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IG Metall Magdeburg-Schönebeck - Tarif

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Tarifpolitik



29.08.2017

2,9 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten der
Schrott- und Recyclingwirtschaft

Die Tarifverhandlungen zwischen der IG Metall und dem Arbeitgeberverband der Schrott-Recycling-Wirtschaft führten Ende August 2017 zu einem Ergebnis. Die bundesweit rund 20.000 Beschäftigten können sich über eine Steigerung ihrer Löhne und Gehälter und die Auszubildenden über eine höhere Ausbildungsvergütung freuen.

Die Einigung wird zum 1. September 2017 wirksam und hat eine Laufzeit bis Ende Juni 2018. Der Abschluss beinhaltet die Steigerung der Löhne und Gehälter um 2,9 Prozent und eine Einmalzahlung in Höhe von 180 Euro, für Teilzeitbeschäftigte entsprechend ihrer Arbeitszeit. Die Vergütung für alle Ausbildungsjahre wird um 30 Euro, rückwirkend zum 1. Juli 2017, angehoben.

Wilfried Hartmann, Verhandlungsführer des IG Metall Bezirks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, kommentiert diesen jüngsten Tariferfolg: „Wir haben hier ein ganz tolles bundesweites Ergebnis erzielt. Den Kolleginnen und Kollegen bringt das ein spürbares Plus im Portemonnaie und das haben sie sich auch verdient!“


21.07.2017

„Mit der IG Metall das Schlimmste verhindert“
Kahlschlag beim Förderanlagenbauer FAM abgewendet

Über mehrere Wochen zogen sich die Verhandlungen beim angeschlagenen Magdeburger Förderanlagenbauer FAM. Die Geschäftsführung wollte mit radikalen Sparmaßnahmen die Kosten senken und dabei vor allem Personal abbauen: In seinem ersten Statement sprach der Arbeitgeber von 150 Beschäftigten, die kurzfristig entlassen werden sollten. Zudem plante FAM die Reduzierung der Wochenarbeitszeit ohne Entgeltausgleich und beantragte bei der IG Metall die Verschiebung der bereits vereinbarten und zum 1. Mai 2017 fälligen Tariferhöhung.

Die Verhandlungskommission der IG Metall, darunter Axel Weber, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Magdeburg-Schönebeck, verhandelte seit März 2017 in mehreren Runden mit der FAM-Geschäftsleitung und dem Arbeitgeberverband über einen Abweichungstarifvertrag: „Nach intensiven Diskussionen mit unseren Mitgliedern haben wir schließlich der von FAM beantragten Verschiebung der Tariferhöhung zugestimmt.“ Im Gegenzug konnte die IG Metall durchsetzen, dass in den Tarifvertrag auch Elemente zur Sicherung und Entwicklung von Standort und Beschäftigung Eingang fanden. So sind betriebsbedingte Kündigungen von unter 600 Beschäftigten bei FAM in Magdeburg bis zum 31.12.2020 ausgeschlossen. Voraussetzung für den Kündigungsschutz ist, dass diese Kolleginnen und Kollegen Mitglied der IG Metall sind.

Die IG Metall hat auch die Verhandlungen zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat eng begleitet. Im Mittelpunkt stand der von der Geschäftsleitung geplante Stellenabbau. „Von ursprünglich 150 Entlassungen, die der Arbeitgeber plante, konnte die Zahl in mehreren Gesprächsrunden auf schließlich 82 Kündigungen gesenkt werden. Dies ist zumindest ein kleiner Erfolg“, so Weber. Er sieht das Management in der Verantwortung für die schwierige wirtschaftliche Situation, in der sich der weltweit tätige Anlagenbauer befindet, und den Entlassungen von Personal: „Beschäftigte verlieren ihren Job, weil die Geschäftsführung es versäumt hat, sich auf die Energiewende und den Wandeln am Weltmarkt einzustellen. Die Beschäftigten bezahlen für die Fehler des Managements in den letzten Jahren.“

Die IG Metall Magdeburg-Schönebeck setzte in der Zeit der Verhandlungen über den Tarifvertrag auf Beteiligung und Diskussion ihrer Mitglieder. Auf zwei gut besuchten Versammlungen stellte Axel Weber den Antrag der Geschäftsleitung vor und zeigte mögliche Szenarien auf. „Am Ende entschieden die Metallerinnen und Metaller bei FAM über die Marschrichtung der IG Metall für die Verhandlungen.“ Der enge Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen bei FAM soll auch in Zukunft konsequent weitergeführt werden. „Mit der IG Metall konnte das Schlimmste verhindert werden“, so die Meinung der Kolleginnen und Kollegen.


