Band von Wolfgang Mai und Martin Plentinger auf der Bühne Leider verging die Zeit wie im Flug und der Geruch von Pizza sagte uns das, dass Buffet angerichtet war. Zum Ausklang spielte die Band von Wolfgang Mai und Martin Plentinger. Insgesamt eine durch und durch gelungene Mitgliederversammlung.

Organisationswahlen und Tarifrunde M+E

17. Delegiertenversammlung und Vertrauensleutekonferenz

29.01.2020 I Die letzte Delegiertenversammlung der Wahlperiode 2016-2019 stand gestern in Neuhof an der Zenn erwartungsgemäß nicht nur im Zeichen der anstehenden Tarifrunde Metall+Elektro, sondern auch der Organisationswahlen für die Zeit 2020-2023. So zog Bianka Möller als zweite Bevollmächtigte der Geschäftsstelle im Geschäftsbericht einmal mehr das Resümee, wie wichtig auch in Zukunft die Mitgliederentwicklung für die neuen sowie die alten Funktionärinnen und Funktionäre in den Betrieben bleiben muss. Im Hinblick auf die Finanzen geht die Geschäftsstelle aber gestärkt in die Wahlen der neuen Vertrauenskörper und Delegierten, der Tarifkommissionen und des neuen Ortsvorstands. Die Erfahrungen der leistungspolitischen Offensive zeigen zudem, wie wichtig es ist, möglichst viele Betriebsräte mitzunehmen, einen kritischen Blick auf das Thema „Leistung“ in den Betrieben zu werfen. Aber auch die Entwicklung des Jugendbereichs sollte in der nächsten Zeit verstärkt in den Fokus der Betriebsräte und Vertrauensleute rücken, denn es gibt noch viele junge Menschen, die nur darauf warten angesprochen zu werden. Die personelle Situation bei den Hauptamtlichen bleibt hingegen weiter angespannt, jedoch ist mit Jan Körper inzwischen kompetente Hilfe als Projektsekretär in der Geschäftsstelle hinzugekommen. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute für seine Zukunft in Westmittelfranken!

Zum Moratorium für die Metall- und Elektrobranche, zu dem der Vorstand der IG Metall die Arbeitgeberseite aufgerufen hat, räumte der erste Bevollmächtigte, KD Winnerlein, mit dem Missverständnis auf, es gäbe dieses Jahr keine Entgeltforderung der IG Metall. Diese wird lediglich nicht vor Ende der Friedenspflicht beziffert, sie wird aber selbstverständlich in die Gespräche und Verhandlungen einfließen. Jürgen Bänsch vom Bezirk Bayern brachte den Anwesenden dann detailliert die Hintergründe und Termine dieser Offensive der IG Metall näher. Während die Sicherung der Arbeitsplätze dabei eine große Rolle spielt, so gibt es dennoch einen Verteilungsspielraum, der uns auch zusteht. Und so beschlossen die wahlberechtigten Delegierten und Ortsvorstandsmitglieder auf Grundlage der Empfehlungen aus dem Arbeitskreis der Vertrauensleute und des Ortsvorstands gestern auch eine entsprechende Entgeltforderung.

Jan Gutermuth, Referent von pd business, präsentierte im Anschluss eine Aufklärungsinitiative zu den Folgen längerer Erkrankung und dem Verlust der Arbeitskraft aus medizinischen Gründen. Sowohl die vielen Variablen bei der Berechnung des Krankengelds und die daraus entstehende Lücke zum normalen Nettoentgelt hat er dabei anschaulich beleuchtet, als auch wie diese durch den Verdienstausfallschutz der IG Metall deutlich verkleinert werden kann.

Bis in die Abendstunden diskutierten die Anwesenden dann noch kritisch über verschiedene betriebliche und gewerkschaftspolitische Themen.

Impressionen von der Delegiertenversammlung


Wochenendseminar

Seminar zur Vertrauensleutewahl

Referenten-Team 24.01.2020 | Vom 18. bis 19. Januar fand das Wochenendseminar "KandidatInnen zur Vertrauensleutewahl 2020" in Neuhof an der Zenn statt. Elf nahezu neue Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Betrieben haben am Wochenende an dem Seminar teilgenommen. Sie haben sich über die Aufgaben, Rechte und Pflichten des Vertrauenskörpers schulen lassen. Die Referenten Ronald Seitz, Heike Puckhaber und Christian Hetzel haben unter anderem Fragen zu Aufgaben des Vertrauenskörpers, den Unterschied zwischen der Vertrauenskörperleitung und den Vertrauensleuten, die Organisationswahlen 2020 und viele weiteren Themen erfolgreich mit den TeilnehmerInnen erarbeitet. Das Referenten-Team freut sich über neue aktive Kolleginnen und Kollegen.

