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IG Metall Herford - HVi Tarifsep2019

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HVI: Wir fordern 5,5 Prozent mehr Geld

Der Vorstand der IG Metall hat die Forderung für die anstehende Tarifrunde in der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie (HVI) beschlossen: 5,5 Prozent mehr Geld für 12 Monate – und ein Extraplus für die Azubis. Damit folgte er den Empfehlungen der gewählten Tarifkommissionen.

Hinzu kommen noch regionale Besonderheiten. In den Tarifgebieten Bayern und Niedersachsen/Bremen fordern die Kolleginnen und Kollegen neben der Tariferhöhung einen Mindestbetrag von 150 Euro. In Sachsen-Anhalt etwa will die Tarifkommission die Angleichung der Arbeitszeit an den Westen erreichen. Derzeit arbeiten die Beschäftigten dort noch 39 Stunden in der Woche. Im Westen gelten tarifliche 35 Stunden.

Ausgenommen von der Tarifrunde 2019 sind die Tarifgebiete Berlin/Brandenburg und Hamburg, Dort laufen die Kündigungsfristen der Tarifverträge noch bis nächstes Jahr.


Insgesamt stabile wirtschaftliche Lage

Die wirtschaftliche Lage der Holz und Kunststoffindustrie ist insgesamt stabil, allerdings in den verschiedenen Teilbranchen unterschiedlich. Im Jahr 2018 stiegen die Umsätze zwischen 0,5 und 4,5 Prozent.

Die Hauptbranchen der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie sind die Möbelindustrie mit 85 000 Beschäftigten, die Holzindustrie mit 63 000 Beschäftigten und der Baubedarf aus Kunststoff mit 35 000 Beschäftigten. Zudem gehören noch weitere Branchen wie die Caravan-Industrie, die Spielzeugindustrie oder der Containerbau teilweise zur Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie.

Die Tarifverhandlungen starten Ende September in Baden-Württemberg. Dort sind bereits ab 1. Oktober Warnstreiks möglich, ebenso in Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz. Die Tarifgebiete Niedersachsen/Bremen und Westfalen-Lippe (NRW) sind ab 12. November arbeitskampffrei.