17.06.2017

Beschäftigte der Clopay Advanced Printing Aschersleben GmbH
fordern Verhandlungen über Tarifvertrag

Die Beschäftigten der Clopay Advanced Printing Aschersleben GmbH fordern seit Jahren den Abschluss eines Tarifvertrages. Im Dezember 2016 haben die Beschäftigten mit einer Petition an die Geschäftsführung diese Forderung bekräftigt.

In einer Betriebsversammlung im März 2017 erläuterte der Tarifsekretär Wilfried Hartmann von der IG Metall Bezirksleitung Niedersachsen Sachsen-Anhalt die konkreten Forderungen der Gewerkschaft:

1.) die tarifgebundene Mitgliedschaft des Unternehmens im Arbeitgeberverband der Holz- und Kunststoff verarbeitenden Industrie Sachsen-Anhalt,

2.) der Abschluss eines ergänzenden Haustarifvertrages zur schrittweisen Heranführung der Arbeits- und Entlohnungsbedingungen bei Clopay an die Bedingungen des Flächentarifvertrags und

3.) faire Arbeitsbedingungen und Rechtssicherheit für alle Beschäftigten


Seither gab es Sondierungsgespräche zwischen der IG Metall Bezirksleitung Niedersachsen Sachsen- Anhalt mit der Geschäftsleitung des Unternehmens. Bisher war die Geschäftsleitung nicht bereit, in Tarifverhandlungen für den Standort Aschersleben einzutreten.

Am Samstag, dem 17. Juni 2017 von 10:00 bis 11:00 Uhr, haben Beschäftigte unter dem Motto „Wir für den Tarifvertrag!“ mit einer Kundgebung vor dem Betrieb auf ihre Situation aufmerksam gemacht. „Wir kämpfen gemeinsam für den Tarifvertrag“, sagt André Voß, IG Metall Gewerkschaftssekretär. „Wir begrüßen die Gäste zum 20-jährigen Firmenjubiläum und finden, dass dies eine Gelegenheit ist auf die Forderung der Gewerkschaftsmitglieder hinzuweisen. Es ist an der Zeit, dass sich die Geschäftsleitung offiziell zur Forderung nach einem Tarifvertrag positioniert.“

Die IG Metall Magdeburg-Schönebeck unterstützt die Kolleginnen und Kollegen der Clopay Advanced Printing Aschersleben GmbH in ihrem Kampf um den Tarifvertrag. Axel Weber, 1.Bevollmächtigter der IG Metall sagte in Magdeburg: „Wir freuen uns, dass die Firma an diesem Tag ihr Jubiläum begeht. In dem Zusammenhang möchte ich die Geschäftsleitung daran erinnern, dass es die Beschäftigten waren, die mit ihrem Engagement die betriebswirtschaftliche Erfolgsgeschichte möglich gemacht haben. Es ist an der Zeit, dass diejenigen, die die Werte schaffen, durch einen Tarifvertrag am Erfolg beteiligt werden. Das sieht übrigens auch die Landesregierung von Sachsen-Anhalt so.

Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) sagte kürzlich in ihrer Regierungserklärung: „Ein Tarifvertrag ist die beste Basis für gute Arbeit.“
Tobias Krull (CDU) ergänzte: „Für die CDU geht gute Arbeit mit unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen und auf Tarif entlohnten Beschäftigungen einher. Wir müssen Unternehmen deutlich machen, welche Vorteile es bringt, im Wettbewerb um Arbeitskräfte tarifgebunden zu sein.“

Daher ist es endlich Zeit für den Tarifvertrag bei Clopay.



13.06.2017

Tarifkommission für Bosch Service Solutions Berlin gewählt


Ein Tarifvertrag bei Bosch Service Solutions in Berlin-Charlottenburg muss her! Für die anstehenden Tarifverhandlungen haben sich die IG Metall Mitglieder im Betrieb Anfang Juni eine Tarifkommission gewählt, welche die Verhandlungen mit dem Arbeitgeber intensiv begleiten wird.

Aktuell gelten für die 600 Beschäftigten (wie auch für die rund 1.400 Kolleginnen und Kollegen in Magdeburg) noch Regelungen, bei denen auch das Unternehmen Veränderungsbedarf einräumt: So bekommt weniger Urlaub, wer im Laufe des Jahres krank wird. Die Bezahlung erfolgt nach „Nasenfaktor“ über völlig intransparente, individuell ausgehandelte Zulagen. Lohnerhöhungen kommen, wenn ein neuer gesetzlicher Mindestlohn eine Anhebung zwingend vorschreibt.