Text und Bilder: H. Puckhaber

Vorbereitung 2020

16. Delegiertenversammlung und Vertrauensleute-Konferenz

Bianka Möller mit dem Geschäftsbericht 17.12.2019 I In Dietenhofen fand am 09.12. einmal mehr die Delegiertenversammlung mit Vertrauensleutekonferenz der Geschäftsstelle statt. Als Teil des Geschäftsberichts wies die zweite Bevollmächtigte, Bianka Möller, erneut darauf hin, dass auch weiterhin die Mitglieder verstärkt im Fokus aller Funktionär*innen stehen müssen. Nur so sind die bevorstehenden Herausforderungen zu bewältigen.

Einen Rückblick auf den Gewerkschaftstag vermittelten die beiden delegierten Ortsvorstandsmitglieder Brigitte Stuckert und Klaus Hartlehnert. Von dort hatten sie auch besonders deutliche Worte gegen Rassismus und Rechtspopulismus mitgebracht.

Zu den bevorstehenden Organisationswahlen wurde den Delegierten und Vertrauensleuten sowohl der zeitliche Ablauf und die damit verbundenen Fristen erläutert, als auch der Delegiertenschlüssel durch den ersten Bevollmächtigten, K.D. Winnerlein präsentiert. Weiterhin wurde allen die Wichtigkeit der Wahl einer betrieblichen Tarifkommission ins Gedächtnis gerufen und dies auch anhand eines betrieblichen Beispiels aufgezeigt, als sich die betroffene Geschäftsführung nicht im Klaren darüber war, mit wem Tarifverträge in den Betrieben zu verhandeln sind und dort allerdings bislang keine betriebliche Tarifkommission gewählt war.

Jürgen Bänsch über die Organisationswahlen Über das Thema Vertrauensleute referierte Jürgen Bänsch vom Bezirk Bayern und betonte, dass die anstehende Wahl auch als Chance verstanden werden soll, bei den Vertrauensleuten mehr Breite, also in Zukunft mehr Frauen und mehr Angestellte; und mehr Tiefe, das heißt eine bessere Wahrnehmung in allen Teilen der Betriebe zu erreichen.

Tarifkommissionsmitglieder M+E über die Tarifrunde 2020 Doch nicht nur die Organisationswahlen stehen vor der Tür, auch auf die Inhalte der kommenden Tarifrunde Metall+Elektro hatte Jürgen Bänsch die Delegierten und Vertrauensleute hingewiesen. So sinkt zwar die Auslastung in den Betrieben und die Branche befindet sich eher im Abwärtstrend, es ist jedoch noch keine Rezession eingetreten, was eine motivierbare aber realistische Entgeltforderung ermöglicht. Weitere Aspekte der Tarifforderung werden mit der betrieblichen Altersvorsorge (per Betriebsrentenstärkungsgesetz), der Sicherung von Arbeitsplätzen in Zeiten von Konjunkturabschwung und Transformation, sowie auch die Ansprache von Dual Studierenden sein, die bisher nicht vom Tarifvertrag abgedeckt sind. Nicht zuletzt kann auch eine soziale Komponente, wie etwa der Aufbau der altersvorsorgewirksamen Leistungen eine Rolle bei der Forderungsdiskussion spielen. Dies alles gilt es nun, bis zu den vorgestellten Fristen in den Betrieben mit den Mitgliedern zu besprechen.

Die Berichte der Arbeitskreise beinhalteten u.a. den VK-Steckbrief-Workshop der Vertrauensleute-Konferenz, das Thema PC-Kurs und Gesundheitsapps bei den Senior*innen und den Fokus der Geschäftsstellenseminare auf die Qualifizierung der neuen wie bestehenden Vertrauensleute im kommenden Jahr. Nicht zuletzt stellte Detlef Löb die Handwerkskammer vor, über die die Funktionär*innen der Geschäftsstelle auf den kommenden Delegiertenversammlungen einen regelmäßigen Bericht zum "Wasserstand" aus dem Handwerk erhalten werden.