Damit soll es nach dem Willen der Kolleginnen und Kollegen endlich vorbei sein. Dabei geht es neben mehr Urlaub und mehr Geld auch um die Wertschätzung der Arbeit der Beschäftigten durch das Unternehmen. „Was die Beschäftigten für Bosch und seine Geschäftspartner leisten, wird nicht ausreichend honoriert“, so der Berliner Betriebsratsvorsitzende Thomas Schulz. Mit Entgelten knapp über dem Mindestlohn ist auch angesichts der extrem steigenden Mieten in Berlin immer schwerer zurechtzukommen.

Auch die Geschäftsführung sieht Handlungsbedarf. So steht eine neue Eingruppierungsregelung von Unternehmensseite ausdrücklich auf dem Plan. Nur: Dafür bedarf es eines Tarifvertrags! Wichtig für die Kolleginnen und Kollegen ist dabei: Es muss ein Entgeltsystem sein, das endlich gerecht und transparent ist. Vor allem muss es mehr Geld zum Leben geben! Darum wird in den Verhandlungen zu ringen sein. Die Kolleginnen und Kollegen sind dazu bereit.

Liebe Kolleginnen und Kollegen von Bosch Service Solutions in Magdeburg, eure Berliner Kolleginnen und Kollegen machen gemeinsam mit der IG Metall einen großen Schritt in Richtung besseren Arbeitsbedingungen und guter Bezahlung. Jetzt liegt es an euch, ebenfalls aktiv zu werden. Nur wenn ihr euch bewegt, bewegt sich auch etwas im Betrieb! Sprecht mit euren Kolleginnen und Kollegen über die Themen Tarifvertrag, Arbeitsbedingungen, Gerechtigkeit und Wertschätzung für eure Leistung im Betrieb.

Du hast Fragen, Ideen oder Anregungen an die IG Metall?
Ruf uns gerne an oder schick uns eine E-Mail: Thomas Weber, Telefon 0151 / 29 23 11 13 und E-Mail: Thomas.Weber@igmetall.de



03.05.2017

IG Metall informiert FAM-Beschäftigte

Die IG Metall Magdeburg-Schönebeck hat am 3. Mai 2017 die Beschäftigen der FAM-Gruppe in Magdeburg über die Absichten des Arbeitgebers, über die tarifliche Vereinbarung nachverhandeln zu wollen, informiert. Die Tarifinfo der IG Metall stieß auf reges Interesse bei den Beschäftigten.

Der Arbeitgeberverband hat die IG Metall im Auftrag der FAM-Gruppe zu Sondierungsgesprächen eingeladen. Ein erstes Sondierungsgespräch wird am 18. Mai 2017 stattfinden. Die IG Metall geht davon aus, dass die Verschiebung der vereinbarten Tariferhöhung ab 1. Mai 2017 von 3,5% eine Rolle spielen wird. Die Erkenntnisse aus dem Sondierungsgespräch werden die Mitglieder in einer Mitgliederversammlung am 22. Mai 2017 um 15.30 Uhr im DGB-Haus in Magdeburg bekannt gemacht. Über die Aufnahme von Verhandlungen entscheiden letztlich die in der IG Metall organisierten Kolleginnen und Kollegen von FAM. Schließlich würden sie gegebenenfalls auf die vertraglich vereinbarte Tariferhöhung in Höhe von 3,5 Prozent verzichten. Mitdiskutieren und entscheiden über die Aufnahme von Verhandlungen können alle Kolleginnen und Kollegen der FAM-Gruppe, die bis zum 22. Mai 2017 in die IG Metall eintreten.

Jetzt in die IG Metall eintreten!



25.04.2017

Tarifvertrag: Jetzt gilt es bei Bosch!

Bei Bosch Service Solutions fand im März das dritte Sondierungsgespräch über einen Tarifvertrag für den Standort Berlin statt. Der ist dringend notwendig, denn die Entgelte der unteren Lohngruppen liegen dort noch unter dem gesetzlichen Mindestlohn. Und auch die Arbeitsbedingungen müssen auf den Tisch – auch für den Standort Magdeburg.

Bislang ist es am Standort Berlin so, dass insbesondere Entgelte der untersten Entgeltgruppe unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegen. Dies wird momentan aufgefangen durch Zulagen, die allerdings persönlich ausgehandelt wurden und werden. Dieses intransparente Entgeltsystem will auch die Geschäftsführung verändern. Das soll aus ihrer Sicht kostenneutral geschehen. Deshalb hat sie sich an den Betriebsrat gewandt.

Der ist aber nicht zuständig und hat die Geschäftsführung an die für Tarifverhandlungen verantwortliche IG Metall verwiesen. Verhandelt werden müssen aus Sicht der Beschäftigten nicht nur die Entgelte. Auch die ungerechte Urlaubsregelung müsse neu geregelt werden. Bisher gilt im Betrieb: Nur wer nicht krank wird, hat Anspruch auf 30 Tage Urlaub. Das ist ungerecht. Denn viele Krankheitstage sind auch schlechter Führung und dem hohen Stress im Betrieb geschuldet. Das räumt selbst die Geschäftsführung ein. Schließlich wünschen sich die Beschäftigten auch eine Perspektive für einen wertschätzenden Umgang und eine gerechte Entwicklung der Entgelte. Dies solle ebenfalls im Tarifvertrag neu geregelt werden.