Anschließend ließ K.D. Winnerlein das vor kurzem stattgefundene Seminar "positiv wirken" der Geschäftsstelle mit Michael Rasch Revue passieren, bei dem das Erzeugen von Emotionen und Bildern im Kopf bei der Öffentlichkeitsarbeit in den Betrieben allen Teilnehmenden auf besonders eindrückliche Art vermittelt wurde, bevor es im Schlusswort um die Arbeitsweise der Geschäftsstelle ging, die nicht nur als Dienstleister verstanden werden darf. Gute Zusammenarbeit heißt hier, auch die angebotenen Arbeitskreise, Informationsveranstaltungen und Seminare zu besuchen. Und die leistungspolitische Offensive geht uns (fast) alle an.

Delegierte und Gäste der Geschäftsstelle auf der Delegiertenversammlung

Seminar

KandidatInnen für den Vertrauenskörper

Herzlich Willkommen zum Seminar 03.12.2019 | Vom 30.11. bis 01.12. fand das Wochenendseminar "KandidatInnen für den Vertrauensköper" in Neuhof an der Zenn statt.
Zwölf Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Betrieben haben an dem Seminar teilgenommen und sich über die Aufgaben, Rechte und Pflichten des Vertrauenskörpers schulen lassen. Die Referenten Ronald Seitz und Heike Puckhaber haben unter anderem Fragen zur Voraussetzung zur Kandidatur, Aufgaben des Vertrauenskörpers, zu den Organisationswahlen 2020 und viele weiteren Themen erfolgreich mit den Teilnehmern gemeinsam erarbeitet.

Text und Bilder: H. Puckhaber

Konferenz und Roadshow

Aktivenkonferenz in Ansbach

Impressionen von der Aktivenkonferenz 03.11.2019 I Am 25. Oktober fand im Angletsaal in Ansbach die Aktivenkonferenz der IG Metall-Geschäftsstelle Westmittelfranken statt. Mehr als 40 Teilnehmende, welche sich zum Teil bereits in verschiedenen Funktionen für die Geschäftsstelle ehrenamtlich engagieren, informierten sich über Möglichkeiten, sich in die Gewerkschaftsarbeit aktiv einbringen zu können.

Es war einiges geboten:

Impressionen von der Aktivenkonferenz Nach der Begrüßung durch den ersten Bevollmächtigten K.D. Winnerlein konnten sich die Teilnehmenden auf einem Markt der Möglichkeiten an Wandzeitungen, welche von den Arbeitskreisen der Geschäftsstelle und einigen Kollegen aus Firmen des Geschäftsstellenbereichs angefertigt worden waren, über Möglichkeiten und Erfolge im Rahmen der gewerkschaftlichen Arbeit informieren.

Impressionen von der Aktivenkonferenz Impressionen von der Aktivenkonferenz

Geboten waren auch Kurzfilme und Bildpräsentationen, die Demonstration von Möglichkeiten, auch online aktiv zu werden, sowie sich dort Informationen an den richtigen Stellen zu beschaffen.

Zum Erfahrungsaustausch bei der einen oder anderen Tasse Kaffee lud die IG Metall-Roadshow ein, die vor dem Angletsaal "Stellung" bezogen hatte.

Der Nachmittag klang mit einem Besuch der nahen Geschäftsstelle am Bahnhofsplatz bei Bratwurst, Grillkäse und Softdrinks aus.

Impressionen von der Aktivenkonferenz Impressionen von der Aktivenkonferenz Impressionen von der Aktivenkonferenz Impressionen von der Aktivenkonferenz

Dank des Einsatzes aller Beteiligten blicken wir auf einen kurzweiligen, informativen Nachmittag zurück.