Die IG Metall blickt den anstehenden Verhandlungen optimistisch entgegen. Seit letztem Herbst sind viele Beschäftigte der IG Metall beigetreten. So ist eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe möglich. „Aus gewerkschaftlicher Sicht ist es schlichtweg nicht vorstellbar, dass ein international erfolgreicher Konzern wie Bosch nicht in der Lage sein will, seinen Mitarbeitern Löhne zu zahlen, mit denen sie im Alter nicht auf Hartz-IV angewiesen sein werden“, sagt Susanne Steinborn von der IG Metall Berlin. Denn das liefe auf eine fragwürdige staatliche Subvention der Löhne hinaus zugunsten eines internationalen Konzern und der Bosch-Erben. „Wir glauben, dass sich im Interesse aller eine vernünftige Lösung aushandeln lässt, die die Situation der Beschäftigten verbessert, den Standort stärkt und zu einer guten Zukunft in Deutschland beiträgt.“

Thomas Weber von der IG Metall Magdeburg-Schönebeck ergänzt: „Auch die Beschäftigten in Magdeburg brauchen gute Arbeit, Sicherheit und Perspektive. Wenn die Kolleginnen und Kollegen zusammenstehen, können wir für bessere Arbeitsbedingungen sorgen, das heißt, mehr Sicherheit und Gerechtigkeit für jeden Kollegin und jeden Kollegen. Tretet jetzt in die IG Metall ein!"

Ansprechpartner für Kolleginnen und Kollegen am Standort Magdeburg ist in der IG Metall Magdeburg-Schönebeck

Thomas Weber
Telefon 0391 / 53 29 32 9
Email: thomas.weber@igmetall.de



02.03.2017

Tarifpolitische Konferenz:
IG Metall geht mit Forderungen zur Arbeitszeit in die nächste Tarifrunde

Foto: TK-Mitgliedern der TK Metall- und Elektroindustrie Sachsen-Anhalt

Auf der Tarifpolitischen Konferenz der IG Metall in Hannover haben heute 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über tarifpolitische Zielsetzungen debattiert. Im Mittelpunkt der Konferenz standen arbeitszeitpolitische Forderungen für die Tarifrunde 2018.

„Die Gestaltung der Arbeitszeit ist ein betriebliches, gesellschaftliches und tarifpolitisches Thema und bildet einen Schwerpunkt unserer gewerkschaftlichen Arbeit“, bekräftigt Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, die Bedeutung arbeitspolitischer Themen: „Der Entgrenzung von Arbeitszeit zulasten der Beschäftigten treten wir entgegen.“

Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, sagt: „Schichtarbeit, die nicht krank macht, Flexibilisierung, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, mobiles Arbeiten – das sind die Eckpunkte der Arbeitszeitkampagne ‚Mein Leben, Meine Zeit‘ der IG Metall. Zudem verfallen pro Stunde 100.000 Überstunden. Wir fordern: Es darf keinen Verfall von Arbeitszeit geben.“

Die Tarifverträge der Metall- und Elektroindustrie laufen zum 31.12.2017 aus. Bei der Volkswagen AG enden die Verträge einen Monat später, am 31.1.2018. Die konkreten Forderungen in den Bereichen Arbeitszeit und Entgelt beschließt die IG Metall Ende Oktober 2017.




Die Tarifrunde 2016


Der Pilotabschluss gilt auch in Sachsen-Anhalt

Der Pilotabschluss aus Nordrhein-Westfalen gilt auch für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen-Anhalt. Zudem vereinbarten die Tarifpartner einen Heranführungstarifvertrag. Dieser ermöglicht tariflosen Betrieben, den Flächentarifvertrag schrittweise zu übernehmen.

Hartmut Meine, IG Metall Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, bewertete das erzielte Tarifergebnis als tragfähigen Kompromiss. Er forderte die tariflosen Unternehmen auf, das Instrument des Heranführungstarifvertrages zu nutzen. "Die Heranführung an das Entgeltniveau des Flächentarifvertrages eröffnet Betrieben eine Möglichkeit, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Das Instrument können Unternehmen nutzen, die ihre Beschäftigten auf der Grundlage von guten Tarifbedingungen an ihr Unternehmen binden wollen. Zudem ist die Tarifbindung für junge engagierte Fachkräfte ein überzeugendes Gütesiegel für gute Arbeits- und Leistungsbedingungen", so Meine.