Text und Bilder: Peer Zeitel

Internationale Gäste in Westmittelfranken

15. Delegiertenversammlung und Vertrauensleute-Konferenz

07.10.2019 I Aufschlussreiche Beiträge zur internationalen Gewerkschaftsarbeit prägten die Delegiertenversammlung am 02.10. in Dietenhofen. Eine Delegation des weltweiten Netzwerktreffens von Faber-Castell war zu Gast und der 1. Bevollmächtigte der Geschäftsstelle Westmittelfranken, K-D Winnerlein berichtete vom durchgeführten Sozial-Audit in Südamerika, bei dem die Arbeitsbedingungen von Faber-Castell in Kolumbien und Peru unter die Lupe genommen wurden. Dort sind einige Errungenschaften aufgefallen, die es bisher noch nicht alle zu den Betrieben des Unternehmens in Deutschland geschafft haben, wie unter anderem Hebehilfen und höhenverstellbare Tische im Verpackungsbereich. In Columbien allerdings traten im gleichen Zuge auch diverse Ungerechtigkeiten bei der Entlohnung zum Vorschein. Speziell im Bezug auf fehlende Regelungen zur Eintarifierung und eine Tendenz, oft nur den Mindestlohn zu bezahlen. Und das unabhängig von Betriebszugehörigkeit und Qualifikation der Beschäftigten, bei denen es sich vorwiegend um Frauen handelt.

Weiterhin berichtete ein Kollege von der Gewerkschaft aus Indien vom langen und steinigen Weg, der noch vor ihnen liegt auf dem Weg zu einem besseren und faireren Umgang mit den Beschäftigten in ihrem Land. Die Gewerkschaftsarbeit ist hier enorm schwierig, da momentan von etwa 500 Beschäftigten nur rund 30 einen normalen unbefristeten Arbeitsvertrag haben. Dagegen rief Kollege Jose Moral von der Betriebsgewerkschaft von Faber Castell in Peru zur internationalen Solidarität auf und berichtete, dass sie in den letzten Jahren schon so einiges erreicht haben.
Zudem machte Kollege Jasmin Redzepovic von der internationalen Bau und Holzgewerkschaft mit Sitz in Genf die Delegierten und Vertrauensleute darauf aufmerksam, dass gerade das Erstarken Chinas im internationalen Bereich ein besseres Zusammenarbeiten der Gewerkschaften weltweit erforderlich macht und wir uns nicht gegeneinander ausspielen lassen dürfen.

Ein weiteres Thema der Delegiertenversammlung war außerdem der Geschäftsbericht mit einem deutlichem Augenmerk auf die Mitgliederzahlen. Für einen anhaltenden Erfolg der Geschäftsstelle in Zukunft muss das Gewinnen neuer Mitglieder verstärkt in den Fokus der Vertrauensleute rücken. Und ein ein Rückblick zur leistungspolitischen Offensive in diesem Jahr machte außerdem klar, dass es auch 2020 noch massiven Handlungsbedarf in den Betrieben geben wird, wo einzelne Bereiche in ausgewählten Betrieben auf einen illegitimen Einsatz von Zeitlohn überprüft werden müssen, da oft (versteckt) in Wirklichkeit vielerorts im Akkord gearbeitet wird. Dadurch entsteht verdeckter Leistungsdruck ohne passende und gerechte Entlohnung.
Nicht zuletzt wurde die betriebliche Tarifkommission bei Jost durch die Delegierten und den Ortsvorstand bestätigt, so dass es hier nun in die nächste Runde der Tarifauseinandersetzung gehen kann und wird. Dabei benötigen die Kolleginnen und Kollegen auch die Unterstützung und die Solidarität der anderen Betriebe unserer Geschäftsstelle.

Die Berichte der Arbeitskreise und die Diskussionen der Teilnehmenden rundeten wie immer die Delegiertenversammlung ab. Im Schlusswort befasste sich die 2. Bevollmächtigte der Geschäftsstelle, Bianka Möller damit, wieso eigentlich die Menschen heute so desinteressiert sind. Und wieso wir den „Kuschelkurs“ mit dem Arbeitgeber bei der Umsetzung IHRER Maßnahmen in den Betrieben nicht fraglos mitgehen sollten. Wir sollten auch wieder lernen wütend zu sein über die vielen Ungerechtigkeiten und Missstände, die uns im Berufsalltag (und auch im Leben allgemein) immer wieder begegnen. Es geht nicht darum, stets zu meckern, sondern uns einzumischen und die Zukunft mitzugestalten!

Impressionen von der Delegiertenkonferenz

Tariferfolge der IG Metall
Argumente zur Mitgliederwerbung gibt es genug in unserer Tarifhistorie: